Oder war es eher ein Alptraum?
Fangen wir von vorne an:
Testspiel Füchse Duisburg - Fischtown Pinguins
Nachdem wir einen megagenialen Gäuboden-Cup in Straubing inklusive angeschlossenem Volksfest genossen haben, ging es am 24.08. direkt nach Duisburg, wo "unsere" Fischtown Pinguins ihr erstes Testspiel der Saison 2012/13 bestritten. Endlich geht es wieder los mit dem Eishockey, man sieht die lang vermissten Nasen wieder und das unsägliche Sommertheater des deutschen Eishockeys tritt ein klein wenig in den Hintergrund.
Unheimlich schön, dass es ein ganzer Bus von Pinguin-Anhängern plus ein paar Hopper nach Duisburg geschafft hat. Für uns Muschelschubser sind ja etwa 300 km wie "einmal um die Ecke", wenn man an die Entfernungen in der Liga denkt, daher ist der geballte Auftritt (zusammen mit der Neugier aufs Team) nicht verwunderlich.
Wie dem auch sei... Wir beide wollten ganz schlau sein und unsere "Pommesbude" in der Nähe der Kneipe abstellen, die der Treffpunkt nach dem Spiel sein sollte. Hah, beim Duisburger Zoo ist massenhaft Platz, also hin. ...und gleich wieder weg... Auf einem Straßenstrich wollten wir uns mit dem Wohnmobil echt nicht stellen. ;)
Also ab zur Halle, sind ja nur ein paar Kilometer, Riesenparkplatz, Auto abgestellt, ab zur Bierbude. Schön, alle wiederzutreffen... Naja, fast alle: Es gab durchaus jemanden, der nicht mit uns reden wollte und sich statt dessen unter einen Baum gelegt hat. OK, er wollte nicht mit uns reden, er konnte nicht mehr... :D Aber letztlich benötigte er eine faszinierend kurze Regenerationsphase.
Übrigens Bierstand vor der Halle: Sowas gibt es so oft in Eishockeydeutschland, so etwas würde ich mir in Fischtown auch wünschen. Von einer Stadionkneipe mag ich ja schon nicht mal mehr träumen. Naja, wie dem auch sei: Rein in die Halle und das kulinarische Angebot ausgetestet: Die Frikadelle war echt lecker.
Zu Spiel selbst will ich gar nicht viel sagen: Die Duisburger haben schon ein paar Spiele hinter sich und dabei auch DEL-Clubs das Leben schwer gemacht. Für die Pinguins war es das erste Testspiel überhaupt. Insofern ist der 3:2-Sieg nach Penaltyschießen absolut in Ordnung. Man hat schon gemerkt, dass es gelegentlich noch holperte, aber die Körpersprache der Mannschaft hat mir gut gefallen. Ob ich nun angesichts der letzten Saison etwas sensibler geworden bin, mag gut sein, aber ich hatte schon das Gefühl, das Team redet mehr miteinander.
Während des Spiel schallten uns dann auch erwartungsgemäß "Absteiger"-Rufe entgegen, aber das war in Ordnung. Wir hatten ja auch vorher 'ne große Klappe, als wir noch 2:0 führten... ;)
Ansonsten war alles friedlich, Eishockeyfans eben!
Tja, jetzt hatten wir nur noch ein Problem. Wo übernachten? Auf dem Parkplatz ist Camping eigentlich verboten, aber Übernachten ist nun mal kein Camping. Na, egal, in der Drittelpause mal eben kurz zu den Ordnern. OK, hat den Ordnern erst nicht so gefallen, aber teilweise auch verständlich: Zum einen war ein Spiel des MSV Duisburg am nächsten Tag angesetzt und er Parkplatz sollte dafür abgesperrt werden, zu anderen haben wohl "Übernachtungsgäste" den Platz durchaus mal als Toilette genutzt. Ersteres konnten wir durch ein frühes Verschwinden entkräften, letzteres bauartbedingt durchs Wohnmobil. Aber richtig überzeugend war wohl das Bier in der Hand. Wer soll das Auto denn noch wegfahren? *g* Nee, waren schon nett und hilfsbereit da!
Hinterher ging es noch in die Kneipe. 222 Biersorten (ehrlich!) sind schon beeindruckend. Draußen unter großen Schirmen bei angenehmen Temperaturen im Regen sitzen und klönen, das hat schon was. Aber da wir am nächsten Morgen nach Amsterdam wollten, war eine komplette Verkostung des Bierbestands ausgeschlossen. Gegen Mitternacht wurden wir sowieso hinaus komplimentiert. Einer unserer Mitfeiernden hat sich wohl als Hilfskellner versucht und konnte die Finger nicht vom Zapfhahn lassen. Der Wirt war "leicht verstimmt"... ;) Naja, sonst waren wir wirklich artig, aber da es uns eh in den Kram passte: Ab in die Heia!
Amsterdam Icehockey Cup
Der Tag danach: Unverkatert früh hoch (wir müssten ja vom Hof) und ab nach Amsterdam. Katzensprung, nur 200 km. Die Fahrt verlief ereignislos, der Campingplatz in Amsterdam und recht nahe am Ziggo-Dome war schnell erreicht. Angemeldet, unsere Online-Tickets fürs Eishockey noch schnell an der Rezeption ausdrucken lassen, S-Bahn-Tickets besorgt, duschen, ab dafür...
Übrigens fängt mit den Tickets schon der Alptraum an, und wir hatten ja noch Glück: Kurz vor dem "Event" haben die Veranstalter die Tageskarten für 7,50 Euro rausgehauen. Vorher kosteten die Karten knapp 50 Euro! Man kann sich vorstellen, dass der eine oder andere Frühbucher "etwas" verstimmt war.
Jedenfalls sind wir raus aus der Bahn, am Stadion von Ajax Amsterdam (die zeitgleich am Abend ein Spiel gegen Breda hatten) vorbeigelaufen und die Kneipen ins Visier genommen. Würde mich wundern, wenn wir nicht irgendwo bekannte Gesichter sehen würden. So war es dann auch... Welch Überraschung! :)
Nach einem "Wegzehrungsbierchen" sind wir dann mit einigen anderen schon mal zur Halle, dem Ziggo Dome, aufgebrochen. Nächste Überraschung: Es gab keine Tageskasse. Ja, richtig gelesen: KEINE Tageskasse! Man stelle sich die verdutzten Gesichter vor. Nach längerer Diskussion durften dann die "Kartenlosen" für einen Zwanni in die Halle. Aber echt unglaublich... Wir haben denen im Gespräch schon gesagt, dass wir das noch nie erlebt haben, dass man zum Eishockey fährt und keine Karten am Stadion kaufen kann. Es ginge nur online, wurde uns gesagt´und es wäre ja das erste Turnier dieser Art. Stimme aus dem Hintergrund: "Das wird auch euer letztes sein..." *g*
Beim Reingehen in die recht sterile Vorhalle haben wir dann auch mitbekommen, dass wir nicht in bar an den Ständen bezahlen können. OK, gibt es halt die ungeliebten Chipkarten... Denkste: Man hat sein Bargeld gegen Plastikmünzen getauscht. Also das verstehe ich nun gar nicht: Chipkarten mögen die Arbeit und die Sicherheit erhöhen, aber ob man nun mit Hartgeld oder Plastikmünzen bezahlt, das ist doch nun völlig wumpe. Im Gegenteil: Da ist die Arbeit durchs Umtauschen doch eine zusätzliche welche.
Dann ging es die Treppe hoch und plötzlich wurde es düster wie im... Na, ich glaube, da fällt mir gerade kein politisch korrekter Ausdruck ein. ;) Also an Licht wird in der Halle echt gespart. Das Angebot an fester Nahrung war übersichtlich, den Hamburger kann ich nicht empfehlen, die Pommes aber schon. Billig war es auch nicht gerade, aber wer in Norwegen schon mal ein Bier bestellt hat, würde sich trotzdem im Schlaraffenland wähnen.
Überteuerte NHL-Fanartikel gab es dann auch: signierte Fantrikots, zum Teil für einen vierstelligen Betrag wurden feil geboten. *ähm* Nö, danke, muss noch fahren... :(
Highlight waren aber die kostenlosen "Käsemützen" eines Sponsors, die bei einem großen Teil der Anhängerschaft für Spaß gesorgt haben.
Ach ja, Eishockey gab es auch. War der Umlauf um die Halle schon dunkel: In der Halle wurde es nicht besser. Und unsere Plätze auf unseren Tickets gab es auch nicht, da der Oberrang abgehängt war. Also rein in unseren "Block" (auschließlich Sitzplätze) und mit Nachtsichtgläsern Eishockey angeschaut. Man stelle sich die Beleuchtung in einer Konzerthalle vor. Sie muss ausreichend sein, dass Gäste noch sehen, wo sie hintreten, mehr nicht. Fürs Eishockey reicht das aber nicht. Vor allem nicht, wenn dagegen die Goalies permanent im Spotlight stehen. Das war dann auch die Kritik des Goalies der Krefeld Pinguine, die die niederländische Nationalmannschaft in einem wenig spektakulären Spiel mit 3:1 geschlagen haben. Auf die Frage, wie er das Spiel empfand antwortete er sinngemäß: "Keine Ahnung, hab ja nicht soviel gesehen..." ;)
Pause, Bierstand.... nächstes Spiel: Detroit Red Wings Alumni vs. Dutch All Stars. Gleich zu Beginn die Ansage des Stadionsprechers: Nur zwei Drittel, keine Checks, keine Schlagschüsse... Na klasse! OK, die Herren sollen sich ja nicht verletzen, aber das dann auch die Stars wie Chelios oder Osgood fehlten, war schon nicht so pralle. Die Technik der Altstars war aber faszinierend, trotzdem fehlte was und ich bin zum ersten Mal in meinem Leben bei einen Eishockeyspiel eingepennt. *hrmpf*
Pause, Bierstand, nächstes Spiel: Team Canada vs. Kölner Haie. Da ging es dann schon mehr zur Sache, hat Spaß gemacht, zuzuschauen. OK, das Team Canada war jetzt nicht mit Spitzenkräften aus dem Lande des Ahorns besetzt, aber schlecht sind sie deswegen nun auch nicht. Kurz vor Schluss haben wir uns dann aber aus dem Staub gemacht. Wir waren müde, der Tag war anstrengend und am nächsten Tag stand schon um 14:30 Uhr eine Fanclubversammlung in Bremerhaven an. Also schnell wech... ;)
Fazit: Spiele waren unterm Strich nicht sooo prickelnd, aber das ist eben ein Vorbereitungsturnier. Halle und Organisation laden nicht gerade dazu ein, wieder hinzufahren. Absolut positiv: Die vielen alten und neuen Freunde, die man wieder getroffen hat. Spaß hatten wir in jedem Fall und die kleinen und großen Einschränkungen in der Organisation wurden mit eishockeyfantypischen Humor genommen. Insofern: Nix zu bereuen! :)
Alles, was zwei "Fischköppe" rund ums Einshockey beschäftigt: Statistiken, Hintergründe, Spieltage oder einfach nur die Fankultur. Als alles, was Eishockey besonders macht, in guten wie in schlechten Zeiten... ;)
Hey,
Schaut öfter mal rein, denn wir überarbeiten gelegentlich auch unsere Rückstände und die werden chronologisch eingefügt. Sie stehen also nicht unbedingt immer oben...
Sonntag, 26. August 2012
Traum von Amsterdam...
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Fischtown Pinguins,
Groundhopping
Sonntag, 6. Mai 2012
Die DEL ist volljährig: 18 Spielzeiten mit vielen Bauchlandungen
Gelegentlich wurde von Offiziellen der DEL sinngemäß verkündet,
die Liga sei „gesund“ und „es haben schon seit langem alle Vereine die Saison
zu Ende gespielt“. Nun, letzteres stimmt sogar, es gab schon ewig keine Pleiten
mehr innerhalb der Saison. Aber wenn man die letzten Jahre aufmerksam verfolgt
hat, war doch immer etwas Augenwischerei dabei.Viele Clubs haben nach dem Ende
der Saison die Segel gestrichen, was die Frage aufkommen lässt: Ist die Liga
wirklich gesund?
Ich bin einfach mal Spielzeit für Spielzeit durchgegangen
und habe mal zusammengefasst, wer sich
so alles „vom Acker“ gemacht hat. Da ist schon eine beeindruckende Liste
zusammengekommen. 15 (14, wenn man Oberhausens Rückzug weg lässt) Teams sind in 18 Spielzeiten über den Jordan
gegangen, der Unterbau hat dafür fleißig nachgeliefert und hat im Laufe der
Jahre 14 Aufsteiger gestellt. Allerdings kamen nur acht runter, sodass ein
Minus von 6 Teams verbleibt. Es ist sicherlich Spekulation, was wäre, wenn die
DEL konsequent geschlossen geblieben wäre. Aber es ist eine interessante
Spekulation.
Übrigens: Als Quelle habe ich Wikipedia verwendet. Nun kann
man diese Quelle natürlich in Zweifel ziehen, aber auf der anderen Seite: Es
steht jedem frei, dort die Daten zu berichtigen. Nur Wikipedia in Frage
stellen, weil es eben Wikipedia ist, reicht da nicht. Da müssen dann auch schon
konkrete Richtigstellungen erfolgen.
Und wer sich fragt, ob ich mich auf die DEL einschieße und alles im ESBG-Bereich für toll halte, der irrt. Allerdings sei es schon von vorn herein gesagt. Der Satz: „Aber in der 2. Bundesliga ist es doch auch besch…en“ ändert unterm Strich nichts an der Situation in der DEL. Oder wie meine Omma schon sagte: „Seit wann kann man sich auf Unrecht berufen“. Anders ausgedrückt: Werden schlechte Umstände besser, nur weil es woanders auch schlecht ist?
Im Gegenteil, die Zweite Liga interessiert mich auch brennend und vielleicht gehe ich das mal an. Man denke nur an die Horrorsaison 2007/08 mit gleich drei finanziellen Schieflagen von Landsberg, Essen und Regensburg.
Aber egal: Erstmal ging es mir um die DEL. Ist zwar ärgerlich für jemanden, der sich damit zu einhundert Prozent identifiziert, aber es ist nun mal die 1. Liga und diese steht damit ganz besonders im Fokus der Öffentlichkeit. Positives wie Negatives findet einfach viel mehr Aufmerksamkeit und die DEL stellt in der Breiten Masse eben das "Deutsche Eishockey" dar.
Übrigens noch eine kleine Anmerkung zur unten stehenden Aufstellung. Ich spreche da immer von finanziellen bzw. wirtschaftlichen Rückzügen. Ob es nun ein freiwilliger Rückzug oder tatsächlich eine Insolvenz war, ist für mich erstmal nachrangig. Der jeweilige Club war dann halt mal mehr als klamm… Und bei der Menge kann ich irgendwie auch nicht mehr nur sagen, das ist nicht die DEL, das ist der einzelne Club. Dafür sind es einfach zu viele, leider…
Saison 1994/95
Und wer sich fragt, ob ich mich auf die DEL einschieße und alles im ESBG-Bereich für toll halte, der irrt. Allerdings sei es schon von vorn herein gesagt. Der Satz: „Aber in der 2. Bundesliga ist es doch auch besch…en“ ändert unterm Strich nichts an der Situation in der DEL. Oder wie meine Omma schon sagte: „Seit wann kann man sich auf Unrecht berufen“. Anders ausgedrückt: Werden schlechte Umstände besser, nur weil es woanders auch schlecht ist?
Im Gegenteil, die Zweite Liga interessiert mich auch brennend und vielleicht gehe ich das mal an. Man denke nur an die Horrorsaison 2007/08 mit gleich drei finanziellen Schieflagen von Landsberg, Essen und Regensburg.
Aber egal: Erstmal ging es mir um die DEL. Ist zwar ärgerlich für jemanden, der sich damit zu einhundert Prozent identifiziert, aber es ist nun mal die 1. Liga und diese steht damit ganz besonders im Fokus der Öffentlichkeit. Positives wie Negatives findet einfach viel mehr Aufmerksamkeit und die DEL stellt in der Breiten Masse eben das "Deutsche Eishockey" dar.
Übrigens noch eine kleine Anmerkung zur unten stehenden Aufstellung. Ich spreche da immer von finanziellen bzw. wirtschaftlichen Rückzügen. Ob es nun ein freiwilliger Rückzug oder tatsächlich eine Insolvenz war, ist für mich erstmal nachrangig. Der jeweilige Club war dann halt mal mehr als klamm… Und bei der Menge kann ich irgendwie auch nicht mehr nur sagen, das ist nicht die DEL, das ist der einzelne Club. Dafür sind es einfach zu viele, leider…
Saison 1994/95
Da war sie also, die erste Saison der geschlossenen DEL. 18
Teams gingen an den Start, 17 waren es zum Schluss. Übrigens ein interessanter
Fakt: Die DEL war bei Gründung nicht eigenständig, sonder eine GmbH unterhalb
des DEB.
Nach 27 Spielen waren für die Maddogs München, die aus dem
Vorjahresmeister Hedos München hervorgegangen sind, Schluss mit dem
Spielbetrieb, die Mannschaft wurde aus finanziellen Gründen abgemeldet.
Meister wurden übrigens die Kölner Haie, Absteiger wären
wohl die Eisbären Berlin gewesen, wenn es denn eine solche Regelung gegeben
hätte und die Maddogs aus München finanziell gesichert gewesen wären. Die
Eisbären hatten am Schluss der Saison weniger Punkte als die Maddogs zum
Zeitpunkt ihres Ausscheidens.
Die DEL hat in der ersten Spielzeit das erste Team durch
wirtschaftliche Gründe verloren (1/1).
Für die zweithöchste Spielklasse resultiert dies in dem
Verlust eines Teams, da die Maddogs dort nicht antraten: 1 Aufsteiger, kein
Absteiger = -1
Saison 1995/96
Auch in dieser Saison ging es mit 18 Teams weiter. Neu für
die Maddogs München kam der SC Riessersee aus der 1. Liga Süd (damals die
zweithöchste Spielklasse). Der SCR war allerdings nicht sportlich qualifiziert.
Diese Qualifikation hatten der EHC Freiburg und der ETC Timmendorfer Strand
(als Nachrücker) erreicht. Beide verzichteten aber.
Auch in dieser Saison zogen sich mit der ESG Sachsen
Weisswasser/Chemnitz, dem SC Riessersee und dem EC in Hannover drei Clubs aus
wirtschaftlichen Gründen aus der DEL zurück. Alle spielten in der Folge
zweitklassig, gingen aber entweder schon vor der kommenden Spielzeit (SC
Riessersee) oder aber später in die Insolvenz (Hannover 1998, Weisswasser 2002)
Auch in diesem Jahr verlor die DEL wieder Mitglieder. Damit
summiert sich dies schon nach zwei Spielzeiten auf vier Clubs (2/4)
Die Zweithöchste Spielklasse hat durch die folgende
Verkleinerung der Liga mit Weisswasser, Riessersee und Hannover unterm Strich
und trotz des Abgangs der Wedemark Scorpions für den EC in Hannover sogar ein
Plus gemacht. 2 Aufsteiger, 3 Absteiger = +1
Saison 1996/97
Die dritte Spielzeit brachte die ersten Änderungen im Modus.
Neben der Verkleinerung auf 16 Teams wurde eine Relegation-/Preplayoff-Runde (Plätze
7 – 16) und eine Meisterrunde (Plätze 1- 6) gespielt. Die besten beiden der
Relegation durften in die Playoffs, die anderen spielten Playdowns, wobei die
letzten beiden dann wiederum in die Relegation mit den beiden besten Teams der
2. Spielklasse mussten. Kompliziert? Naja… wenigstens gab es einen sportlichen
Vergleich mit der unteren Spielklasse. Die Spielpaarungen lauteten EHC Neuwied
– Ratinger Löwen und TSV Erding – Wedemark Scorpions.
Einen Aufsteiger gab es nicht, aber zumindest bestand die Möglichkeit. Interessanterweise hat es auch keinen Clubs finanziell zerissen. Es ist Zufall, aber sicher bemerkenswert, dass ausgerechnet in der ersten Saison der DEL mit Auf-/Abstieg alles in geordneten Bahnen lief.
Einen Aufsteiger gab es nicht, aber zumindest bestand die Möglichkeit. Interessanterweise hat es auch keinen Clubs finanziell zerissen. Es ist Zufall, aber sicher bemerkenswert, dass ausgerechnet in der ersten Saison der DEL mit Auf-/Abstieg alles in geordneten Bahnen lief.
Die DEL hat damit eine Bilanz von vier Rückzügen in drei
Spielzeiten (3/4)
Für die 2. Spielklasse änderte sich nichts, immer noch heißt
es: 2 Aufsteiger, 3 Absteiger = +1.
Saison 1997/98
Nun war die Liga wieder geschlossen und auch der Spielmodus
änderte sich erneut. Da alle Teams im Vorjahr die Klasse gehalten haben, wurde
wieder mit 16 Teams gespielt.
Jedoch war für die Kaufbeurer Adler nach dem 15. Spieltag
aus finanziellen Gründen Schluss, die Mannschaft wurde abgemeldet. In der
Folgesaison spielte Kaufbeuren viertklassig.
Auch die Düsseldorfer EG zog sich aus finanziellen Gründen
zurück und nahm im Folgejahr an der neuen „2. Bundesliga“ teil.
Die DEL hat wieder zwei Teams aus finanziellen Gründen
verloren und spielt in der Folgesaison mit 14 Clubs. Bilanz: 4 Spielzeiten, 6
finanzielle Rückzüge (4/6)
Die 2. Bundesliga macht durch den Zugang von Düsseldorf
wieder ein Plus: 2 Aufsteiger, 4 Absteiger = +2
Saison 1998/99
Faktisch ist nichts passiert. Der Modus wurde wieder
geändert, eine Verzahnung gibt es nicht und Mannheim wird wieder Meister. Auch
wirtschaftliche Rückzüge gab es nicht. Fast alles war in Ordnung.
Ganz in Ordnung war natürlich nicht alles. Der EV Landshut
hatte finanzielle Schwierigkeiten und letztlich ging der EV Landshut „under new
management“ der Anschutz-Gruppe als Barons nach München und der EVL suchte sein
Glück in der Oberliga. Da dies praktisch aber
keine Auswirkungen auf „Verluste“ in der DEL hatte, wird das nicht
berücksichtigt.
Allerdings durfte der Zweitligameister Moskitos Essen aufsteigen,
sodass die 2. Bundesliga damit einen Club verlor, ohne „Ersatz“ von oben zu
bekommen.
DEL: 5/6
2. Bundesliga: 3 Aufsteiger, 4 Absteiger = +1
Saison 1999/00
Und weiter ging es im Text: Diesmal mit 15 Teams und wieder
einer Abstiegsrunde. Letzter wurden die Moskitos aus Essen, die aber in der
Liga verbleiben durften, weil die Starbulls Rosenheim aufgrund massiver
finanzieller Schwierigkeiten in den Niederungen des bayrischen Eishockeys neu
beginnen mussten.
Aufsteiger waren die die Düsseldorfer EG als Meister und die
Iserlohn Roosters als Sechster und Viertfinalverlierer der 2. Bundesliga.
Letztere erwarben die Spielberechtigung der Rosenheimer, um die sich auch die
Hamburg Crocodiles bemüht hatten.
So sieht dann die Bilanz aus:
DEL: 6/7
2. Bundesliga: 5 Aufsteiger, 4 Absteiger = -1
Saison 2000/01
Die DEL hatte wieder 16 Clubs, die Liga war wieder
geschlossen. Keine besonderen Vorkommnisse…
DEL: 7/7
2. Bundesliga: 5 Aufsteiger, 4 Absteiger = -1
Saison 2001/02
Ja, das war wieder spannend! 16 Teams, Playdowns… Herz, was
willst Du mehr. Leider machte das liebe Geld einen Strich durch die Rechnung.
Dass die München Barons zu den Hamburg Freezers wurden, ist da eher
nebensächlich…
Zwar verloren die Berlin Capitals die Playdowns gegen die
Schwenninger Wild Wings und wären in die 2. Bundesliga abgestiegen, aber da sie
finanziell angeschlagen waren, ging es auch gleich in die Insolvenz.
Ebenso erging es den Moskitos aus Essen. Und die Revierlöwen
aus Oberhausen durften wegen fehlender Spielstätte auch gleich die DEL
verlassen. Alle drei Teams starteten in der Folgesaison in der
Viertklassigkeit. Man mag jetzt Oberhausen nicht unbedingt zu den „finanziellen
Rückzügen“ zählen, aber warum dann kein Start in der 2. Bundesliga oder an
einem anderen Ort? Zumindest war es auch da eine finanzielle Angelegenheit, da
den Revierlöwen die Hallenmiete zu hoch und die Hallenbelegung zu ungüstig war
und ein eigenes Projekt finanziell nicht gestemmt werden konnte..
Aufsteiger aus der Bundesliga war der ERC Ingolstadt, der
als Finalverlierer der 2. Bundesliga wirtschaftlich und insbesondere
infrastrukturell besser aufgestellt war als der Zweitligameister REV
Bremerhaven.
So sind denn gleich drei Teams an der Bundesliga
vorbeigerauscht, aber eins wurde „geliefert“.
DEL: 8/10
2. Bundesliga: 6 Aufsteiger, 4 Absteiger = -2
Saison 2002/03
Weiter ging es mit 14 Teams und wieder Playdowns. Der
sportliche Absteiger Frankfurt Lions durfte aber in der Liga verbleiben, da dem
Vorletzten, den Schwenninger Wild Wings die Lizenz aus wirtschaftlichen Gründen
entzogen wurde. Diese tauschten mit dem Zweitligameister EHC Freiburg den Platz.
Aus diesem Grund verändert sich auch die Bilanz der DEL,
denn es handelt sich um einen „wirtschaftlichen Rückzug“. Die Zweitligabilanz
wird davon nicht berührt.
DEL: 9/11
2. Bundesliga: 7 Aufsteiger, 5 Absteiger = -2
Saison 2003/04
Hach, es könnte so einfach sein. Die Wölfe Freiburg steigen
ab, der EHC Wolfsburg steigt auf.
DEL: 10/11
2. Bundesliga: 8 Aufsteiger, 6 Absteiger = -2
Saison 2004/05
14 Teams gingen an den Start und es gab Playdowns. Da ist es
fast nachrangig, dass die letztplatzierten Kassel Huskies in der Liga
verbleiben durften. Den Grizzly Adams Wolfsburg (Vorletzter und
Playdowngewinner) wurde wegen nicht fristgerechtem Bau eine DEL-adäquaten Halle
die Lizenz entzogen. Lange habe ich überlegt, ob man das als „wirtschaftlichen Rückzug“
bewerten kann. Eigentlich ja, eigentlich nein… also im Zweifel für die DEL.
Aufsteiger war übrigens der EV Duisburg.
DEL: 11/11
2. Bundesliga: 9
Aufsteiger, 7 Absteiger = -2
Saison 2005/06
Und wieder ging es mit 14 Teams und Playdowns weiter. Das
war dann auch vorerst die letzte Saison mit einer Verzahnung. Pleiten gab es
keine und so war das eine entspannte Saison in Sachen Auf-/Abstieg. Die Kassel
Huskies stiegen ab, die Straubing Tigers auf.
DEL: 12/11
2. Bundesliga: 10 Aufsteiger, 8 Absteiger = -2
Saison 2006/07
Die DEL war wieder geschlossen, finanzielle Probleme mit
Auswirkungen gab es keine. Allerdings sollte die DEL wohl wieder auf 16 Teams
aufgestockt werden. Denn die Grizzly Adams durften aufsteigen.
DEL: 13/11
2. Bundesliga: 11 Aufsteiger, 8 Absteiger = -3
Saison 2007/08
15 Teams und eines fehlt noch. Die Kassel Huskies stiegen
wieder auf.
DEL 14/11
2. Bundesliga: 12 Aufsteiger, 8 Absteiger = -4
Saison 2008/09
Mit 16 Teams geht die DEL in dieser Spielzeit an den Start.
Es läuft alles eigentlich super, nur die Füchse Duisburg machen Sorgen. Mit
einem Insolvenzverfahren zieht man sich zurück. Eine Aufnahme in der 2.
Bundesliga scheitert aber an den Statuten, denn ein Club in einem laufenden
Insolvenzverfahren kann nicht aufgenommen werden.
DEL: 15/12
2. Bundesliga: 12 Aufsteiger, 8 Absteiger = -4
Saison 2009/10
Man könnte fast damit rechnen, dass die DEL wieder auf 16
Teams aufstocken will. Aber nachdem den Kassel Huskies und den Frankfurt Lions
die Lizenz entzogen wird und nur der EHC München aufsteigt, ist das wohl eher
nur Spekulation. Die beiden Erstligisten rauschen übrigens mit einem Affentempo
an der 2. Bundesliga vorbei.
DEL: 16/14
2. Bundesliga: 13 Aufsteiger, 8 Absteiger = -5
Saison 2010/11
Nüschte…
DEL: 17/14
DEL: 17/14
2. Bundesliga: 13 Aufsteiger, 8 Absteiger = -5
Saison 2011/12
Man wird sehen…
Änderung vom08.05.2012 :
Es ist schon sehr, sehr wahrscheinlich, dass der EHC München die DEL aus
finanziellen Gründen verlässt. Momentan besteht die Chance, dass die
Schwenninger Wild Wings den ganzen Laden übernehmen. Dann würde es so aussehen:
Änderung vom 14.08.2012: Hoppala... Ganz vergessen, ein Energiebrausehersteller ist beim EHC München eingestiegen, also ändert sich nix...
DEL:18/14
2. Bundesliga: 13 Aufsteiger, 8 Absteiger = -5
Änderung vom
Änderung vom 14.08.2012: Hoppala... Ganz vergessen, ein Energiebrausehersteller ist beim EHC München eingestiegen, also ändert sich nix...
DEL:18/14
2. Bundesliga: 13 Aufsteiger, 8 Absteiger = -5
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Eishockey allgemein
Samstag, 24. März 2012
23.03.2012: Abstiegsrunde Fischtown Pinguins - Bietigheim Steelers
Dann mal ab ins erste Heimspiel der Abstiegsrunde 2011/2012. Das Schicksal meinte es gnädig mit mir: Vorher gab es noch ein Aalessen mit Kollegen (und ein paar Schnäpschen). So richtig aufmerksam war ich dadurch nicht. Und vor allem: Zu spät dran...
Erstmal rein in die Halle und gleich in den Gästeblock. Schnell mal eben dem Kanzler "Guten Tag" sagen, bevor das völlig untergeht. Da es ungefähr in der 15. Spielminute war, muss es vorher wohl nicht so prickelnd gelaufen sein. Die Stimmung war gedämpft. Übrigens auf beiden Seiten... Naja, bleiben wir mal im Gästeblock und dann in die Pause. Ach ja, vergessen: Es stand zur ersten Pause 0:0. *hmm* Vergessen habe ich dann ja doch nichts.
Erstmal rein in die Halle und gleich in den Gästeblock. Schnell mal eben dem Kanzler "Guten Tag" sagen, bevor das völlig untergeht. Da es ungefähr in der 15. Spielminute war, muss es vorher wohl nicht so prickelnd gelaufen sein. Die Stimmung war gedämpft. Übrigens auf beiden Seiten... Naja, bleiben wir mal im Gästeblock und dann in die Pause. Ach ja, vergessen: Es stand zur ersten Pause 0:0. *hmm* Vergessen habe ich dann ja doch nichts.
Dann mal los, ein wenig geklönt, rein in den Heimblock. Alle Achtung, war der leer... Jedenfalls gefühlt. Gerade einmal 2.023 Zuschauer haben sich in die Eisarena verlaufen. Die schlechte Rückrunde fordert eindeutig ihren Tribut. Und das zweite Drittel ging dann auch 0:0 aus. Spannend... Ich kann auch nicht behaupten, dass eine der beiden Mannschaften wirklich drückend überlegen war.
Pause, weiterfeiern... immer weiter...
Und das letzte Drittel: Hier mache ich mal den Ergebnisdienst, denn die Pointstreak-Statistik ist definitiv falsch. Das sieht man dort schon an den Strafzeiten. Weder bei 2:19, noch bei 22:19 wäre ein Überzahltor der Steelers möglich gewesen. Bei 42:19 allerdings schon...
Und da war es dann, das erste Tor des Spiels: Doug Andress trifft zum 0:1 und unsere Jungs laufen einem Rückstand hinterher. Anfeuerung gab es dann trotzdem aus dem Heimblock. Wenn auch leiser und mit weniger Teilnehmern. Das blieb dann alles auch fast bis zum Schluss so.
Und da war es dann, das erste Tor des Spiels: Doug Andress trifft zum 0:1 und unsere Jungs laufen einem Rückstand hinterher. Anfeuerung gab es dann trotzdem aus dem Heimblock. Wenn auch leiser und mit weniger Teilnehmern. Das blieb dann alles auch fast bis zum Schluss so.
Irgendwie nix halbes und nix ganzes. Tja, und irgendwann ging dann auch unser Goalie Brett Jaeger von Eis. Nebenbei: Da dürften für ihn auch nicht mehr die vollen 60 Minuten in der Statistik stehen. Klingeling, das 0:2. Es ging nichts mehr, warum auch immer. Den Emptynetter machte übrigens René Schoffs für die Bierheimer bei 59:18.
Absoluter Frust war die Folge, "Leidborg raus"-Rufe ertönten und die Mannschaft wurde vorsichtshalber in der Mitte vom Eis geholt und ging nicht unterm Heimblock in die Kabine.
Kein schöner Abend...
Nun denn, auch ohne die Bietigheimer Gäste hätten wir wohl die 2.000er-Grenze gepackt. Es waren geschätzte 10 - 15 Gäste, die sich auch durchaus mit Fahneneinsatz bemerkbar machten.
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Fischtown Pinguins
Montag, 5. März 2012
02.03.2012: Fischtown Pinguins - Ravensburg Towerstars
Restvergrippt und mit den Eindrücken des Fantalks vom Vortag machte ich mich dann mal auf dem Weg in die Eisarena. Die letzten Wochen wurde man ja gut durchgereicht und von unten winkten uns schon die Teilnehmer der Abstiegsrunde herbei. Unser heutiger Gegner Ravensburg war eben so einer. Mal sehen...
Gleich im ersten Drittel staunte ich nicht schlecht: die Pinguine führten in der 16. Minute schon 3:0! Sollte der Fantalk wirklich was gebracht haben? Trotz des Aufenthalts in den unteren Tabellenregionen ist Ravensburg nicht die Mannschaft, die als Kanonenfutter angereist ist. Da sind schon gut Spieler dabei. Da machte auch das 3:1 zum Ende des ersten Drittels nichts aus.
Zum Ende des zweiten Drittels verkürzte dann Ravensburg auf 4:3, macht auch nix. Wir führen ja und es sah alles auch nicht so schlecht aus. Im letzten Drittel, und zwar in der 52. Minute, hatte dann Kevin Saurette wieder den alten Abstand des ersten Drittels hergestellt. In doppelter Überzahl traf er zum 5:3 und alles sah supi aus. Bis... Naja, bis dann Ravensburg aufdrehte: 53. Minute der erneute Anschluss, 54. Minute der Ausgleich und ab da hieß es Zittern. und gezittert hat man wohl nicht nur auf der Tribüne, auch auf dem Eis hatten scheinbar ein paar Pinguine weiche Knie. Es kam, wie es kommen musste: Strafzeit für Gosdeck bei 58:58 und 37 Sekunden später gingen die Ravensburger erstmals in Führung. Keine Chance, da passierte nichts mehr. 5:6 ging das wichtige Spiel verloren. Fassungslosigkeit pur, und das nicht nur bei mir.
Nach dem Spiel warteten wir dann auf unseren MiB-Bus, der dann eine 40-köpfige Truppe nach Rosenheim zur Zweitagestour bringen sollte. Gesprächsversuche mit mir scheiterten kläglich... Der Frust sass tief und wurde durch ausschließlichen Konsum von Orangensaft auch nicht abgemildert. Erst später im Bus gönnte ich mir ein Bier, 'nen Schnaps und schlief dann meine Grippe weg. Mit dem Frust hat das nicht ganz so gut geklappt, aber am Samstag in Rosenheim ging es dann auch schon wieder. Erstmal...
Link zur Spielstatistik bei pointstreak
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Fischtown Pinguins
Donnerstag, 16. Februar 2012
(Nieder-)Sachsentour 13. - 15.01.2012, Tag 3
Hey, da fehlt doch noch ein Tag unserer Januartour. Na, dann wollen wir mal... ;)
Wie schon vorher erwähnt war es eine kluge Idee, NICHT in Niesky zu übernachten. Wir hätten es mittags nicht zum Damenspiel des REV in Langenhagen geschafft. Also auf das Frühstück verzichtet (wozu gibt es Raststätten) und ab auf die Autobahn.
War schon "lustig": Durch Frost auf der Fahrbahn hat sich die Lenkfähigkeit des Autos kräftig verringert. Wenn man bei 150 km/h seine Beifahrerin entspannt fragt, ob man den nächsten Parkplatz auslassen können, weil man eh keinen Spurwechsel mehr machen kann, erzeugt das schon irgendwie eine verkrampfte Haltung. Aber gut, gaaaaanz langsam vom Gas und weiter ging's... Sehr verhalten! Eine weise Entscheidung, wenn man die Einschläge links und rechts der Autobahn betrachtet. Viele hatten nicht soviel Glück wie wir. Es endete dann in einer Vollsperrung der Autobahn bei Berlin inklusive Einsatz eines Rettungshubschraubers. Da gerät völlig in den Hintergrund, dass man evtl. ein Spiel verpasst. Man drückt dem Verunglückten einfach nur die Daumen. Das Autowrack sah schon übel aus...
Nun, denn mit nachdenklicher Stimmung ging es dann weiter gen Westen.
Angekommen sind wir denn auch pünktlich. Rauf auf den Parkplatz, unsere Eishockey-Kluft (sprich: Trikots) übergestreift und... Moment! Was war das? Was musste ich da auf dem Trikot meiner Holden sehen?
"Schatz, seit wann hast Du denn Autogramme auf dem Trikot?
(panikgeweitete Augen): "Was für AUTOGRAMME?????"
"Na, guck doch..."
"Sch..."
Nun, da hatte sich wohl "jemand" in der Stadionkneipe des Fuchsbaus ein paar Autogramme geben lassen. nur dumm, dass keine Pinguins da waren... Füchse hingegen schon! Naja, wenigstens ist mit Danny Albrecht ein Ex-Pinguin auf dem Trikot verewigt. Schön blöd, wenn man seine Aufmerksamkeit durch geistige Getränke verringert... ;)
Egal, eh nicht zu ändern... Noch eben ab zu McD und einen Kaffee besorgt. Der ist da deutlich besser als in der Halle. Mit dem Muntermacher bewaffnet ging es dann in die Halle. Die Fischtown Ladies waren gerade beim Aufwärmen und haben uns tatsächlich bemerkt. Jetzt wollten wir auch was sehen!
Was wir gesehen haben, war eine kämpferisch tadellose Leistung unserer Damen gegen die von Lenny Soccio trainierten Langenhagen LadyJets. 12:2 hieß es am Schluss, aber aufgesteckt wurde nicht.
Es war auf jeden Fall ein netter Abschluss eines langen und interessanten Eishockeywochenendes.
Wie schon vorher erwähnt war es eine kluge Idee, NICHT in Niesky zu übernachten. Wir hätten es mittags nicht zum Damenspiel des REV in Langenhagen geschafft. Also auf das Frühstück verzichtet (wozu gibt es Raststätten) und ab auf die Autobahn.
War schon "lustig": Durch Frost auf der Fahrbahn hat sich die Lenkfähigkeit des Autos kräftig verringert. Wenn man bei 150 km/h seine Beifahrerin entspannt fragt, ob man den nächsten Parkplatz auslassen können, weil man eh keinen Spurwechsel mehr machen kann, erzeugt das schon irgendwie eine verkrampfte Haltung. Aber gut, gaaaaanz langsam vom Gas und weiter ging's... Sehr verhalten! Eine weise Entscheidung, wenn man die Einschläge links und rechts der Autobahn betrachtet. Viele hatten nicht soviel Glück wie wir. Es endete dann in einer Vollsperrung der Autobahn bei Berlin inklusive Einsatz eines Rettungshubschraubers. Da gerät völlig in den Hintergrund, dass man evtl. ein Spiel verpasst. Man drückt dem Verunglückten einfach nur die Daumen. Das Autowrack sah schon übel aus...
Nun, denn mit nachdenklicher Stimmung ging es dann weiter gen Westen.
Angekommen sind wir denn auch pünktlich. Rauf auf den Parkplatz, unsere Eishockey-Kluft (sprich: Trikots) übergestreift und... Moment! Was war das? Was musste ich da auf dem Trikot meiner Holden sehen?
"Schatz, seit wann hast Du denn Autogramme auf dem Trikot?
(panikgeweitete Augen): "Was für AUTOGRAMME?????"
"Na, guck doch..."
"Sch..."
Nun, da hatte sich wohl "jemand" in der Stadionkneipe des Fuchsbaus ein paar Autogramme geben lassen. nur dumm, dass keine Pinguins da waren... Füchse hingegen schon! Naja, wenigstens ist mit Danny Albrecht ein Ex-Pinguin auf dem Trikot verewigt. Schön blöd, wenn man seine Aufmerksamkeit durch geistige Getränke verringert... ;)
Egal, eh nicht zu ändern... Noch eben ab zu McD und einen Kaffee besorgt. Der ist da deutlich besser als in der Halle. Mit dem Muntermacher bewaffnet ging es dann in die Halle. Die Fischtown Ladies waren gerade beim Aufwärmen und haben uns tatsächlich bemerkt. Jetzt wollten wir auch was sehen!
Was wir gesehen haben, war eine kämpferisch tadellose Leistung unserer Damen gegen die von Lenny Soccio trainierten Langenhagen LadyJets. 12:2 hieß es am Schluss, aber aufgesteckt wurde nicht.
Es war auf jeden Fall ein netter Abschluss eines langen und interessanten Eishockeywochenendes.
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REV Bremerhaven
Dienstag, 14. Februar 2012
Alles eine Frage des Standpunkts...
...oder des Standortes.
Oft lese ich in den Vorberichten anderer Clubs aus der Bundesliga, dass die Anreise nach Bremerhaven so beschwerlich ist. Ja, das ist sie, keine Frage. als gelegentlicher Auswärtsfahrer ist das auch für mich eine logistische Herausforderung: Mein Urlaub, der Urlaub meiner Holden, die Anreise, die Unterbringung... Manchmal wünsche ich mir auch eine "Dorfteichliga". Das Leben ist hart anner Küste... ;)
Naja, wie dem auch sei, damit muss und damit kann man leben. Aber da ich chronisch neugierig bin, habe ich mal eine Entfernungstabelle unserer Liga gebastet:
Siehe da: Keine Überraschung! Unsere Pinguine legen in der Hauptrunde 2011/12 satte 32.456 km zurück. Respektabel, wenn man bedenkt, dass der Ligaschnitt bei knapp über 20.000 Kilometern liegt. Richtig gut geht es dagegen den Teams aus Bietigheim, Heilbronn und Kaufbeuren, die knapp über die Hälfte der Kilometer unserer Reisepinguine abreißen müssen.
Wobei: Fährt man von Bietigheim nach Heilbronn und umgekehrt auch mal mit dem Fahrrad? Das hat es bestimmt schon gegeben: Hin anderthalb Stunde und zurück (je nach Bierkonsum) bis zu vier Stunden? :))
Aber nein, ich neide es keinem und ich fühle mich auch nicht benachteiligt. Dafür bin ich mit Leib und Seele Fischkopp und einer muss die Eishockeyfahne (na, sagen wir "-flagge", bevor ich jetzt wieder eine Steilvorlage liefere) an der Nordseeküste ja hochhalten. Die Jadehaie aus Wilhelmshaven gibt es ja leider nicht mehr und der Rest der nordwestdeutschen Hockeystandorte liegt viel zu weit im Binnenland.
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Eishockey allgemein
Mittwoch, 8. Februar 2012
(Nieder-)Sachsentour 13. - 15.01.2012, Tag 2
Aua...
Also ich weiss, dass wir gestern nach dem Spiel Füchse - Pinguins noch in einem Pub waren und dann ins Hotel gelaufen sind. Egal, was sonst noch so war, wird uns irgendwann sicher jemand erzählen, falls es wichtig ist... ;)
Also die müden Knochen aus dem Bett geschwungen und... Nein, falsch! Meine Holde "durfte" zuerst aufstehen und duschen, denn mein Gezeter wäre nicht zu ertragen, sollte ich mal als erster hoch müssen. Aber irgendwann war ich dann auch dran... Nachdem das dann erledigt war, runter in den Speisesaal, wo denn auch noch die gestrigen "Mithopper" fast schon durch waren mit dem Frühstück. Kurz ein bißchen entspannter Smalltalk, dann ging es für uns auch schon bald los nach Jonsdorf. Etwa 100 Kilometer über Landstraßen im tiefsten Sachsen.
Die Fahrt zog sich gewaltig, eine Autobahn nach Jonsdorf wird sicher nie gebaut werden. Aber schöne Gegend, ein wenig eingekesselt zwischen Polen und Tschechien und mit dem ersten Schnee, den ich diese Winter zu sehen bekam. Kurz vor Jonsdorf mussten wir uns mit unserem neuen Navi vertrauter machen als gedacht. Die erste Streckensperrung lag an und das erklär mal der Dame in dem kleinen Kasten... Wir haben das hinbekommen, aber es dauerte etwas.
Letztlich aber angekommen, über den spiegelglatten Parkplatz (da hätte man auch spielen können) geeiert und über den Seiteneingang rein die Halle.
Jonsdorfer Falken - Eisbären Berlin, Kleinschüler MK 1, Sachsen
Holla, das erste was ins Auge fällt, ist die Kletterwand. Das zweite sind die Gartenbänke, die auf der Sitzplatztribüne ein wenig Komfort bieten sollen. ansonsten sieht die Halle von außen besser aus als von innen, aber beschweren muss man sich nicht gerade.
Das Spiel war übrigens hochinteressant. Nein, nicht von Ergebnis, aber die kleinen Eisbären haben sehr gut gezeigt, was man ihnen im Training so beigebracht hat. Alle Tore wurden sauber herausgespielt, es gab keine egoistischen Alleingänge und die Stocktechnik war für das Alter zum Zungeschnalzen. Das ist kaum ein Puck versprungen, die Hartgummischeiben klebten regelrecht am Schläger. Beim Jonsdorfer Nachwuchs lief das nicht ganz so rund und so endete das erste Drittel auch mit 0:11.
Dann war Pause und gleich hörte man auch aus dem Hintergrund ein "Immer diese Hopper"... Schön, wieder einen netten "Gesinnungsgenossen" kennen gelernt. Gruß nach Crimmitschau!
Wir haben uns auch gleich danach in die heimelige und vor allem warme Stadionkneipe verpieselt und erstmal zu dritt einen heißen Kaffee genossen. Cool, in der Kneipe gibt es ja auch eine obere Etage, von der man aus dem Warmen heraus Eishockey gucken kann. Aber wir blieben unserem Motto treu: "Sitzen ist für'n Arsch und kalt ist sowieso besser!"
Ach ja, und angenehm erstaunt waren wir: Hing dort doch ein Trikot der Fischtown Pinguins! So etwas sieht man immer gerne... ;)
Weiter ging's mit dem Spiel. Und es änderte sich auch nichts am Spielverlauf. Die Eisbären machten ihre Tore, Jonsdorf versuchte alles und wir haben geschätzt, ob es über 30 Tore werden, die die Berliner den Sachsen einschenken. Zwischendurch haben wir verschiedene Stehplätze in der Halle ausprobiert und sind dann auf denen direkt über (und "über" ist wörtlich gemeint!) den Spielerbänken hängen geblieben. Geniale Sicht.
Zum Schluss haben wir wieder was gelernt: Die Anzeigetafel in Jonsdorf geht scheinbar nur bis "19", danach geht es mit "1" weiter (die Rechenkünstler sind hier gefragt), die Berliner schaffen keine 30 Tore, es wurde nur ein 0:28 (Luschen! *lach*) und es ist bewundernswert, wie sich die Kleinen aus Jonsdorf trotz der derben Klatsche immer noch motivieren konnten. Vielleicht sind es deshalb keine 30 Gegentore geworden?
Spiel vorbei, Abschied nehmen vom verträumten Jonsdorf und ab nach Niesky. Dort sind wir viel zu früh angekommen und "dank" des anstrengenden Vortages sind wir noch kurz die restlichen 30 Kilometer nach Weißwasser gefahren. Anderthalb Stunden pennen war eine zu verlockende Aussicht. Halbwegs erholt ging es wieder ins Auto, und ab zum Stadion am Waldbad. Dort ergatterten wir gleich einen günstigen Parkplatz und ab in den Wald...
Tornado Niesky - ECC Preussen Juniors (Oberliga Ost)
Jo, wie weit geht das denn noch in den Wald? ...und hätte ich Brotkrumen mitnehmen sollen? ;)
Und wo ist die Kasse? Egal, erstmal bei der Unterschriftenaktion "Pro Eissport in Niesky" mitgemacht. Wenn dort nichts gemacht wird, ist 2015 Schluss mit lustig bzw. dem Eissport in Niesky. Selbstverständlich unterstützen wir die Aktion diverser Vereine und Fans!
...und drin: Kein Dach, rattenkalt, geil!
Erstmal war Stöbern im Speisen- und Getränkeangebot angesagt. Es ist schon cool (oder eben auch nicht), wenn man auch heiße Zitrone bekommt, nur sollte ich nicht vergessen, den Zucker einzurühren. *boah* war das sauer... die Bratwurst war saulecker, die Fans nett und eine volle Tribüne bei einem Outdoor-Spiel beeindruckend. Natürlich lässt die Akustik zu wünschen übrig und Trikots hängen auch nicht untern Dach, aber: so what... ;)
Nach kurzer Zeit waren wir dann auch nicht mehr alleine, die anderen Hopper von Vortag aus Weißwasser und von heute aus Jonsdorf trudelten auch so langsam ein. Einer der Jungs kam kopfschüttelnd vom Fanshop zurück...
"Was'n los?"
"Ach, die Dame am Fanshop sagt eben zu mir: 'Na, gestern in Weißwasser wart ihr aber lange am Bierstand'"
Vollüberwachung :-D
Auf dem Eis ging es dann los mit einer Aktion von "Pro Eissport in Niesky" und diversen Geburtstagsgrüßen, aber dann wurde auch bald der Puck gejagt. Erstaunt war ich schon: Ein schönes schnelles Spiel mit viel Einsatz auf beiden Seiten. Technisch nicht immer vom Feinsten, aber dafür mit Herz. Das erste Drittel des Coast-to-Coast-Hockeys ging allerdings erstmal ohne Tore zu Ende, war aber trotzdem kurzweilig. Die 544 zahlenden Zuschauer (es waren gefühlt aber mehr) kamen sicherlich auf ihre Kosten, wenn man vielleicht von dem einen oder anderen Tor für die Gastgeber absieht.
Im zweiten Drittel fiel dann auch endlich das erste Tor des Spiels. Die Preussen nutzten eine Überzahl, Ivonne Schröder im Tor der Tornados musste hinter sich greifen und schon führten die Gäste bis zur zweiten Pause mit einem Tor.
Im letzten Durchgang allerdings kämpften sich die ersatzgeschwächten Tornados (12 Feldspieler, 2 Goalies) zurück und entschieden das Spiel mit 2:1 für sich. Ein Spiel auf Augenhöhe, das jeder wirklich gewinnen wollte. Trotz der Kälte hätte ich mir ein Penaltyschießen gewünscht.
Auf dem Eis sind mir besonders Ivonne Schröder und Michael Fendt aufgefallen: Ivonne Schröder bei den Tornados als eine der wenigen Frauen höherklassigen Herrenbereich, die einen guten Job machte und Michael Fendt als ehemaliger Spieler in Bremerhaven, jetzt in Diensten der Preussen.
Nun gut, unsere "Mitzuschauer" feierten noch ordentlich weiter, wir blieben die ganze Zeit alkoholfrei. Erst dachte ich ja, es wäre ein taktischer Fehler, die zweite Nacht in Weißwasser statt in Niesky zu verbringen. Aber da wir am nächsten, frühen Morgen noch nach Langenhagen fahren wollten, war die Entscheidung nicht wirklich die schlechteste.
Es ging als zurück nach Weißwasser und todmüde ins Bett. Was bleibt, sind zwei absolut geile und in jeder Hinsicht stressfreie Tage in Sachsen. So muss Eishockey sein!!!
Ach ja, die Hockeystats zum Spiel findet man hier:
Tornado Niesky vs. Preussen Juniors bei Pointstreak
...demnächst Teil 3: Mit den Fischtown Ladies in Langenhagen
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Groundhopping
Freitag, 27. Januar 2012
(Nieder-)Sachsentour 13. - 15.01.2012, Tag 1
Tag 1: Lausitzer Füchse – Fischtown Pinguins
Es wurde mal wieder Zeit, ein komplettes Wochenende auf Reisen zu gehen. Kurz geplant, Spielpläne verglichen und dann ab. Erstes Ziel war Weißwasser….
Nur ein Spiel unserer schon seit einigen Wochen gebeutelten Profitruppe lag an diesem Wochenende an, und das auswärts in Weißwasser. Nun, da haben wir doch noch eine Verabredung offen, also los. Bis 12 Uhr gearbeitet, ab ins Auto und um 17:30 im Hotel „Kristall“ angekommen. Keiner an der Rezeption? Halllooooo? Naja, 10 Minuten gewartet, dann ging doch noch was.
Rauf aufs sehr große Zimmer im hervorragend renovierten Plattenbau (sieht man echt nicht auf den ersten Blick, wenn man Wessi ist), sich selbst ein wenig organisieren, umziehen und ab in den Fuchsbau. Es waren nur anderthalb Kilometer und da wir schon einige Zeit im Auto gesessen haben, war ein kleiner Spaziergang nicht schlecht. Das Drei-Sterne-Hotel (übrigens auch offizielles Clubhotel der Füchse) bietet mit 69 Euro im Doppelzimmer ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Vor der Halle angekommen gleich mal ein Hallo mit der anderen Fahrzeugbesatzung. Schön, dann waren die Fischköppe ja schon zu fünft. War natürlich klar, dass wir erstmal in die Halle sind, Plätze gesichert haben und uns dann über die Halle, die Bier- und die Fressbuden verteilten.
Erste Bude, erste Bratwurst, erste Wiedererkennung. Klasse Zusammentreffen gleich mit Tobi, der schnurstracks an die Essensausgabe stürzte, stutzte und…
„Was macht Ihr denn hier??? Hätte nie gedacht, dass ihr kommt…“
„Ham wa doch gesacht…“ ;)
Erstmal ein Hallo, dann die Nachbetrachtungen des Füchse-Gastspiels in Bremerhaven vorgenommen und ein Bierchen getrunken.
Jo und weiter…. Den nächsten Bremerhavener Globetrotter mit Berliner Begleitung getroffen. Im Gästeblock waren dann noch zwei weitere, sodass die Gästeschar sagenhafte acht Menschen umfasste. Zieht Euch warm an, ihr Füchsefans, wir singen Euch nieder! *g*
Spiel geht los, die Füchsefans legen los, wir lassen das erstmal und sind etwas ruhiger. Uns hört eh keiner und wenn wir anfangen würden, hat das den gleichen Effekt, als würde ich ein Glas Wasser in die Nordsee kippen.
Naja, bis zur 10. Minute… Da schießt Slaton die Pinguine in Überzahl in Führung, Bremerhaven steht Kopf und wir sind zu hören, dank der gnädigen Stille auf Seiten der Füchsefans. Hätte gerne so bleiben können, tat es aber nicht. In der 17. Minute gleicht Klenner ebenfalls in Überzahl aus und die Füchsefans entfachen einen Jubelsturm. Wir hätten ja gerne dagegen gehalten, aber da war erstmal der Gegentreffer und dann hat uns das zahlenmäßige Kräfteverhältnis auf der Tribüne „minimal“ benachteiligt.
Das Unentschieden nach 20 Minuten war absolut gerechtfertigt. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe, aber nicht auf allerhöchstem Bundesliganiveau. Bemerkenswert war der Einsatz von Willaschek, der sich in einen Schlagschuss warf und unglücklich getroffen wurde. Muss ziemlich weg getan haben.
Ab in die Pause, Bierstand, schnacken, die Anhängerschaften vermischten sich und der lange Tag mit Arbeit und Anfahrt forderte seinen Tribut und machte die Bierchen wirkungsvoller, als sie hätten sein sollen. Wie gut, dass das Spiel auf Monitore in der Vorhalle übertragen wird, denn den Beginn des zweiten Drittels habe ich total verpennt. In der 22. Minute stand es dann plötzlich 2:1 für Bremerhaven durch Gunkel. Übrigens: Ich vs. Freiberger Bier führte schon 4:0. Und das, obwohl der Gegner oft mit zu vielen Spielern auf dem Eis agierte und immer mal wieder ein paar Kurze in den Kampf schickte. Das nächste Mal gibt es eine kleine Bankstrafe für die Bedienung am Tresen.
Die Pinguins waren auf jeden Fall besser, was ich noch so auf dem Monitor und beim gelegentlichen Blinzeln in die Halle gesehen habe. Aber nööö…. Tore sind heute wohl aus, oder?
*Zack* kracht es, 2:2 durch Masek und dreineinhalb Minuten später in die Pause. Übrigens können die Vorkommnisse in der Pause mit denen im vorigen Absatz beschrieben werden. Nur die Spielstände waren andere: Eishockey 2:2, ich und das Freiberger… Ach keine Ahnung, unwichtig…
Letztes Drittel geht los. Was soll ich sagen… Innerhalb von 73 Sekunden fielen drei Tore für Weißwasser, und ratet mal, wo ich war? Am Bierstand! Mir hatte jemand das Glühbier empfohlen und da ich notorisch neugierig bin, bin ich raus. Kaum bestellt, war frenetischer Jubel zu hören. Da fragt mich der Kellner doch tatsächlich:
„Ihr oder wir?“
*ähm* Wenn wir das waren, haben sich gerade 1.581 Bremerhavener in die Halle geschlichen. Meine Antwort also:
„Ihr, aber egal, ist noch Zeit, mach Bier ferdich…“
Jubel! *mist*
Zum Keeper, der mich fragend ansieht: „Frag nicht, mach einfach nur das Bier fertig“
„OK“ (komisches Grinsen hat der drauf… )
Da ist er fertig, stellt mir das Bier hin und im gleichen Moment wieder der Jubel aus der Halle. Und falls weitere Fragen kommen: Ich habe bezahlt, mein Bier genommen und mich artig verabschiedet…
Aber ehrlich, der Kellner war echt nett, der Spielverlauf eher weniger.
Wie dem auch sei: Eine harte 2:5-Niederlage, die nicht hätte sein müssen und viele nette Leute (wieder-)getroffen. Sei es nun von Füchsegastspielen in Fischtown oder vom Zeltlager in Hannover.
Dann noch die Stadionkneipe geentert, aus Versehen mit Füchsespielern gezecht (verflucht, ohne Ausrüstung erkennt man die nicht sofort), Boutin veräppelt, von Boutin veräppelt worden und dann noch weiter in einen Pub gezogen, nachdem einige Einheimische nicht mehr so ganz mithalten konnten. Wer hat hier eigentlich die lange Anreise gehabt, häh? *lach*
Meine Fazit: Die geilste Tour nach Sachsen ever! Crimmitschau war in Ordnung, Dresden im Hauptrundenspiel ging, Dresden in den Playoffs ging gar nicht und nur in Weißwasser habe ich nicht den geringsten Stress mitbekommen. Da fahr ich wieder hin!!!
Aber es wurde auch ein wenig Sehnsucht wieder verstärkt: Und zwar die nach einer vernünftigen Stadionkneipe in Bremerhaven! Ein Kneipe, in der man sich vor oder nach dem Spiel treffen kann, wo kleinere Fanveranstaltungen stattfinden können, bei denen man nicht gleich die ganze Halle mieten muss und wo sicher schon ein riesiges Stammgästepotential vorhanden ist. Nahezu auf jedem Fußballplatz ist eine richtige(!) Gaststätte vorhanden, warum nicht beim Bremerhavener Eishockey?
Na, genug der Träumereien, hier noch ein Video von FüchseTV mit den Torszenen:
Nächste Folge: Tag 2, Jonsdorf und Niesky
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Fischtown Pinguins,
Groundhopping
Sonntag, 8. Januar 2012
Mini-Hoppertour 07./08.01.2012
Winterzeit - Grippezeit... Jedenfalls gilt das für mich. Nach einer Bronchitis kaum wieder fit, hatte ich mir Silvester doch glatt eine Grippe eingefangen. Meine Stirnhöhlen "jubilieren" bei jeder Kleinigkeit. *grmbl*
Nun, so ist mir jedenfalls am 06.01. das Heimspiel der Fischtown Pinguins gegen die Heilbronner Falken "entgangen". Bei einer 1:5-Niederlage vielleicht nicht schlecht, aber irgendwie fehlt mir das Hockey trotzdem. :(
Am Samstag stand dann Fanbeauftragten-Treffen in Hannover an. Ich hab lange gegrübelt, ob ich mitkomme, oder meine holde Gattin alleine die Bremerhavener Farben vertritt. Noch leicht angeschlagen habe ich mich dann doch entschlossen. Kurz und gut: Ein netter, informativer Tag mit ausgeprägtem Kennenlerneffekt. Toll, dass so viele den Weg zum ersten Treffen gefunden haben und es eine bunte Mischung war. Die Inhalte werden dann zu gegebener Zeit an entsprechender Stelle veröffentlicht, dafür ist das hier dann doch nicht der richtige Ort.
Hannover Braves - Harzer Wölfe
Nach dem Treffen ging es dann ins gebuchte Congress-Hotel. Nochmal kurz hinlegen, bevor es an den Pferdeturm ging. Dort trafen die Oberligisten Hannover Braves und die Harzer Wölfe aufeinander. Natürlich waren wir gespannt, da auf Seiten der Braves mit Tobi Maeter ein Ex-Young Pinguin spielt. Er war auch ein wenig erstaunt, als wir uns zufällig trafen. Er auf dem Weg zum Aufwärmen, wir auf dem Weg in die Stadionkneipe. ;)
Ein kleines Bierchen im Warmen und schon ging das Spiel los. Ich war erstaunt, wie flüssig das Spiel lief. Die Oberliga Nord hat ja qualitativ nicht den besten Ruf, aber vielleicht sollte man das nicht nur von den Kellerkindern abgängig machen. 224 Zuschauer sahen ein munteres Auf und Ab bis dann die erste Strafzeit des Spiels an die Braves ging. Na, wer hat die wohl kassiert? Jepp, Tobi war's... War aber auch abzusehen. Er hat sich sehr bemüht, seinen Gegenspieler nachhaltig und mit viel Geduld in die Bande einzuarbeiten. Biss hat er ja. *hrhrhr*
Die Unterzahl haben die Braves sogar überstanden, es klingelte erst, als sie gerade wieder zu fünft waren.
In die erste Drittelpause ging es dann mit einem 1:1. Ich war während der Pause verzweifelt auf der Suche nach einem funktions- und kooperationsfähigem Zigarrettenautomaten, nachdem der Akku meiner E-Zigarette auf "Null" stand. Gefunden habe ich keinen... Alle drei haben mich nach Strich und Faden veräppelt. Merke: Niemals Automaten am Pferdeturm bedienen, wenn man ein REV-Trikot an hat... ;)
Die Ordner haben mich dankenswerterweise kurz rausgelassen, damit ich zum Kiosk gehen konnte.
Wieder zurück und um Längen enspannter war Smalltalk angesagt. Hier mit bekannten Indians-Fans geschnackt, die man ja schon von diversen Duellen der Profimannschaften kennt, dort mit Exil-Fischköppen, dann wieder mit 'nem Dänen aus Esbjerg... Eishockey ist doch irgendwie eine große Familie. :)
Weiter ging es mit dem Spiel: Hannover führt schon 3:1, Braunlage gleicht aus und nach der letzten Drittelpause passiert lange nichts. Knapp eine Minute vor Schluss dann der Jubel für die geschätzten 30 mitgereisten Braunlager beim 3:4. Das war dann auch der Endstand... Ab ging es in die Kneipe, aber die Reihen der üblichen Verdächtigen aus Hannover lichteten sich schnell. Hatten sie doch die vorige Nacht ausgiebig gefeiert. Das war mir eigentlich ganz recht, der Tag war lang und da ich ja ein wenig angeschlagen war, konnten wir schnell ins Hotel zurück.
Viel geschlafen habe ich aber nicht: Die Betten war viel zu weich und das Kopfkissen? Boah, etwa DIN A4-Größe und vielleicht doppelt so dick wie ein Blatt Papier. *mist* Tolles Hotel, aber an der Bettstatt dürfen die ruhig etwas arbeiten. Wir haben da zwar schon mal übernachtet, aber an sowas konnte ich mich nicht erinnern.
Gerädert ging es dann zum reichhaltigen Frühstück und da wir erst um 12 Uhr auschecken mussten, haben wir noch ein wenig rumgedrömelt. Auf dem Plan für den Sonntag stand das Schülerspiel der Langenhagen Jets gegen den REV Bremerhaven. Passte richtig gut: 13 Uhr Spielbeginn, neuer Ground, den REV siegen sehen und dann locker nach Hause. Vom Hotel waren es nur gut 10 Kilometer und beim Eintreffen war der Öffi Eislauf noch in vollem Gange. Na, egal... erstmal 'nen Kaffee geordert, ein wenig mit den anwesenden Bremerhavener Betreuern und Eltern geschnackt und es ging los.
Langenhagen Jets - REV Bremerhaven, Schüler Niedersachsen
Eigentlich könnte man meinen, es wird eine klare Sache für für die Bremerhavener Jungs und Mädels. Der REV ist ungeschlagen Tabellenerster der Schüler-Niedersachsenliga (8 Spiele, 8 Siege) die Jets sind Dritter (9 Spiele, 5 Siege, 4 Niederlagen). Aber Pustekuchen... Langenhagen war drückend überlegen. Nach dem ersten Drittel stand es glücklich nur 1:0 für die Niedersachsen. Nach dem zweiten dann 4:0. Naja... Ein Drittel haben wir ja noch und Durst auf Kaffee auch noch. Aber diesmal sind wir zum naheliegenden McD gelaufen. Der Kaffee in der Halle war nun doch schon etwas älter...
Im letzten Drittel hat dann Bremerhaven mehr Dampf gemacht, aber es reichte nur noch zum Ehrentreffer. 4:1 war der Endstand und mit dem Schlusspfiff gab es die zweite 10-Minuten-Diszi von Schiri Kadow in Richtung Bremerhaven. Etwas entnervend waren die langen Spielunterbrechungen durch die Zeitnehmer. Richtig sicher waren sie das ganze Spiel über absolut nicht. Ich will ja gar nicht behaupten, dass es uns fehlerfrei gelungen wäre, aber vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, mindestens einen erfahrenen "OIO" (Off Ice Official) an Deck zu haben. Es waren im Prinzip genau die gleichen Fehler, die wir auch schon gebracht haben. Aber da haben wir immer die Hilfe von den alten Hasen bekommen. Die haben dort eindeutig gefehlt.
Na, egal... Spiel vorbei, raus aus der Halle. Und mitten in die lange Schlange für den nächsten öffentlichen Eislauf geplatzt. ;)
War ein nettes, entspanntes Wochenende. Aber richtig fit wäre schöner gewesen... ;)
Nun, so ist mir jedenfalls am 06.01. das Heimspiel der Fischtown Pinguins gegen die Heilbronner Falken "entgangen". Bei einer 1:5-Niederlage vielleicht nicht schlecht, aber irgendwie fehlt mir das Hockey trotzdem. :(
Am Samstag stand dann Fanbeauftragten-Treffen in Hannover an. Ich hab lange gegrübelt, ob ich mitkomme, oder meine holde Gattin alleine die Bremerhavener Farben vertritt. Noch leicht angeschlagen habe ich mich dann doch entschlossen. Kurz und gut: Ein netter, informativer Tag mit ausgeprägtem Kennenlerneffekt. Toll, dass so viele den Weg zum ersten Treffen gefunden haben und es eine bunte Mischung war. Die Inhalte werden dann zu gegebener Zeit an entsprechender Stelle veröffentlicht, dafür ist das hier dann doch nicht der richtige Ort.
Hannover Braves - Harzer Wölfe
Nach dem Treffen ging es dann ins gebuchte Congress-Hotel. Nochmal kurz hinlegen, bevor es an den Pferdeturm ging. Dort trafen die Oberligisten Hannover Braves und die Harzer Wölfe aufeinander. Natürlich waren wir gespannt, da auf Seiten der Braves mit Tobi Maeter ein Ex-Young Pinguin spielt. Er war auch ein wenig erstaunt, als wir uns zufällig trafen. Er auf dem Weg zum Aufwärmen, wir auf dem Weg in die Stadionkneipe. ;)
Ein kleines Bierchen im Warmen und schon ging das Spiel los. Ich war erstaunt, wie flüssig das Spiel lief. Die Oberliga Nord hat ja qualitativ nicht den besten Ruf, aber vielleicht sollte man das nicht nur von den Kellerkindern abgängig machen. 224 Zuschauer sahen ein munteres Auf und Ab bis dann die erste Strafzeit des Spiels an die Braves ging. Na, wer hat die wohl kassiert? Jepp, Tobi war's... War aber auch abzusehen. Er hat sich sehr bemüht, seinen Gegenspieler nachhaltig und mit viel Geduld in die Bande einzuarbeiten. Biss hat er ja. *hrhrhr*
Die Unterzahl haben die Braves sogar überstanden, es klingelte erst, als sie gerade wieder zu fünft waren.
In die erste Drittelpause ging es dann mit einem 1:1. Ich war während der Pause verzweifelt auf der Suche nach einem funktions- und kooperationsfähigem Zigarrettenautomaten, nachdem der Akku meiner E-Zigarette auf "Null" stand. Gefunden habe ich keinen... Alle drei haben mich nach Strich und Faden veräppelt. Merke: Niemals Automaten am Pferdeturm bedienen, wenn man ein REV-Trikot an hat... ;)
Die Ordner haben mich dankenswerterweise kurz rausgelassen, damit ich zum Kiosk gehen konnte.
Wieder zurück und um Längen enspannter war Smalltalk angesagt. Hier mit bekannten Indians-Fans geschnackt, die man ja schon von diversen Duellen der Profimannschaften kennt, dort mit Exil-Fischköppen, dann wieder mit 'nem Dänen aus Esbjerg... Eishockey ist doch irgendwie eine große Familie. :)
Weiter ging es mit dem Spiel: Hannover führt schon 3:1, Braunlage gleicht aus und nach der letzten Drittelpause passiert lange nichts. Knapp eine Minute vor Schluss dann der Jubel für die geschätzten 30 mitgereisten Braunlager beim 3:4. Das war dann auch der Endstand... Ab ging es in die Kneipe, aber die Reihen der üblichen Verdächtigen aus Hannover lichteten sich schnell. Hatten sie doch die vorige Nacht ausgiebig gefeiert. Das war mir eigentlich ganz recht, der Tag war lang und da ich ja ein wenig angeschlagen war, konnten wir schnell ins Hotel zurück.
Viel geschlafen habe ich aber nicht: Die Betten war viel zu weich und das Kopfkissen? Boah, etwa DIN A4-Größe und vielleicht doppelt so dick wie ein Blatt Papier. *mist* Tolles Hotel, aber an der Bettstatt dürfen die ruhig etwas arbeiten. Wir haben da zwar schon mal übernachtet, aber an sowas konnte ich mich nicht erinnern.
Gerädert ging es dann zum reichhaltigen Frühstück und da wir erst um 12 Uhr auschecken mussten, haben wir noch ein wenig rumgedrömelt. Auf dem Plan für den Sonntag stand das Schülerspiel der Langenhagen Jets gegen den REV Bremerhaven. Passte richtig gut: 13 Uhr Spielbeginn, neuer Ground, den REV siegen sehen und dann locker nach Hause. Vom Hotel waren es nur gut 10 Kilometer und beim Eintreffen war der Öffi Eislauf noch in vollem Gange. Na, egal... erstmal 'nen Kaffee geordert, ein wenig mit den anwesenden Bremerhavener Betreuern und Eltern geschnackt und es ging los.
Langenhagen Jets - REV Bremerhaven, Schüler Niedersachsen
Eigentlich könnte man meinen, es wird eine klare Sache für für die Bremerhavener Jungs und Mädels. Der REV ist ungeschlagen Tabellenerster der Schüler-Niedersachsenliga (8 Spiele, 8 Siege) die Jets sind Dritter (9 Spiele, 5 Siege, 4 Niederlagen). Aber Pustekuchen... Langenhagen war drückend überlegen. Nach dem ersten Drittel stand es glücklich nur 1:0 für die Niedersachsen. Nach dem zweiten dann 4:0. Naja... Ein Drittel haben wir ja noch und Durst auf Kaffee auch noch. Aber diesmal sind wir zum naheliegenden McD gelaufen. Der Kaffee in der Halle war nun doch schon etwas älter...
Im letzten Drittel hat dann Bremerhaven mehr Dampf gemacht, aber es reichte nur noch zum Ehrentreffer. 4:1 war der Endstand und mit dem Schlusspfiff gab es die zweite 10-Minuten-Diszi von Schiri Kadow in Richtung Bremerhaven. Etwas entnervend waren die langen Spielunterbrechungen durch die Zeitnehmer. Richtig sicher waren sie das ganze Spiel über absolut nicht. Ich will ja gar nicht behaupten, dass es uns fehlerfrei gelungen wäre, aber vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, mindestens einen erfahrenen "OIO" (Off Ice Official) an Deck zu haben. Es waren im Prinzip genau die gleichen Fehler, die wir auch schon gebracht haben. Aber da haben wir immer die Hilfe von den alten Hasen bekommen. Die haben dort eindeutig gefehlt.
Na, egal... Spiel vorbei, raus aus der Halle. Und mitten in die lange Schlange für den nächsten öffentlichen Eislauf geplatzt. ;)
War ein nettes, entspanntes Wochenende. Aber richtig fit wäre schöner gewesen... ;)
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Groundhopping,
REV Bremerhaven
Sonntag, 20. November 2011
18.11.2011: Fischtown Pinguins - Landshut Cannibals
Was war die Vorfreude groß in Bremerhaven, endlich wieder ein richtiges Spitzenspiel: Der Tabellenführer Landshut besucht den härtesten Verfolger in Bremerhaven. Im Vorfeld war schon deutlich spürbar, dass eine gewisse Euphorie eingesetzt hat. An der Zuschauerzahl konnte man das letztendlich auch festmachen: Über 3.400 Zuschauer haben sich in der Eisarena eingefunden, um dem Kampf um die Tabellenspitze beizuwohnen. Wie geil ist das denn??? Wir müssen zugeben: Mit soviel haben wir nicht gerechnet. War in der alten Halle bei 2.050 Schluss, so haben wir damit gerechnet, dass vielleicht 2.700 oder 2800 Fans in die Halle kommen. So schön kann ein Irrtum sein!
Also haben wir uns auf den Weg gemacht und waren schon richtig auf ein Eishockeyfest eingestimmt. Es wirkte so friedlich im Vorfeld, dass wir uns im unserem seit anderthalb Monaten neuen Job als Fanbeauftragte endlich mal wieder darauf freuen konnten, alle drei Drittel durchgängig zu sehen. Naja, das war dann wohl nichts... *hrmpf* Gleich angekommen, gleich angesprochen... Es gab wohl eine Auseinandersetzung mit Schubsereien zwischen einem Landshuter und einem Bremerhavener. Leute, wenn ihr den Alkohol nicht abkönnt, lass ihn aus'm Kopp oder trinkt soviel, dass Ihr den Weg zur Halle nicht mehr schafft!
Naja, weiter ging es dann mit dem angenehmen Teil: Vor dem Spiel haben wir noch eine Gruppe "Neuzugänge" aus Bremen unter den Zuschauern betreut, die generell einiges über Eishockey wissen wollten. Hat Spaß gemacht! Hier gequatscht, da geklönt und nochmal eben in den Landshuter Block, um die Vorfälle zu klären. Die Jungs und Mädels waren glücklicherweise recht entspannt, aber wir haben den Einlauf der Mannschaft mal wieder nicht mitbekommen... ;)
Und dann konnten wir doch das Spiel gucken :)
Ging gut los, ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften der sich erst gegen Ende des ersten Drittels mit einem Tor der Pinguins auf der Anzeige niederschlug. Kurz danach gab es dann auch durch Hauptschiedsrichter Brill die erste Strafe für Bremerhaven. Da konnte ja noch keiner ahnen, was im zweiten Drittel abgehen sollte.
Im Mittelabschnitt gab es dann ein Strafzeitenfestival für Bremerhaven.Das dauerte dann ungefähr so lange, bis Landshut 3:2 in Führung lag. Aus unserer Sicht waren die Strafzeiten für Bremerhaven auch nicht problematisch. Allerdings war es seltsam, dass Landshut keine Strafen für einige Aktionen bekam. Dementsprechend kochten die Emotionen hoch und zum Schluss flogen Becher, Snacks und etliches mehr Richtung Spielfeld. Gut, dass es Plexiglas und Netze gibt. :( Da sind sicher mehrere Mahlzeiten zusammen gekommen, die sich auf den Luftweg Richtung Eis gemacht haben. Für einige war es dann auch wohl der Startschuss, sich zum Spielerausgang zu begeben und dem Schiri ein paar deutliche Worte zu sagen. Gab natürlich Stress... Und in der Folge 'ne Menge Arbeit für uns.
Auch das letzte Drittel konnten wir uns abschminken, denn dann war Deeskalation und Ursachenforschung angesagt. Danke dafür... :( Echt... denkt mal dran, dass auch wir den Eintritt bezahlen müssen. Ernst gemeinte Frage: Warum schädigt man den Verein, den man angeblich so liebt?
Und noch eine Frage an unsere Kritiker: Wir verstehen nicht so ganz die Bemerkung "Warum haben wir denn Fanbeauftragte, wenn sie die Leute nicht im Griff haben?" War ganz witzig: Fans sagen, dass kommt aus Ordnerkreisen, Ordner sagen auf Nachfrage, das kommt aus Fankreisen... OK, direkte Kritik ist ja nicht so weit verbreitet (obwohl wir so auch etliches in unserem neuen Aufgabengebiet verbessern könnten). Aber ehrlich: Wir sind keine Ordner, wir können nicht hinter jedem der 3.452 Zuschauer stehen und kein einziger hat uns vorher gesagt, dass er etwas werfen oder Stress machen will... Sorry ;)
Tatsächlich war es so, dass wir noch vor den Ordnern und ohne jedwede anderweitige Unterstützung anfangs ganz alleine versucht haben, die Situation am Spielerausgang nach dem zweiten Drittel zu beruhigen.
Naja, im letzten Drittel fielen eh keine Tore mehr, es blieb bei der Niederlage, es gab doch noch eine Strafe für Landshut und letztlich war es für den allergrößten Teil ein toller Eishockeyabend. Abgesehen vom Ergebnis... ;) Es mag sich für den einen oder anderen hier gerade wie Chaos gelesen haben, aber das liegt nur daran, dass wir "mittendrin statt nur dabei" waren... ;) Nach dem Spiel gab es viele positive Stimmen, gerade von seltenen Gästen der Halle und Neulingen!
Hinterher haben wir uns noch mit einigen Landshutern auf den Weg in die Alte Bürger gemacht und den Abend angenehm ausklingen lassen.
Hier noch ein klasse Ding des neuen Pinguins TV, denn wer die Tore nochmal sehen will, bitte schön:
Und jetzt noch die Statistik des Spiels bei pointstreak. Gefühlt waren etwa 30 Landshuter unter den sagenhaften 3.452 Zuschauern. Übrigens: Platz 2 für Bremerhaven in der Zuschauerstatistik hinter Hannover. Der Norden rockt! :)
Also haben wir uns auf den Weg gemacht und waren schon richtig auf ein Eishockeyfest eingestimmt. Es wirkte so friedlich im Vorfeld, dass wir uns im unserem seit anderthalb Monaten neuen Job als Fanbeauftragte endlich mal wieder darauf freuen konnten, alle drei Drittel durchgängig zu sehen. Naja, das war dann wohl nichts... *hrmpf* Gleich angekommen, gleich angesprochen... Es gab wohl eine Auseinandersetzung mit Schubsereien zwischen einem Landshuter und einem Bremerhavener. Leute, wenn ihr den Alkohol nicht abkönnt, lass ihn aus'm Kopp oder trinkt soviel, dass Ihr den Weg zur Halle nicht mehr schafft!
Naja, weiter ging es dann mit dem angenehmen Teil: Vor dem Spiel haben wir noch eine Gruppe "Neuzugänge" aus Bremen unter den Zuschauern betreut, die generell einiges über Eishockey wissen wollten. Hat Spaß gemacht! Hier gequatscht, da geklönt und nochmal eben in den Landshuter Block, um die Vorfälle zu klären. Die Jungs und Mädels waren glücklicherweise recht entspannt, aber wir haben den Einlauf der Mannschaft mal wieder nicht mitbekommen... ;)
Und dann konnten wir doch das Spiel gucken :)
Ging gut los, ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften der sich erst gegen Ende des ersten Drittels mit einem Tor der Pinguins auf der Anzeige niederschlug. Kurz danach gab es dann auch durch Hauptschiedsrichter Brill die erste Strafe für Bremerhaven. Da konnte ja noch keiner ahnen, was im zweiten Drittel abgehen sollte.
Im Mittelabschnitt gab es dann ein Strafzeitenfestival für Bremerhaven.Das dauerte dann ungefähr so lange, bis Landshut 3:2 in Führung lag. Aus unserer Sicht waren die Strafzeiten für Bremerhaven auch nicht problematisch. Allerdings war es seltsam, dass Landshut keine Strafen für einige Aktionen bekam. Dementsprechend kochten die Emotionen hoch und zum Schluss flogen Becher, Snacks und etliches mehr Richtung Spielfeld. Gut, dass es Plexiglas und Netze gibt. :( Da sind sicher mehrere Mahlzeiten zusammen gekommen, die sich auf den Luftweg Richtung Eis gemacht haben. Für einige war es dann auch wohl der Startschuss, sich zum Spielerausgang zu begeben und dem Schiri ein paar deutliche Worte zu sagen. Gab natürlich Stress... Und in der Folge 'ne Menge Arbeit für uns.
Auch das letzte Drittel konnten wir uns abschminken, denn dann war Deeskalation und Ursachenforschung angesagt. Danke dafür... :( Echt... denkt mal dran, dass auch wir den Eintritt bezahlen müssen. Ernst gemeinte Frage: Warum schädigt man den Verein, den man angeblich so liebt?
Und noch eine Frage an unsere Kritiker: Wir verstehen nicht so ganz die Bemerkung "Warum haben wir denn Fanbeauftragte, wenn sie die Leute nicht im Griff haben?" War ganz witzig: Fans sagen, dass kommt aus Ordnerkreisen, Ordner sagen auf Nachfrage, das kommt aus Fankreisen... OK, direkte Kritik ist ja nicht so weit verbreitet (obwohl wir so auch etliches in unserem neuen Aufgabengebiet verbessern könnten). Aber ehrlich: Wir sind keine Ordner, wir können nicht hinter jedem der 3.452 Zuschauer stehen und kein einziger hat uns vorher gesagt, dass er etwas werfen oder Stress machen will... Sorry ;)
Tatsächlich war es so, dass wir noch vor den Ordnern und ohne jedwede anderweitige Unterstützung anfangs ganz alleine versucht haben, die Situation am Spielerausgang nach dem zweiten Drittel zu beruhigen.
Naja, im letzten Drittel fielen eh keine Tore mehr, es blieb bei der Niederlage, es gab doch noch eine Strafe für Landshut und letztlich war es für den allergrößten Teil ein toller Eishockeyabend. Abgesehen vom Ergebnis... ;) Es mag sich für den einen oder anderen hier gerade wie Chaos gelesen haben, aber das liegt nur daran, dass wir "mittendrin statt nur dabei" waren... ;) Nach dem Spiel gab es viele positive Stimmen, gerade von seltenen Gästen der Halle und Neulingen!
Hinterher haben wir uns noch mit einigen Landshutern auf den Weg in die Alte Bürger gemacht und den Abend angenehm ausklingen lassen.
Hier noch ein klasse Ding des neuen Pinguins TV, denn wer die Tore nochmal sehen will, bitte schön:
Und jetzt noch die Statistik des Spiels bei pointstreak. Gefühlt waren etwa 30 Landshuter unter den sagenhaften 3.452 Zuschauern. Übrigens: Platz 2 für Bremerhaven in der Zuschauerstatistik hinter Hannover. Der Norden rockt! :)
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Fischtown Pinguins
Montag, 19. September 2011
DEB-Pokal 11/12: Kassel Huskies - Fischtown Pinguins
Dass ich das noch erleben darf: Das erste Mal reisen die Pinguins als Favorit nach Kassel. "Dank" der letztjährigen Insolvenz der Huskies durften die Nordhessen im Amateurbereich neu starten und betreten nun nach dem Überspringen der Regionalliga in der neuen Saison das Eis als Oberligist.
Die Pokalauslosung entlockte mir ein leichtes Grinsen, denn endlich konnte man sich für so manche bittere Niederlage der Vergangenheit revanchieren. Im Laufe der Zeit allerdings wechselte das Grinsen über ein leichtes Lächeln zu den ersten Sorgenfalten. Die Schlittenhunde hatten in der Zwischenzeit einige namhafte Spieler verpflichtet, die auch einem Zweitligisten gut zu Gesicht gestehen könnten. Allen voran sicher Manuel Klinge, der das Engagement bei den Hessen dem in der DEL vorzog.
Nun denn... ich musste mich damit abfinden, dass die Pinguine sicherlich nicht zweistellig in Kassel gewinnen werden. Aber ein Sieg sollte doch drin sein, oder?
So machten sich denn auch rund 100 Bremerhavener auf den Weg nach Kassel. Etwa 40 im Bus, der Rest verteilte sich auf Neunsitzer und Privatwagen. Die frühe Abfahrt um 11 Uhr war angesichts des Spielbeginns um 18:30 Uhr vielleicht im ersten Moment sehr großzügig berechnet, aber Rückreiseverkehr und Baustellen auf der A7 fraßen das Zeitpolster doch kräftig an. Egal, die Fahrt war lustig, Zwischenstopps ausreichend und zumindest die Bustoilette war den größten Teil der Fahrt offen. Kann mir eigentlich jemand sagen, warum diese Toiletten angeblich jedesmal versagen, einfrieren oder sonst was? Das muss eine Verschwörung der Busfahrer gegen Eishockeyfans sein. Oder wollen die einfach nicht den Aufwand des Entleerens betreiben? Also ehrlich, so eine Toilette habe ich auch in der "Pommesbude", unserem altehrwürdigen Wohnmobil. Solche Probleme sind dort noch nie aufgetreten...
Pünktlich waren wir auf jeden Fall in Kassel, und die Halle konnte rechtzeitig geentert werden. ich muss zugeben, dass eine Kulisse von knapp über 3.000 Zuschauern schon beeindruckend ist. Vor allem für einen Oberligisten. Es gibt Clubs in dieser Spielklasse, die sich überhaupt über eine vierstellige Zahl ein Loch in den Bauch freuen.
Und dann ging es los...
Das erste Drittel war zumindest für mich eine Ernüchterung... Wo war die erhoffte Überlegenheit der ligenhöheren Pinguins??? Nüschte war's! Kassel geht erstmal in der 8. Minute in Führung. Bremerhaven gleicht sechs Minuten später aus und dann erstmal ab in die Pause. Hallooooo?!? Jungs, ein bißchen mehr Einsatz! Es ist doch klar, dass Kassel sich reinhängt. War doch früher auch so bei uns, wenn es gegen DEL-Clubs ging. Frankfurt, Köln und besonders Düsseldorf (verlieren 2:9 beim Zweitligisten in Bremerhaven) können ein Lied davon singen.
Also erstmal duchschnaufen, den Ordner nach dem Bierstand fragen und mal eben kurz nach draußen, bevor das zweite Drittel beginnt.
Und das begann dann auch... Die gute Nachricht: Kassel schießt kein Tor, die schlechte: Bremerhaven auch nicht. Und was waren da für Chancen. Mein Gott, einige hätte ich sogar geschafft und ich weiß noch nicht mal, an welchem Ende ich den Stick halten muss... Zum Haareraufen! (dafür nehme man besser den Schopf des Tribünennachbarn, schont die eigene Frisur! *g*)
Vorbei, Pause, the same procedure...
Das Schlussdrittel wurde dann richtig spannend, unterhaltsam und duchblutungsfördernd. In der 43. Minute markiert Manuel Klinge das 2:1 für Kassel, (oh mein Gott!), 47. Litesov zum 2:2 und Kopecky zum 3:2 (yeah!), 48. Klinge mit einem Shorthander zum 3:3 (Menno!) und dann ein paar Minuten Torpause. Nachrechnen... 3:3? Reicht nicht zum Sieg. Also wieder Gas auf der Tribüne geben und weiter anfeuern.
In der 53. Minute macht Stanley das 3:4 für Bremerhaven, ein geiles Tor! Er tankt sich gegen zwei Verteidiger durch und düpiert Fous im Gehäuse der Huskies. War's das? Nein! Klinge wieder, immer wieder Klinge... 4:4 in der 55. Minute. Ein Minute später Alex Janzen zum 4:5 und dann heisst es vier Minuten und 25 Sekunden bis zum Ende zittern. Geschafft!
Natürlich habe ich gejubelt. Aber nicht aufgrund des "grandiosen" Sieges sondern einfach nur aus Erleichterung. Ein wenig mehr Einsatz hätte ich mir von unseren Jungs schon gewünscht. Man hatte auf der Tribüne gelegentlich schon das Gefühl, dass die Favoritenrolle etwas zu sehr in den Köpfen hing. Das soll aber nicht über die Leistung der Schlittenhunde hinwegtäuschen. Die haben sich ordentlich reingehängt und gekämpft. Im letzten Drittel hatte ich das Gefühl, es spielen nur noch die ersten beiden Reihen, aber wenn ich das nüchtern betrachte: Warum auch nicht? Ich denke schon, dass die Qualität in deren Kader nach hinten raus ziemlich stark abfällt.
Stimmungstechnisch fand ich uns Fischköppe richtig gut. Klar, auswärts gibt man immer ein bißchen mehr Gas, aber das war schon eine ordentliche Leistung. Eigentlich nur "Positiv-Support" und eine richtige Eishockeyparty. Auch der Heuboden in Kassel machte kräftig auf sich aufmerksam. Wirklich erstaunlich fand ich die entspannte Atmosphäre und ich habe das Gefühl, dass die bittere Insolvenz in Kassel viele dort ein wenig nachdenklich gemacht hat. Naja, nicht alle... Es gab mal wieder die typischen "Gästeblock-Steher", die sich mehr auf die Gästefans als auf das Spiel konzentrieren und sich (da kann man wirklich drauf wetten) irgendwann "bemerkbar" machen. Eine kleine Diskussion mit den Ordnern war die Folge für diesen Zeitgenossen. Aber: Das war die Ausnahme von der Regel. Ansonsten wie schon erwähnt ein easy Eishockeyabend und kein Vergleich zum Aufeinandertreffen beider Teams in früheren Zeiten.
Ach ja, lieber Eishallenbetreiber in Kassel: Eine Anzeigetafel, die auch die Gästefans einsehen können, wäre von Vorteil...
Anschließend ging es raus aus der Halle und Richtung Mannschaftsbus. Auf dem Weg hat sich der eine oder andere sicher überlegt, ob er am Folgetag einen Kardiologen aufsucht. Aber lieber so ein spannendes Spiel als ein zweistelliges Gemetzel. Ein Abschiedsbierchen, den Spielern die Kostenübernahme der ärztlichen Behandlung der Stresssymptome überdrücken und schon waren wir auf dem Heimweg. Diejenigen, die am nächsten Tag arbeiten müssen, begaben sich schon einmal in die Ausnüchterungsphase und nach zwei relativ kurzen Pausen haben wir dann auch Bremerhaven gegen 2 Uhr erreicht.
Jetzt freue ich mich auf den Saisonauftakt in Hannover mit wohl locker 200 Bremerhavenern auf der Südtribüne des Pferdeturms. Wann gab es das zuletzt, dass Muschelschubser zwei Auswärtspiele hintereinander in so großer Zahl besuchen?
Hier übrigens noch ein Video der HNA zum Spiel. Wir sind dann jetzt wohl Niedersachsen und der Kasseler Goalie Fous scheint der Harry Potter der Oberliga zu sein, der alte Hexer, der...
Torfolge:
1:0 Christ (Klinge, Valenti), 7:29
1:1 Saurette (Kreuzer), 13:42
2:1 Klinge (Christ, Sikora), 42:21
2:2 Litesov (Thomas, Gunkel), 46:37
2:3 Kopecky (Dejdar, Slaton), 46:52
3:3 Klinge (-) UZ, 47:59
3:4 Stanley (Fatyka, Kopecky) ÜZ, 52:32
4:4 Klinge (Christ, Sikora), 54:19
4:5 A. Janzen (Litesov), 55:35
Strafen:
je 3 x 2 Minuten für beide Mannschaften
Zuschauer: 3.075
Die Pokalauslosung entlockte mir ein leichtes Grinsen, denn endlich konnte man sich für so manche bittere Niederlage der Vergangenheit revanchieren. Im Laufe der Zeit allerdings wechselte das Grinsen über ein leichtes Lächeln zu den ersten Sorgenfalten. Die Schlittenhunde hatten in der Zwischenzeit einige namhafte Spieler verpflichtet, die auch einem Zweitligisten gut zu Gesicht gestehen könnten. Allen voran sicher Manuel Klinge, der das Engagement bei den Hessen dem in der DEL vorzog.
Nun denn... ich musste mich damit abfinden, dass die Pinguine sicherlich nicht zweistellig in Kassel gewinnen werden. Aber ein Sieg sollte doch drin sein, oder?
So machten sich denn auch rund 100 Bremerhavener auf den Weg nach Kassel. Etwa 40 im Bus, der Rest verteilte sich auf Neunsitzer und Privatwagen. Die frühe Abfahrt um 11 Uhr war angesichts des Spielbeginns um 18:30 Uhr vielleicht im ersten Moment sehr großzügig berechnet, aber Rückreiseverkehr und Baustellen auf der A7 fraßen das Zeitpolster doch kräftig an. Egal, die Fahrt war lustig, Zwischenstopps ausreichend und zumindest die Bustoilette war den größten Teil der Fahrt offen. Kann mir eigentlich jemand sagen, warum diese Toiletten angeblich jedesmal versagen, einfrieren oder sonst was? Das muss eine Verschwörung der Busfahrer gegen Eishockeyfans sein. Oder wollen die einfach nicht den Aufwand des Entleerens betreiben? Also ehrlich, so eine Toilette habe ich auch in der "Pommesbude", unserem altehrwürdigen Wohnmobil. Solche Probleme sind dort noch nie aufgetreten...
Pünktlich waren wir auf jeden Fall in Kassel, und die Halle konnte rechtzeitig geentert werden. ich muss zugeben, dass eine Kulisse von knapp über 3.000 Zuschauern schon beeindruckend ist. Vor allem für einen Oberligisten. Es gibt Clubs in dieser Spielklasse, die sich überhaupt über eine vierstellige Zahl ein Loch in den Bauch freuen.
Und dann ging es los...
Das erste Drittel war zumindest für mich eine Ernüchterung... Wo war die erhoffte Überlegenheit der ligenhöheren Pinguins??? Nüschte war's! Kassel geht erstmal in der 8. Minute in Führung. Bremerhaven gleicht sechs Minuten später aus und dann erstmal ab in die Pause. Hallooooo?!? Jungs, ein bißchen mehr Einsatz! Es ist doch klar, dass Kassel sich reinhängt. War doch früher auch so bei uns, wenn es gegen DEL-Clubs ging. Frankfurt, Köln und besonders Düsseldorf (verlieren 2:9 beim Zweitligisten in Bremerhaven) können ein Lied davon singen.
Also erstmal duchschnaufen, den Ordner nach dem Bierstand fragen und mal eben kurz nach draußen, bevor das zweite Drittel beginnt.
Und das begann dann auch... Die gute Nachricht: Kassel schießt kein Tor, die schlechte: Bremerhaven auch nicht. Und was waren da für Chancen. Mein Gott, einige hätte ich sogar geschafft und ich weiß noch nicht mal, an welchem Ende ich den Stick halten muss... Zum Haareraufen! (dafür nehme man besser den Schopf des Tribünennachbarn, schont die eigene Frisur! *g*)
Vorbei, Pause, the same procedure...
Das Schlussdrittel wurde dann richtig spannend, unterhaltsam und duchblutungsfördernd. In der 43. Minute markiert Manuel Klinge das 2:1 für Kassel, (oh mein Gott!), 47. Litesov zum 2:2 und Kopecky zum 3:2 (yeah!), 48. Klinge mit einem Shorthander zum 3:3 (Menno!) und dann ein paar Minuten Torpause. Nachrechnen... 3:3? Reicht nicht zum Sieg. Also wieder Gas auf der Tribüne geben und weiter anfeuern.
In der 53. Minute macht Stanley das 3:4 für Bremerhaven, ein geiles Tor! Er tankt sich gegen zwei Verteidiger durch und düpiert Fous im Gehäuse der Huskies. War's das? Nein! Klinge wieder, immer wieder Klinge... 4:4 in der 55. Minute. Ein Minute später Alex Janzen zum 4:5 und dann heisst es vier Minuten und 25 Sekunden bis zum Ende zittern. Geschafft!
Natürlich habe ich gejubelt. Aber nicht aufgrund des "grandiosen" Sieges sondern einfach nur aus Erleichterung. Ein wenig mehr Einsatz hätte ich mir von unseren Jungs schon gewünscht. Man hatte auf der Tribüne gelegentlich schon das Gefühl, dass die Favoritenrolle etwas zu sehr in den Köpfen hing. Das soll aber nicht über die Leistung der Schlittenhunde hinwegtäuschen. Die haben sich ordentlich reingehängt und gekämpft. Im letzten Drittel hatte ich das Gefühl, es spielen nur noch die ersten beiden Reihen, aber wenn ich das nüchtern betrachte: Warum auch nicht? Ich denke schon, dass die Qualität in deren Kader nach hinten raus ziemlich stark abfällt.
Stimmungstechnisch fand ich uns Fischköppe richtig gut. Klar, auswärts gibt man immer ein bißchen mehr Gas, aber das war schon eine ordentliche Leistung. Eigentlich nur "Positiv-Support" und eine richtige Eishockeyparty. Auch der Heuboden in Kassel machte kräftig auf sich aufmerksam. Wirklich erstaunlich fand ich die entspannte Atmosphäre und ich habe das Gefühl, dass die bittere Insolvenz in Kassel viele dort ein wenig nachdenklich gemacht hat. Naja, nicht alle... Es gab mal wieder die typischen "Gästeblock-Steher", die sich mehr auf die Gästefans als auf das Spiel konzentrieren und sich (da kann man wirklich drauf wetten) irgendwann "bemerkbar" machen. Eine kleine Diskussion mit den Ordnern war die Folge für diesen Zeitgenossen. Aber: Das war die Ausnahme von der Regel. Ansonsten wie schon erwähnt ein easy Eishockeyabend und kein Vergleich zum Aufeinandertreffen beider Teams in früheren Zeiten.
Ach ja, lieber Eishallenbetreiber in Kassel: Eine Anzeigetafel, die auch die Gästefans einsehen können, wäre von Vorteil...
Anschließend ging es raus aus der Halle und Richtung Mannschaftsbus. Auf dem Weg hat sich der eine oder andere sicher überlegt, ob er am Folgetag einen Kardiologen aufsucht. Aber lieber so ein spannendes Spiel als ein zweistelliges Gemetzel. Ein Abschiedsbierchen, den Spielern die Kostenübernahme der ärztlichen Behandlung der Stresssymptome überdrücken und schon waren wir auf dem Heimweg. Diejenigen, die am nächsten Tag arbeiten müssen, begaben sich schon einmal in die Ausnüchterungsphase und nach zwei relativ kurzen Pausen haben wir dann auch Bremerhaven gegen 2 Uhr erreicht.
Jetzt freue ich mich auf den Saisonauftakt in Hannover mit wohl locker 200 Bremerhavenern auf der Südtribüne des Pferdeturms. Wann gab es das zuletzt, dass Muschelschubser zwei Auswärtspiele hintereinander in so großer Zahl besuchen?
Hier übrigens noch ein Video der HNA zum Spiel. Wir sind dann jetzt wohl Niedersachsen und der Kasseler Goalie Fous scheint der Harry Potter der Oberliga zu sein, der alte Hexer, der...
Torfolge:
1:0 Christ (Klinge, Valenti), 7:29
1:1 Saurette (Kreuzer), 13:42
2:1 Klinge (Christ, Sikora), 42:21
2:2 Litesov (Thomas, Gunkel), 46:37
2:3 Kopecky (Dejdar, Slaton), 46:52
3:3 Klinge (-) UZ, 47:59
3:4 Stanley (Fatyka, Kopecky) ÜZ, 52:32
4:4 Klinge (Christ, Sikora), 54:19
4:5 A. Janzen (Litesov), 55:35
Strafen:
je 3 x 2 Minuten für beide Mannschaften
Zuschauer: 3.075
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Fischtown Pinguins
Montag, 21. März 2011
PO-Achtelfinale, Spiel 2: Fischtown Pinguins - Dresdner Eislöwen
Jaaaaaaaaaaaaaa!!!!!!
Endlich der erste Sieg, und was für einer! Mit 6:1 wurden die Kätzchen an die Elbe zurückgeschickt.
Schönes Ding, Bremerhaven mit Biss, Dresden ein wenig überfordert mit zu vielen Strafen. Fauser und Kurtz machten mit zwei Überzahltoren im ersten Drittel schon mal klar, in welche Richtung es heute ging.
Die Heimkurve ließ sich auch gut hören, allerdings: Die Halle ist ein echter Stimmungskiller. Die Leimbinder der Deckenkonstruktion schlucken extrem viel Schall. Ich habe mir einen kurzen Rundgang angetan und musste feststellen, dass der Heimblock gerade mal über die Mittellinie kam, die 150 Gäste schafften es nicht mal bis dorthin. Trotzdem war die Neuorientierung effektiv. Jetzt wurde mehr das Eis beschallt als das Plexiglas. Vielleicht wäre es noch lauter, wenn nicht eine bestimmte, nicht gerade kleine Zuschauervereinigung mit verschränkten Armen und zusammengekniffenen Lippen im Block gestanden hätte.
Aber zürück zum Spiel: Das zweite Drittel ging in gleicher Manier weiter. Wieder in numerischer Überzahl stand es bald 4:0 durch Gosdeck und Hucko, bevor Sochan gut eine Minuten vor dem Pausenpfiff noch den Ehrentreffer erzielte.
Danach wurde es "interessant". Der Dresdner St. Jean griff sich hinterrücks Leinweber und drosch noch auf ihn ein, als dieser auf dem Eis lag. Leinweber durfte sich danach ein Krankenhaus angucken, St. Jean dank einer Spieldauerstrafe die Gästekabine. Und Suvelo hat es nicht in seinem Drittel gehalten, so dass er sich eine Disziplinarstrafe einhandelte. Für ihn durfte sich Marc Petermann das Spiel von der anderen Seite ansehen.
Wie gut, dass die Pinguine sich nicht beeindruckend ließen. Noch in der fünfminütigen Strafzeit für St. Jean fiel das 5:1 durch Self, einige Minuten später erhöhte Gosdeck auf 6:1. Man merkte, dass das Spiel gelaufen war. Bremerhaven nahm sich in der Folgezeit etwas zurück, Dresden bewies Moral und drehte noch einmal auf. Es gab einige brenzlige Situationen vor dem Gehäuse der Pinguins, die Suvelo aber alle klärte.
Einmal war aber auch Suvelo geschlagen. Weiß der Teufel, warum Dresden den nicht versenkt hat. Mir soll's recht sein.
Und damit war der erste Sieg dieser Runde endlich perfekt. Wer hätte vor dem Beginn der Serie gedacht, dass es so schwer wird? Ich ehrlich gesagt nicht.
Was mir sonst noch so aufgefallen ist:
Die Dresdner Fans übten sich etwa 10 Minuten in Dauergesang und Klatschen. Was sollten sie auch anderes tun. Die Heimkurve wurde nach dem 6:1 deutlich ruhiger, aber was soll man auch machen, bei so einem klaren Ergebnis. Knappe Spiele sind stimmungstechnisch immer besser. Aber ich will mich nicht beschweren... ;)
Dresden-Goalie Häkkinen "verlor" mal wieder seine Mütze. Welch Überraschung! Da ist ja die Wiederholung der Lottozahlen spannender...
Das Bier ist übrigens immer noch zu teuer und ich hab mich immer noch nicht an die Halle gewöhnt. Zudem komme ich immer noch nicht damit klar, dass ein T-Shirt als Oberbekleidung durchaus reicht.
Statistik
1-0 Fauser (Slaton, Self) 5:51, Überzahl
2-0 Kurtz (Stanley, Leinweber), 12:33 Überzahl
3-0 Gosdeck (Self, Hucko), 28:45 Überzahl
4-0 Hucko (Self, Gosdeck), 33:18 Überzahl 2
4-1 Sochan (o. Assist), 38:51
5-1 Self (Hucko, Gosdeck), 43:49 Überzahl
6-1 Gosdeck, Hucko, Slaton), 49:35
Strafen
Bremerhaven: 34 Minuten/9 Strafen
Dresden: 47 Minuten/13 Strafen
Zuschauer: 3.147
Hauptschiedsrichter: Carsten Lenhart
1.Linienschiedsrichter: Manuel Bierma
2.Linienschiedsrichter: Jörg Edler
Endlich der erste Sieg, und was für einer! Mit 6:1 wurden die Kätzchen an die Elbe zurückgeschickt.
Schönes Ding, Bremerhaven mit Biss, Dresden ein wenig überfordert mit zu vielen Strafen. Fauser und Kurtz machten mit zwei Überzahltoren im ersten Drittel schon mal klar, in welche Richtung es heute ging.
Die Heimkurve ließ sich auch gut hören, allerdings: Die Halle ist ein echter Stimmungskiller. Die Leimbinder der Deckenkonstruktion schlucken extrem viel Schall. Ich habe mir einen kurzen Rundgang angetan und musste feststellen, dass der Heimblock gerade mal über die Mittellinie kam, die 150 Gäste schafften es nicht mal bis dorthin. Trotzdem war die Neuorientierung effektiv. Jetzt wurde mehr das Eis beschallt als das Plexiglas. Vielleicht wäre es noch lauter, wenn nicht eine bestimmte, nicht gerade kleine Zuschauervereinigung mit verschränkten Armen und zusammengekniffenen Lippen im Block gestanden hätte.
Aber zürück zum Spiel: Das zweite Drittel ging in gleicher Manier weiter. Wieder in numerischer Überzahl stand es bald 4:0 durch Gosdeck und Hucko, bevor Sochan gut eine Minuten vor dem Pausenpfiff noch den Ehrentreffer erzielte.
Danach wurde es "interessant". Der Dresdner St. Jean griff sich hinterrücks Leinweber und drosch noch auf ihn ein, als dieser auf dem Eis lag. Leinweber durfte sich danach ein Krankenhaus angucken, St. Jean dank einer Spieldauerstrafe die Gästekabine. Und Suvelo hat es nicht in seinem Drittel gehalten, so dass er sich eine Disziplinarstrafe einhandelte. Für ihn durfte sich Marc Petermann das Spiel von der anderen Seite ansehen.
Wie gut, dass die Pinguine sich nicht beeindruckend ließen. Noch in der fünfminütigen Strafzeit für St. Jean fiel das 5:1 durch Self, einige Minuten später erhöhte Gosdeck auf 6:1. Man merkte, dass das Spiel gelaufen war. Bremerhaven nahm sich in der Folgezeit etwas zurück, Dresden bewies Moral und drehte noch einmal auf. Es gab einige brenzlige Situationen vor dem Gehäuse der Pinguins, die Suvelo aber alle klärte.
Einmal war aber auch Suvelo geschlagen. Weiß der Teufel, warum Dresden den nicht versenkt hat. Mir soll's recht sein.
Und damit war der erste Sieg dieser Runde endlich perfekt. Wer hätte vor dem Beginn der Serie gedacht, dass es so schwer wird? Ich ehrlich gesagt nicht.
Was mir sonst noch so aufgefallen ist:
Die Dresdner Fans übten sich etwa 10 Minuten in Dauergesang und Klatschen. Was sollten sie auch anderes tun. Die Heimkurve wurde nach dem 6:1 deutlich ruhiger, aber was soll man auch machen, bei so einem klaren Ergebnis. Knappe Spiele sind stimmungstechnisch immer besser. Aber ich will mich nicht beschweren... ;)
Dresden-Goalie Häkkinen "verlor" mal wieder seine Mütze. Welch Überraschung! Da ist ja die Wiederholung der Lottozahlen spannender...
Das Bier ist übrigens immer noch zu teuer und ich hab mich immer noch nicht an die Halle gewöhnt. Zudem komme ich immer noch nicht damit klar, dass ein T-Shirt als Oberbekleidung durchaus reicht.
Statistik
1-0 Fauser (Slaton, Self) 5:51, Überzahl
2-0 Kurtz (Stanley, Leinweber), 12:33 Überzahl
3-0 Gosdeck (Self, Hucko), 28:45 Überzahl
4-0 Hucko (Self, Gosdeck), 33:18 Überzahl 2
4-1 Sochan (o. Assist), 38:51
5-1 Self (Hucko, Gosdeck), 43:49 Überzahl
6-1 Gosdeck, Hucko, Slaton), 49:35
Strafen
Bremerhaven: 34 Minuten/9 Strafen
Dresden: 47 Minuten/13 Strafen
Zuschauer: 3.147
Hauptschiedsrichter: Carsten Lenhart
1.Linienschiedsrichter: Manuel Bierma
2.Linienschiedsrichter: Jörg Edler
Labels:
Fischtown Pinguins
Samstag, 19. März 2011
PO-Achtelfinale, Spiel 2: Dresdner Eislöwen - Fischtown Pinguins
*mist* auch Spiel 2 verloren mit 2:3 n.V. verloren... :(
Hier meine Eindrücke:
Zum Spiel: Dresden hat verdient gewonnen. Das ist nun mal so: Wer ein Tor mehr schießt, war besser.
Besonders hart, dass es beim Siegtreffer nur um Zentimeter ging. Einen Tick höher und der Puck wäre nicht auf der Kelle von Kartinen gelandet... *mist* Dresden war sehr defensiv eingestellt. Sowas hat Bremerhaven schon desöfteren in dieser Saison das Leben schwer gemacht. Ich glaube auch nicht, dass sie zukünftig versuchen, dass Spiel zu machen. Wozu auch, ich würde in dieserSituation auch nix ändern.
Bremerhaven dagegen weniger zielstrebig und manchmal extrem kompliziert. Aber jetzt war wenigstens Biss im Team. Schon mal ein Fortschritt.
Wenn so wie im ersten Spiel der gegnerische Anhang sich nicht über "dreckiges Eishockey" aufregt, spielt man auch keine Playoffs.
Nichtsdestotrotz: Dresden zeigt eine bewundernswerte geschlossene und kämpferische Mannschaftsleistung und führt jetzt mit 2:0. Für mich sind sie jetzt erst recht in dieser Serie Favorit. Und wenn das nicht, zumindest aber kein krasser Außenseiter. Jetzt braucht sich aber kein Dresdner (und manch ein Bremerhavener) auf dem Boden wälzen, brüllen und kreischen, dass sie doch der absolute Underdog wären... Geschenkt! Die (leichte) Favoritenrolle ist nur meine Meinung....
Das Drumherum hat mir generell wieder gut gefallen. Nach Dresden fahre ich eigentlich gerne... Freiberger ist jetzt nicht gerade mein Lieblingsbier, aber diesmal habe ich das Dunkel gegönnt, das war wirklich gut. Wenn sich jetzt jemand auf den Schlips getreten fühlt: Herforder ist auch nicht meine Lieblingsmarke...
Security: Da kann sich unsere neue in Bremerhaven ein Beispiel dran nehmen. Kein(!) Abtasten und nur nachvollziehbare Kontrollen, z. B. bei Rucksäcken.
Die neue Toilettenanlage hinterm Gästeblock fand ich wegetechnisch gut. Aber mal eben zur Nord rüberlaufen und ein bisschen quatschen habe ich doch vermisst. OK, der Oberrang der Süd beherbergt dann doch einige Idioten. Aber ich tippe mal, die sind in der Nord auch nicht so gerne gesehen.
Stinkefinger, Pöbeln, Bierduschen... Passiert halt mal in den Playoffs. Aber dann Hackengas geben, so tun, als würde man plötzlich aufmerksam dem Spiel folgen oder im Sitz so weit runterrutschen, dass man nicht mehr gesehen wird... Schisser!
Glücklicherweise ist das nicht die Masse der Dresdner Fans, wie man in den Pausen wieder feststellen konnte.
Stimmungstechnisch war's von beiden Seiten sehr gut. So eine geschlossenen Kurve wie die Nord in Dresden sieht man selten. Hätte ich auch gerne. Mit unserer Leistung war ich auch sehr zufrieden. Besonders die zweite Hälfte des 2. Drittels. Dauerklatschen/Gesang bis zum Pausenpfiff. Keine Ahnung, wieviel davon "drüben" angekommen ist, aber im Block selbst war's cool. Zumal wir doch eine sehr gemischte Truppe waren...
Das Becherwerfen der Dresdner Fans nach einem aus ihrer Sicht strittigem Tor ist für mich keinen Aufreger wert. Passierte in der Spielunterbrechung und kann man schließlich aufräumen. Ist auch nicht meine Welt, aber irgendwie zeigt es auch, dass das Publikum mit Emotionen dabei ist.
So denn, die Busfahrt erstmal aus den Knochen bekommen und dann schon mal auf morgen einstellen...
Hier meine Eindrücke:
Zum Spiel: Dresden hat verdient gewonnen. Das ist nun mal so: Wer ein Tor mehr schießt, war besser.
Nichtsdestotrotz: Dresden zeigt eine bewundernswerte geschlossene und kämpferische Mannschaftsleistung und führt jetzt mit 2:0. Für mich sind sie jetzt erst recht in dieser Serie Favorit. Und wenn das nicht, zumindest aber kein krasser Außenseiter. Jetzt braucht sich aber kein Dresdner (und manch ein Bremerhavener) auf dem Boden wälzen, brüllen und kreischen, dass sie doch der absolute Underdog wären... Geschenkt! Die (leichte) Favoritenrolle ist nur meine Meinung....
Das Drumherum hat mir generell wieder gut gefallen. Nach Dresden fahre ich eigentlich gerne... Freiberger ist jetzt nicht gerade mein Lieblingsbier, aber diesmal habe ich das Dunkel gegönnt, das war wirklich gut. Wenn sich jetzt jemand auf den Schlips getreten fühlt: Herforder ist auch nicht meine Lieblingsmarke...
Security: Da kann sich unsere neue in Bremerhaven ein Beispiel dran nehmen. Kein(!) Abtasten und nur nachvollziehbare Kontrollen, z. B. bei Rucksäcken.
Die neue Toilettenanlage hinterm Gästeblock fand ich wegetechnisch gut. Aber mal eben zur Nord rüberlaufen und ein bisschen quatschen habe ich doch vermisst. OK, der Oberrang der Süd beherbergt dann doch einige Idioten. Aber ich tippe mal, die sind in der Nord auch nicht so gerne gesehen.
Stimmungstechnisch war's von beiden Seiten sehr gut. So eine geschlossenen Kurve wie die Nord in Dresden sieht man selten. Hätte ich auch gerne. Mit unserer Leistung war ich auch sehr zufrieden. Besonders die zweite Hälfte des 2. Drittels. Dauerklatschen/Gesang bis zum Pausenpfiff. Keine Ahnung, wieviel davon "drüben" angekommen ist, aber im Block selbst war's cool. Zumal wir doch eine sehr gemischte Truppe waren...
Das Becherwerfen der Dresdner Fans nach einem aus ihrer Sicht strittigem Tor ist für mich keinen Aufreger wert. Passierte in der Spielunterbrechung und kann man schließlich aufräumen. Ist auch nicht meine Welt, aber irgendwie zeigt es auch, dass das Publikum mit Emotionen dabei ist.
So denn, die Busfahrt erstmal aus den Knochen bekommen und dann schon mal auf morgen einstellen...
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Fischtown Pinguins
Mittwoch, 16. März 2011
PO Achtelfinale Spiel 1, Fischtown Pinguins - Dresdner Eislöwen
Auweia, das erste richtige Playoff-Spiel und dann so eine bittere Niederlage. War ja klar...
Vier von fünf Spielen in der Hauptrunde und im Pokal gewinnt man gegen die Eisigel aus Dresden und dann feiern die in unserer neuen Fischdose mit dem 0:3 auch noch ein Shutout.
Ich fange mal von vorne an: Eigentlich waren die Vorzeichen mehr als gut. Unsere Jungs konnten zum Schluss der Hauptrunde eine Saisonrekord mit neun Siegen hintereinander aufstellen und auch das Eröffnungsspiel in unserer neuen Fischdose gegen die Indians aus Hannover wurde mit 3:1 gewonnen. allein das ist schon mal nicht schlecht! Gehen doch Eröffnungsspiele sehr gerne mal in die Hose.
Aber vielleicht waren die Vorzeichen auch viel zu gut. Ob die Pause zu lang war, die Mannschaft noch nicht im Playoff-Modus war oder sich einfach an das neue Eis gewöhnen muss: Dresden war bissiger, defensiv gut eingestellt und eiskalt. Die Pinguine waren bemüht, das Spiel zu machen, aber viel zu kompliziert vor dem Tor.
Das erste Drittel endete dann auch mit 0:1 durch ein Tor von Steingroß. Ausgerechnet Steingroß! Ich erinnere mich noch an seine Auftritte im Pinguins-Dress der Saison 2007/08. Hätte das ehemalige(!) DEL-Talent damals nicht so augenscheinlich lustlos gespielt und sich die häufigen, haarsträubende Fehler verkniffen, wäre das gar nicht mal so schlimm gewesen.
Die Stimmung im viel zu kleinen Bremerhavener Block hatte jedenfalls noch gar nicht so richtig Fahrt aufgenommen, da ging sie schon wieder ein wenig runter. Wenigstens hat unser Gerrit Fauser noch für ein bißchen Spaß gesorgt, als er Bruce Becker "ein wenig" in die Schranken verwies. 2+2 für beide wegen unnötiger Härte? Kann man mit leben... *g*
Springen wir mal kurz zur Mitte des zweiten Drittels: 0:2 durch Boisvert (und Vorlage durch Steingroß, *boah nee*). Damit verlassen wir den Schauplatz auch schon wieder, ärgern uns nebenbei über des Millionärs-Bier unseres Gastrobetreibers (7,50 Euro pro Liter, das teuerste Bier der Liga!!!!!) und hoffen, dass das letzte Drittel die Wende bringt.
Die kam dann nicht.
Patrick Jarrett markierte das 0:3 in Unterzahl und der Drops war gelutscht. Die Stimmung war dann auch endgültig hinüber. Schön, dass wir jetzt Wellenbrecher haben. Da kann man sich so schön drauflehnen. Nee, toll war das alles wirklich nicht.
Na gut, ein halbwegs positives Highlight gibt es doch noch: Dieser komische Typ im Dresdner Tor (Häkkinen heißt der, glaube ich) verliert bei einem Angriff der Pinguine seine Mütze. Wie auch immer... Das Ding flog ja fast schon, als noch keiner in der Nähe war. Und weil der Puck frei sowie der Berliner Schiri nicht abpfiff, ging's munter drauf los. Gott, hat sich der Goalie aufgeregt und schussendlich einen Zehner wegen Beschimpfung kassiert. Ich hätte noch zwei Minuten wegen unkorrekter Ausrüstung draufgelegt. Vielleicht sollte er sich eine Maske besorgen, die besser sitzt. Oder spielt er sonst mit einem Wischeimer auf dem Kopf?
Übrigens die Stimmung des Dresdner Anhang war schon in Ordnung. Unsere Halle ist zwar akustisch eine Katastrophe, aber weil wir zum Schluss schön still waren, konnten man die geschätzten 40, 50 Leutchens aus dem "Tal der Ahnungslosen" gut hören.
An die Halle habe ich mich auch noch nicht gewöhnt, obwohl das mein erstes Spiel im Bremerhavener Block war. Ist irgendwie wie auswärts...
Die Lautstärke kommt auch nicht gut rüber. Wäre schön, wenn wir nicht mehr das Plxiglas anbrüllen müssten.
Wie dem auch sei: Dresden in Playoff-Form mit entsprechender Härte holt sich das Heimrecht von den kringeldrehenden Pinguinen und freut sich bestimmt schon auf das nächste Spiel. Ich auch! Ich bin sicher, noch so einen Auftritt legen unsere Jungs nicht hin.
Statistik
0-1 Bastian Steingroß (Boisvert, Schmerda) 10:00
0-2 Hugo Boisvert (Martens, Steingroß) 30:32
0-3 Patrick Jarrett (o. Assist) 53:56, Unterzahl
Strafen
Bremerhaven: 22 Minuten (7 Strafen)
Dresden: 34 Minuten (13 Strafen)
Zuschauer: 2.640
Schiedsrichter: Heiko Dahle
1.Linienschiedsrichter: Maksim Cepik
2.Linienschiedsrichter: Sascha Dierberg
Vier von fünf Spielen in der Hauptrunde und im Pokal gewinnt man gegen die Eisigel aus Dresden und dann feiern die in unserer neuen Fischdose mit dem 0:3 auch noch ein Shutout.
Ich fange mal von vorne an: Eigentlich waren die Vorzeichen mehr als gut. Unsere Jungs konnten zum Schluss der Hauptrunde eine Saisonrekord mit neun Siegen hintereinander aufstellen und auch das Eröffnungsspiel in unserer neuen Fischdose gegen die Indians aus Hannover wurde mit 3:1 gewonnen. allein das ist schon mal nicht schlecht! Gehen doch Eröffnungsspiele sehr gerne mal in die Hose.
Aber vielleicht waren die Vorzeichen auch viel zu gut. Ob die Pause zu lang war, die Mannschaft noch nicht im Playoff-Modus war oder sich einfach an das neue Eis gewöhnen muss: Dresden war bissiger, defensiv gut eingestellt und eiskalt. Die Pinguine waren bemüht, das Spiel zu machen, aber viel zu kompliziert vor dem Tor.
Das erste Drittel endete dann auch mit 0:1 durch ein Tor von Steingroß. Ausgerechnet Steingroß! Ich erinnere mich noch an seine Auftritte im Pinguins-Dress der Saison 2007/08. Hätte das ehemalige(!) DEL-Talent damals nicht so augenscheinlich lustlos gespielt und sich die häufigen, haarsträubende Fehler verkniffen, wäre das gar nicht mal so schlimm gewesen.
Die Stimmung im viel zu kleinen Bremerhavener Block hatte jedenfalls noch gar nicht so richtig Fahrt aufgenommen, da ging sie schon wieder ein wenig runter. Wenigstens hat unser Gerrit Fauser noch für ein bißchen Spaß gesorgt, als er Bruce Becker "ein wenig" in die Schranken verwies. 2+2 für beide wegen unnötiger Härte? Kann man mit leben... *g*
Springen wir mal kurz zur Mitte des zweiten Drittels: 0:2 durch Boisvert (und Vorlage durch Steingroß, *boah nee*). Damit verlassen wir den Schauplatz auch schon wieder, ärgern uns nebenbei über des Millionärs-Bier unseres Gastrobetreibers (7,50 Euro pro Liter, das teuerste Bier der Liga!!!!!) und hoffen, dass das letzte Drittel die Wende bringt.
Die kam dann nicht.
Patrick Jarrett markierte das 0:3 in Unterzahl und der Drops war gelutscht. Die Stimmung war dann auch endgültig hinüber. Schön, dass wir jetzt Wellenbrecher haben. Da kann man sich so schön drauflehnen. Nee, toll war das alles wirklich nicht.
Na gut, ein halbwegs positives Highlight gibt es doch noch: Dieser komische Typ im Dresdner Tor (Häkkinen heißt der, glaube ich) verliert bei einem Angriff der Pinguine seine Mütze. Wie auch immer... Das Ding flog ja fast schon, als noch keiner in der Nähe war. Und weil der Puck frei sowie der Berliner Schiri nicht abpfiff, ging's munter drauf los. Gott, hat sich der Goalie aufgeregt und schussendlich einen Zehner wegen Beschimpfung kassiert. Ich hätte noch zwei Minuten wegen unkorrekter Ausrüstung draufgelegt. Vielleicht sollte er sich eine Maske besorgen, die besser sitzt. Oder spielt er sonst mit einem Wischeimer auf dem Kopf?
Übrigens die Stimmung des Dresdner Anhang war schon in Ordnung. Unsere Halle ist zwar akustisch eine Katastrophe, aber weil wir zum Schluss schön still waren, konnten man die geschätzten 40, 50 Leutchens aus dem "Tal der Ahnungslosen" gut hören.
An die Halle habe ich mich auch noch nicht gewöhnt, obwohl das mein erstes Spiel im Bremerhavener Block war. Ist irgendwie wie auswärts...
Die Lautstärke kommt auch nicht gut rüber. Wäre schön, wenn wir nicht mehr das Plxiglas anbrüllen müssten.
Wie dem auch sei: Dresden in Playoff-Form mit entsprechender Härte holt sich das Heimrecht von den kringeldrehenden Pinguinen und freut sich bestimmt schon auf das nächste Spiel. Ich auch! Ich bin sicher, noch so einen Auftritt legen unsere Jungs nicht hin.
Statistik
0-1 Bastian Steingroß (Boisvert, Schmerda) 10:00
0-2 Hugo Boisvert (Martens, Steingroß) 30:32
0-3 Patrick Jarrett (o. Assist) 53:56, Unterzahl
Strafen
Bremerhaven: 22 Minuten (7 Strafen)
Dresden: 34 Minuten (13 Strafen)
Zuschauer: 2.640
Schiedsrichter: Heiko Dahle
1.Linienschiedsrichter: Maksim Cepik
2.Linienschiedsrichter: Sascha Dierberg
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Fischtown Pinguins
Montag, 18. Oktober 2010
10. Spieltag: Fischtown Pinguins - Lausitzer Füchse
...irgendwie hatte ich keinen Bock! 'ne fette Restgrippe steckte mir noch in den Knochen und die Ergebnisse der vorigen Spieltage taten ihr Übriges. Aber eigentlich war es auch egal, wir hatten einen Tag vorher eine wirklich gelungene Auswärtstour nach Dortmund mit den Junioren absolviert und nach deren 6:3-Auswärtssieg konnte das Wochenende schon mal als "gerettet" bezeichnet werden.
Tja, da stand ich nun... Erstmal war ich positiv überrascht, dass trotz der schwarzen Serie soviele ein sonntägliches Spiel besuchen. Rund 1.800 Zuschauer sind schon eine Hausnummer. Aber fit war ich immer noch nicht und ich sehnte den Spielbeginn herbei: Je eher daran, je eher davon... Zwischendurch musste ich mich dann noch mit einer neuen Form der "Platzreservierung" auseinandersetzen. Wusste gar nicht, dass im Supporter-Block Lieblingsplätze reserviert werden. ;)
Na egal, los ging es dann endlich. Im ersten Drittel war das Spiel eigentlich recht ausgeglichen. Es gab Chancen hüben und drüben. Das es zum Ende des ersten Durchgangs 1-0 für die Pinguine stand, war schon ok, aber beruhigt war ich noch nicht. Der Support war ok, leider mit ein paar Pausen, in denen die Weisswasser-Fraktion durchaus mal zu hören war. Allerdings kann mir mal einer erklären, warum die massenhaft schwedische Flaggen im Block benutzt haben? OK, die sind blau-gelb, aber das sah dann doch mehr nach Huldigung für unseren schwedischen Trainer aus. ;)
Nach der Pause bin ich nicht mehr in den Block rein. War spät dran und hatte absolut keinen Bock auf Block bzw. das Gedränge. Also ab zur Trommel an die Bande. Die Sicht war schlechter, aber erträglich. Und hier zeigte sich dann auch das positive Gesicht der Mannschaft: Einsatz, Kampfeswille und ein druckvolles Spiel. Nicht, dass sie das nicht schon im ersten Drittel gezeigt hätten, aber da war noch eine Spur Nervosität dabei. Die Stimmung auf den Rängen und auch bei mir wurde besser, zumal das Team in der 26. Minute schon auf 3-0 erhöht hatte. Dabei blieb es dann auch... Ob die Füchse-Fans leiser wurden oder wir nur lauter, konnte ich von meinen Standort nicht beurteilen, jedenfalls habe ich sie bis zum Spielende nicht mehr gehört.
Tja, und im letzten Drittel stand es plötzlich nur noch 3-1 durch einen Fehler von Suvelo. Kann passieren... Die Tribüne hat auch sofort mit aufmunternden "Suvelo"-Rufen reagiert. In dieser Situation war ich froh, dass ein gestandener Goalie im Kasten steht, der so ein blödes Ding auch beiseite schieben kann. Eine Woche vorher hätte ich das Zittern angefangen, aber die Mannschaft war mittlerweile so intensiv im Spiel drin und die Füchse immer weiter weg davon, dass ich mir keine Sorgen machen musste. Nach dem 4-1 folgte zwar noch ein unglückliches Tor für die Gäste, aber Alex Janzen hat dann vier Minuten vor dem Ende bei sechs gegen fünf den Sack zu gemacht. Der hallenweite Support war übrigens ganz annehmbar.
Der zum "UFFTA" geforderte Carsten Gosdeck hat sich übrigens nicht blicken lassen. Da es gegen seine alten Mannschaftskameraden ging, kann ich mir aber gut vorstellen (und es verstehen), dass er anderweitig Gesprächsbedarf hatte. ;-)
Nach dem Fantalk mit den Spielern ging es dann mit besser Stimmung nach Hause als vor dem Spiel.
Statistik
1-0 C. Stanley (M. Dejdar, J. Kurtz) 14:50
2-0 C. Stanley (M. Dejdar, C. Gosdeck) 24:35
3-0 M. Ohmann (B. Self, A. Kreuzer) 5:06
3-1 A. Kruminsch (o. A.) 43:23
4-1 J. Kurtz (B. Self, C. Leinweber) 48:43, Überzahl
4-2 P. Szabo (S. Klenner) 53:56
5-2 A. Janzen (S. Janzen, D. Litesov) 55:58, sechster Feldspieler
Strafen
Bremerhaven: 8 Minuten
Weisswasser: 10 Minuten
Zuschauer: 1.808 (davon etwa geschätzte 30 Füchsefans)
Schiedsrichter: Carsten Lenhart
1.Linienschiedsrichter: Manuel Bierma
2.Linienschiedsrichter: Patrick Meier
Tja, da stand ich nun... Erstmal war ich positiv überrascht, dass trotz der schwarzen Serie soviele ein sonntägliches Spiel besuchen. Rund 1.800 Zuschauer sind schon eine Hausnummer. Aber fit war ich immer noch nicht und ich sehnte den Spielbeginn herbei: Je eher daran, je eher davon... Zwischendurch musste ich mich dann noch mit einer neuen Form der "Platzreservierung" auseinandersetzen. Wusste gar nicht, dass im Supporter-Block Lieblingsplätze reserviert werden. ;)
Na egal, los ging es dann endlich. Im ersten Drittel war das Spiel eigentlich recht ausgeglichen. Es gab Chancen hüben und drüben. Das es zum Ende des ersten Durchgangs 1-0 für die Pinguine stand, war schon ok, aber beruhigt war ich noch nicht. Der Support war ok, leider mit ein paar Pausen, in denen die Weisswasser-Fraktion durchaus mal zu hören war. Allerdings kann mir mal einer erklären, warum die massenhaft schwedische Flaggen im Block benutzt haben? OK, die sind blau-gelb, aber das sah dann doch mehr nach Huldigung für unseren schwedischen Trainer aus. ;)
Nach der Pause bin ich nicht mehr in den Block rein. War spät dran und hatte absolut keinen Bock auf Block bzw. das Gedränge. Also ab zur Trommel an die Bande. Die Sicht war schlechter, aber erträglich. Und hier zeigte sich dann auch das positive Gesicht der Mannschaft: Einsatz, Kampfeswille und ein druckvolles Spiel. Nicht, dass sie das nicht schon im ersten Drittel gezeigt hätten, aber da war noch eine Spur Nervosität dabei. Die Stimmung auf den Rängen und auch bei mir wurde besser, zumal das Team in der 26. Minute schon auf 3-0 erhöht hatte. Dabei blieb es dann auch... Ob die Füchse-Fans leiser wurden oder wir nur lauter, konnte ich von meinen Standort nicht beurteilen, jedenfalls habe ich sie bis zum Spielende nicht mehr gehört.
Tja, und im letzten Drittel stand es plötzlich nur noch 3-1 durch einen Fehler von Suvelo. Kann passieren... Die Tribüne hat auch sofort mit aufmunternden "Suvelo"-Rufen reagiert. In dieser Situation war ich froh, dass ein gestandener Goalie im Kasten steht, der so ein blödes Ding auch beiseite schieben kann. Eine Woche vorher hätte ich das Zittern angefangen, aber die Mannschaft war mittlerweile so intensiv im Spiel drin und die Füchse immer weiter weg davon, dass ich mir keine Sorgen machen musste. Nach dem 4-1 folgte zwar noch ein unglückliches Tor für die Gäste, aber Alex Janzen hat dann vier Minuten vor dem Ende bei sechs gegen fünf den Sack zu gemacht. Der hallenweite Support war übrigens ganz annehmbar.
Der zum "UFFTA" geforderte Carsten Gosdeck hat sich übrigens nicht blicken lassen. Da es gegen seine alten Mannschaftskameraden ging, kann ich mir aber gut vorstellen (und es verstehen), dass er anderweitig Gesprächsbedarf hatte. ;-)
Nach dem Fantalk mit den Spielern ging es dann mit besser Stimmung nach Hause als vor dem Spiel.
Statistik
1-0 C. Stanley (M. Dejdar, J. Kurtz) 14:50
2-0 C. Stanley (M. Dejdar, C. Gosdeck) 24:35
3-0 M. Ohmann (B. Self, A. Kreuzer) 5:06
3-1 A. Kruminsch (o. A.) 43:23
4-1 J. Kurtz (B. Self, C. Leinweber) 48:43, Überzahl
4-2 P. Szabo (S. Klenner) 53:56
5-2 A. Janzen (S. Janzen, D. Litesov) 55:58, sechster Feldspieler
Strafen
Bremerhaven: 8 Minuten
Weisswasser: 10 Minuten
Zuschauer: 1.808 (davon etwa geschätzte 30 Füchsefans)
Schiedsrichter: Carsten Lenhart
1.Linienschiedsrichter: Manuel Bierma
2.Linienschiedsrichter: Patrick Meier
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