Hey,

Schaut öfter mal rein, denn wir überarbeiten gelegentlich auch unsere Rückstände und die werden chronologisch eingefügt. Sie stehen also nicht unbedingt immer oben...
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Sonntag, 9. Oktober 2016

Die Pinguins, die DEL

Acht Spieltage haben wir hinter uns gebracht... Fazit: Läuft!

Es ist immer noch ein komisches Gefühl, wenn die Gegner nun Augsburg, Berlin oder Mannheim heißen. So richtig sind wir kopfmäßig der DEL2 noch nicht entwachsen. Selbst in gewissen Publikationen gucken wir immer noch zuerst in die Rubriken der zweiten Liga.

Das mag vielleicht auch daran liegen, dass unser persönliches Interesse an der DEL eher mäßig war. Das waren halt die da oben, die sich abgeschottet haben. Ergebnisse ja, vielleicht auch mal ein Spiel geguckt. Aber detaillierte Berichte über Teams? Och nö... Da war uns sogar die Oberliga näher, wo ja sogar ein paar unserer Nachwuchsspieler rumtoben. DEL war halt eher Event als Hockey für uns. Gut geeignet, um Freunde zu treffen oder einen Stadionpunkt abzuhaken, aber nicht unbedingt, um das "Produkt" Eishockey als Ganzes zu genießen. Und jetzt sind wir mittendrin.

Zurück zu den Pinguins: die Jungs machen Spaß und man merkt, dass die Chemie stimmt. Zehn Punkte aus acht Spielen und ein relativ gutes Torverhältnis von -5 und Platz 11 sprechen ihre eigene Sprache. Vor allem für ein Team, dass so mancher schon als Kanonenfutter abgeschrieben hat.

Zugegeben, da wird schon mal geunkt, dass man einen Einbruch haben könne. Das ist auch normal im Eishockey. Aber echtes Kanonenfutter hat eben diesen vom ersten bis zum letzten Spieltag. ;)

Gehen wir mal die Highlights der ersten Wochen chronologisch durch:

16. September 2016

Das erste Spiel in der DEL gegen Wolfsburg, gleichzeitig ein Heimspiel und nur eine knappe Niederlage gegen den Vizemeister. Allerstes DEL-Tor der Pinguins durch Jordan Owens.

18. September 2016

Erster Punktgewinn in der DEL, auswärts in Schwenningen. Dazu gleich noch eine höchst seltenes Tor bei doppelter Unterzahl durch Brock Hooton. Leider aber auch den ersten Dreier um Sekundenbruchteile verpasst. Schwein gehabt, Schwenningen... ;)

23. September 2016

Erster Heimsieg mit voller Punktzahl gegen die Iserlohn Roosters. Da schenkt man doch gerne den swb-Cup-Sieg her, wenn das in der Liga dann so läuft. ;)

07. Oktober 2016

Erster Auswärtsdreier bei unserem Zweitligafinalgegner von 2002, dem ERC Ingolstadt. Also der Club der dank unserer alten Fischdose für uns in die DEL aufsteigen durfte. Leider ging das Spiel für uns 4:2 aus. Ein 2:1 nach Penaltyschießen wäre standesgemäßer gewesen... ;) Nee, Scherz, passt schon.

09. Oktober 2016

Erstes Sechspunktewochenende in der DEL durch einen Sieg in Nürnberg.

Das ging alles recht schnell irgendwie und macht tatsächlich Laune auf mehr. OK, jetzt kommen erst mal so dicke Brocken wie Mannheim oder Berlin und da muss man mal gucken. Aber den Lauf kann unseren Jungs keiner mehr nehmen.  Der ist archiviert... ;)

Ob wir uns aber daran gewöhnen, dass die DEL etwas steriler ist als die anderen Eishockeyligen? Keine Ahnung. Für eine derbe, aber durchaus interpretierbare Aktion eine empfindliche Strafe zu verhängen oder ein Gummihuhn zu verbieten... Naja. Eishockey ist ehrlich, herzlich und manchmal eben auch etwas derbe. Neben Videowürfel und Klatschpappe sollte eben auch noch etwas Platz für Fankultur bleiben. Gerade, wenn man sich auch gerne mit Zuschauerzahlen schmückt. Rundgelutschte und stromlinienförmige Fans sind vielleicht für die Organisationen leichter zu handhaben, aber dann fehlt auch der Charakter, der den Sport ausmacht.

Glücklicherweise haben wir in den letzten Jahren genug Fans in der DEL kennen gelernt, die eben noch ihre Ecken und Kanten haben. Respekt dafür!!! Da kann man sich (verbal, Leute...) sogar in die Köppe kriegen und trotzdem hinterher ein Bierchen trinken. Das sollte man sich bewahren. Gibt ja leider auch ligenübergreifend andere Tendenzen, wo man das direkte Gespräch eher meidet und über- statt miteinander redet. Also gar nicht eishockeylike...

Tja, und wer weiß... vielleicht bekommen es ja mal die Macher hin und regeln Auf- und Abstieg, sodass sich die Fanszenen wieder stärker vermischen und sich die DEL wieder stärker in Eishockeydeutschland integriert. Wäre schon cool: Mal ein Fight mit Bietigheim um die Tabellenspitze in der DEL2, dann wieder ein Kampf mit Schwenningen gegen den Abstieg... Traumhaft.

PS: Und wer jetzt erahnt, dass wir mal die DEL verteufeln und mal ganz gut finden... Stimmt absolut. Wir sind hin und her gerissen. Es ist geil, im Oberhaus zu spielen, aber es ist auch anders. Und wie wir dahin gekommen sind, ist auch nicht der optimalste Fall gewesen.  Da muss man wohl wirklich jedes Detail einzeln betrachten.

Mittwoch, 23. März 2016

Interview mit einem Gummihuhn



Hallo liebes Gummihuhn, wie geht es dir denn so?
Nun ja, ein wenig geknickt bin ich schon... Ich würde mich jetzt gerne irgendwo zusammen kuscheln, aber das geht ja nicht. Hab ja keine Federn...

Du hast jetzt Stadionverbot von der DEL2 bekommen, warum?
Nun, da hat sich wohl einer beschwert. ich gebe ja zu, dass ich mich vielleicht manchmal zu oft aufs Eis gewagt habe. Aber hey, der Enthusiasmus... Ich wurde aber schon drauf angesprochen und habe Besserung gelobt. Aber das hat wohl niemanden interessiert. Bewährung gibt es wohl nicht bei der DEL2.

Weißt du, wer das initiiert hat?
Dazu darf ich nichts sagen, da habe ich einen Schnabelkorb bekommen...

Man munkelt, es kam aus Dresden und nicht von den Schiris oder der Liga?
Wie gesagt, Schnabelkorb...

Du bist aber stur...
Natürlich... ich halte auch bei einer persönlichen Niederlage den Rücken gerade und reiße nicht den Schnabel auf, wenn ich mich mal über eine Niederlage ärgere...

Ok, das ist verständlich. Wie lange hast du den Job gemacht?
Seit ich denken kann. Kurz nach dem Schlüpfen? Wir teilen uns das ja mit mehreren und das schon seit Jahrzehnten. Manchmal sind sogar Gummischweine dabei. Schwarze zum Beispiel.

Gab es immer Ärger?
Nein... sehr selten vielleicht mal, aber im großen und ganzen waren die Reaktionen positiv. Aber es kann halt der friedlichste nicht in Ruhe leben, wenn... Ach, lassen wir das.

Waren die Reaktionen von den Schiris denn auch positiv?
Überraschenderweise ja. Die wussten genau: Ich bin dazu da, um Dampf vom Kessel zu nehmen. Manchmal bin ich sogar mit denen was trinken gegangen. Coole Typen...

Dampf vom Kessel? Wie ist das zu verstehen?
Es ist doch klar, dass den Fans die Entscheidungen der Schiris nicht immer gefallen, wenn es gegen das eigene Team geht. Ich bin da der Blitzableiter. Ok, eigentlich der Linesman, der mich zur Bank bringt. Aber ich habe oft erlebt, wie sie dabei gegrinst haben. Es entspannt halt die Situation ein wenig und es ist eine gewisse positive Interaktion mit den Fans. Die fällt natürlich jetzt weg.

Bedauerst Du das?
Auf jeden... Ich bin geflogen, die Sache ist geklärt. Jetzt? Jetzt hält die Unzufriedenheit an. Ich denke, dem Sport tut das nicht gut.

Wieso nicht?
ist es gut, wenn man vielleicht sogar mit geballter Faust das Stadion verlässt, weil man sich eben nicht kurz auf harmlose Weise abregen konnte? Viele Fans lachen nach einem Flug. Das können sie jetzt nicht mehr so befreit. Und auch das Eishockey selbst wird wieder ein Stück steriler... Aber wenn das das Ziel ist, wird Eishockey austauschbar. Ein Weg, den man überdenken sollte. Wir Gummihühner werden behandelt, als hätten wir Pyro gezündet oder im Block geschubst... Oder gezielt Becher auf gegnerische Spieler geworfen. Ach, Becherwerfen... Da halte ich lieber den Schnabel, sonst fallen mir noch mehr Widersprüche ein.

Wie geht es jetzt für dich persönlich weiter?
Das weiß ich noch nicht so genau. Ich muss erstmal gucken, wie ich über die Runden komme. Vielleicht hilft ein Soli oder auch nur 'ne Banane? ich befinde mich da irgendwie im Tal der Ahnungslosen...

Sonst kein Job in Sicht?
Naja, ich kenne einen Schiri, bei dem könnte ich unterkommen. Aber der hat Hunde... Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich das will.

Und sonst?
Ja, ich möchte mich bei den Fischtown-Fans nochmal ganz dolle bedanken, ihr seid super! Ich wäre so gerne in eurer Mitte gewesen. Ich werde euch vermissen...

Danke für Deine Zeit und alles, alles Gute!!!

Freitag, 2. Oktober 2015

DEL 2, 2015/16, 7. Spieltag @Weißwasser

...oder wie der Küstenlümmel sagen würde: "Nache Lausitz hin..."

Wir haben das eigentlich nur aus der Ferne verfolgt, eigentlich auch nur per Ergebnisdienst, denn wir waren gleichzeitig in der heimischen Eisarena beim Nachwuchs "Zeitnehmern".

Ging auf jeden Fall gut los: Zwei Doppelschläge im ersten Drittel sorgten für die Entscheidung. Miller und Orendorz sorgten mit 1:03 Abstand für das 2:0, Guentzel und Stieler ließen sich später ein wenig mehr Zeit. Im Abstand von 1:18 Minuten fielen Tor Nummer drei und vier für die Pinguine.

Der Rest des Spiels bestand aus dem Ehrentreffer für die Füchse, Marios kaputter Trommel und anderthalb Strafen, die noch für Diskussionen sorgten.

Die "halbe" Strafe war der Ansatz einer Diskussion, bei der McPherson bei unterbrochenem Spiel einen Puck in die Zuschauer gepfeffert haben soll und eine Spieldauerstrafe kassierte. Da kam natürlich das "typisch McPherson". Relativierte sich aber schnell wieder und auch der Schiri nahm die Strafe zurück. Nun ja... Isso! Ob ihm irgendwann mal auch der Handshake nach dem Spiel als tätlicher Angriff ausgelegt wird?

Das andere Ding hat einer unserer Youngster, Max Schaludek, fabriziert und endete böse für den Gegner Roberto Geiseler. er schlug mit dem Gesicht an der Plexiglasbegrenzung an der Mannschaftsbank ein. Das Video ist unten im Link und "DEL-Disziplinarausschuss zu sehen. Ob Schaludek das absichtlich so wollte, wie es passiert ist? Klar, die Aktion geht von ihm aus, ist keineswegs schön. Aber ob der 21jährige und 75 kg schwere Schaludek seinen knapp älteren und 10 kg schwereren Kontrahenten so in die Bande hauen wollte? Da passt der Winkel nicht. Irgendwie sieht es so aus, als sollte Geiseler über die Bande gehebelt werden. Tja, hat alles nicht so geklappt und das Ende von Lied ist bekannt. Die Strafe ist ok, und viel wichtiger: Gute Besserung nach Weißwasser!!!

Lausitzer Füchse - Fischtown Pinguins 1:4
Zuschauer: 1.590

Strafen Weißwasser: 6/12 Minuten
Strafen Bremerhaven: 7/66 Minuten

Highlights bei sprade.tv

 
 
Offizieller Spielbericht
DEL Disziplinarausschuss

Sonntag, 27. September 2015

DEL 2, 2015/16, 6. Spieltag @Freiburg

Ab zum Aufsteiger... Vielleicht machte man sich die Hoffnung, das 2:5 gegen Ravensburg vom Freitag beim Aufsteiger in Freiburg auszubügeln. Aber so kann ja auch mal schiefgehen.

Nix da... Steve Slaton netzt nach 29 Sekunden ein und am Ende steht es 1:7. Der höchste Sieg des Spieltages. Aus der Ferne und per Ticker wurde es verfolgt, auch die Freiburger Fans erkannten, dass ihrem Team die Grenzen aufgezeigt wurden. Wenn man mal zurückblickt: Da waren die Teams auch schon auf Augenhöhe oder Freiburg ganz weit vorn. Wie sich die Zeiten ändern... Muss man sich immer noch dran gewöhnen.

Jedenfalls sahen 1.838 Zuschauer ein munteres Scheibenschießen und eine Rangelei vom Freiburger Yannick Henry und unserem Cody Lampl. Lampl hat gewonnen, der bekam mit 2+2+2 eine kleine Strafe mehr... :D

Labsal für die Fanseele... also unsere...

Wölfe Freiburg - Fischtown Pinguins 1:7 (0:3, 0:3, 1:1)
Zuschauer: 1.838

Strafen Freiburg: 7/14 Minuten
Strafen Bremerhaven: 6/12 Minuten

Offizieller Spielbericht

Freitag, 25. September 2015

DEL 2, 2015/16, 5. Spieltag vs. Ravensburg

Ein kleines Zitat von Bernd, dem Brot: "Mist..."

Ja, ging nix... 2:5 verloren. Das ganze Spiele wirkte irgendwie zerfahren. OK, auf der Ravensburger Seite etwas weniger, das muss man anerkennen. Wenigstens haben wir einmal kurz geführt.

Strafen gab es diesmal wieder mehr. Der Check von Neuzugang Havel am Ravensburger Tousignant ist uns völlig entgangen. Waren wir wohl mal wieder draußen. Kann man nix zu sagen. Aber Havels Einstand hat sich dann ein wenig suboptimiert...
Erwartungsgemäß haben sich die Fangruppen stärker gemischt, was sich auch nach dem Spiel oder am nächsten Tag noch auswirkte. Eigentlich ist es eher ein Freundschaftsbesuch.

Fischtown Pinguins - Ravensburg Towerstars 2:5
Zuschauer 3.694

Strafen Bremerhaven: 8/45 Minuten
Strafen Ravensburg: 5/18 Minuten

Offizieller Spielbericht
Disziplinarauschuss zu Miller und McLean (mit Videos)

Highlights von sprade.tv:



Sonntag, 20. September 2015

DEL 2, 2015/16, 4. Spieltag vs. Dresden

So, weiter geht es, Dresden erscheint...

Gespannt konnte man ja sein, wie sich unser langjähriger Goalie Brett Jaeger im Dress der Eislöwen macht. Neben dem Ex-Pinguin Marius Garten natürlich... Nun ja, Hautpsache das Ergebnis stimmt. Für uns!

Ein 4:2 gegen einen Geheimfavoriten ist schon mal ganz in Ordnung. auch erstaunlich sind die wenigen Strafzeiten: Insgesamt vier Minuten für die Pinguine unter der Leitung von Carsten Lenhart? Man kann sich nicht beschweren. Und wieder scheint es, als würden unsere "Rüpel" eher vom Gegner zu harter Spielweise motiviert, als dass sie das generell von sich aus zelebrieren. Auch Dresden hatte nur sechs Minuten.

...und die Reihe Stieler/Zucker/Bombis macht immer noch Spaß! :)

Fischtown Pinguins - Dresdner Eislöwen 4:2 (1:1, 3:1; 0:0)
Zuschauer: 3614

Strafen Bremerhaven: 2/4 Minuten
Strafen Dresden: 3/6 Minuten

Offizieller Spielbericht

Freitag, 18. September 2015

DEL 2, 2015/16, 3. Spieltag @Kassel

Jo, und ab dafür... unsere erste Auswärtstour der regulären Saison. Vorteil: Mit 340 km Entfernung die kürzeste Strecke. Man bracht erst mittags los. Nachteil: Es ist Kassel... Naja, vielmehr diese unsägliche Anzeigetafel, die Gästefans den ungehinderten Blick auf verwehrt. *boah*  Leute... Muss ja kein Würfel sein, aber selbst Achtligisten bekommen das besser hin.

2.517 Zuschauer war eher schon mager, aber hey... letztes Wochenende war für Kassel Derby gegen Frankfurt mit über 4.000 Zuschauern. Man muss sich halt erholen.  ;)

OK, zum Spiel. ein munteres Scheibenschießen, welches bei beiden Teams offen legte, dass in der Defensive vielleicht noch das eine oder andere Rädchen zu stellen ist. Die Führung wechselte munter hinterher, keine Team konnte sich aber einen deutlichen Vorteil verschaffen. Die logische Konsequenz, es ging zur Lottobude... Verzeihung: Ins Penaltyschießen. 14 Penalties wurden benötigt, um einen Sieger zu ermitteln. Adriano Carciola schoss die Huskies zum Sieg. Unterm Strich ein verdientes Remis.

Strafzeiten wurden ebenfalls munter verteilt... Waren die ersten beiden Spiele noch recht gesittet, haben die Pinguins diesmal 50 Minuten gesammelt. Davon allerdings 36 alleine von Tim Miller. War wohl unentspannt.  Allerdings war auch Kassel nicht ganz untätig und rechnet man die großen Strafen raus, liegen beide Teams dicht beieinander. Scheint auch immer vom Gegner abzuhängen, wie sich die so oft vorgeworfene Rüpelhaftigkeit der Pinguins darstellt. Kinder von Traurigkeit waren die Huskies jedenfalls auch nicht. Auch wenn seitens der dortigen Anhängerschaft fast schon eine vermutet wird, dass eine direkte Abstammungslinie zu Ghandi besteht... Wir haben es doch etwas ausgeglichener gesehen. ;)

Wie dem auch sei... verloren, rund 100 Fans auswärts dabei und trotzdem noch gepunktet. Kann so weitergehen.

Kassel Huskies - Fischtown Pinguins 6:5 SO (2:2, 1:2, 2:1; 0:0)
Zuschauer: 2.517

Strafen Kassel: 10/26 Minuten
Strafen Bremerhaven: 12/50 Minuten

Offizieller Spielbericht

Sonntag, 13. September 2015

DEL 2, 2015/16, 2. Spieltag vs. Crimmitschau

Noch etwas geflasht vom Auswärtssieg beim Meister ist man natürlich gespannt auf den ersten Heimauftritt der Saison gegen Crimmitschau. Die Gäste aus Sachsen haben mit John Tripp noch schnell eine Topverpflichtung an Land gezogen. Um es kurz zu machen... So sehr ist er nicht aufgefallen. Statistisch wird er nur mit einem verlorenen Bully geführt, ansonsten steht die statistische Null bei ihm nach diesen Spiel.

Das Spiel war knapper als es das Ergebnis aussagt. Aber die Reihe Bombis/Stieler/Zucker hat mal richtig Spaß gemacht. Gleich zwei Tore gehen auf diese Formation, zudem hat Bombis noch mit den Verteidigern Dronia und Teljukin gepunktet. Letztlich geht das Ergebnis in Ordnung und mit 3.737 Zuschauern auf einem Sonntag... Geht gut los.

Nebenbei: Nur acht Minuten auf der Strafbank? War da Weichspüler im Mittagessen? :D

Fischtown Pinguins - Eispiraten Crimmitschau 4:1 (1:0, 2:1, 1:0)
Zuschauer: 3.737
Strafen Bremerhaven: 4/8 Minuten
Strafen Crimmitschau: 2/4 Minuten

Offizieller Spielbericht

Freitag, 11. September 2015

DEL 2, 2015/16, 1. Spieltag @Bietigheim

Hui, gleich beim Meister ran. Na, ob das was wird? Ja, es wurde... ;)

Vor 2.289 Zuschauern in der mäßig gefüllten Arena des amtierenden Meisters konnten die Pinguins die Punkte in voller Zahl entführen. Fleissigster Punktesammler war Jordan Owens mit einem Assist und einem Shorthander. Auch bei den Strafminuten hat er gut zugeschlagen... Ganze vier der zwanzig Minuten insgesamt gehen auf sein Konto.

Stenogramm

Bietigheim Steelers - Fischtown Pinguins 2:3 (0:2, 0:0, 2:1)
Zuschauer: 2289
Strafen Bietigheim: 5/10 Minuten
Strafen Bremerhaven: 10/20 Minuten


Offizieller Spielbericht

Mittwoch, 29. April 2015

Über Meister, Vize und Social Terror

So denn, die Saison ist vorbei und es ist an der Zeit, dem verdienten Meister zu gratulieren: Glückwunsch BiBi!!!! :)

Ehrlich Leute, die grünen Stahlkrieger sind sowas von verdient Meister geworden: Mehr als souveräne Hauptrunde, zwei Sweeps in den Playoffs... Vor der Finalserie war mein spontaner Gedanke: "Bitte keinen Sweep!", aber das haben unsere Jungs ja gut verhindern können.

Trotzdem nochmal: Chapeau, BiBi!

Tja, und die Pinguine? Im Prinzip war es ja eine "Vizesaison". Vize-Europapokalsieger, Vizemeister... Alter, wat 'ne affengeile Saison, die Jungs können stolz auf sich sein, ich bin es in jedem Fall.

Drei Conti-Cup-Turniere (Zwei davon zu Hause) und trotzdem noch auf Platz zwei gekämpft! Sie haben ausgeteilt, sie haben eingesteckt und konnten sogar noch im Finale zeigen, dass sie bis zuletzt an sich glauben: Sie ließen sich nicht sweepen, die Ergebnisse waren recht knapp... Naja, bis auf eins, aber das tut der gerade geschundenen "Vize-Fanseele" gut. ;)

Eigentlich bin ich auch froh, nicht Meister geworden zu sein. Zweimal hintereinander Meister ohne Aufstieg... Kann der Zuspruch da noch lange hochgehalten werden? Oder geht es dem Meister dann so, wie einem Dauerletztplatzierten in der DEL? Leute, tut was...

Tja, und die Fans... Alter, wenn ich den Stecker vom facebook finde, dann ziehe ich den. Wo sind die Zeiten hin, als man sich auf den Tribünen gegenseitig Feuer gegeben hat, hinterher gemeinsam(!) ein Bierchen trank und sich beim "Nachpöbeln" auf den heimischen Stammtisch beschränkte, ABER NICHT AUF DER GEGNERISCHEN FACEBOOKSEITE EINEN FLÄCHENBRAND AUSLÖST (oder in irgendwelchen Gruppen)!!!

Mir fehlt in dieser Beziehung irgendwie die alte Eishockeykultur und ich glaube, ich bin da nicht der einzige. Natürlich geht mir der gegnerische Spieler auf den Sack, der Schiri pfeift eh gegen uns und bei jedem Check gegen einen meiner Spieler rufe ich "Hey!" (Naja, außer, das war wirklich ein geiler Hit! :D ). Aber das bleibt größtenteils auf der Tribüne und passiert halt, weil ich Fan bin und kein neutraler Eishockeybeobachter, der das Fansein nicht begriffen hat und sich über jeden Hey-Ruf aufregt.

Aber nochmal: Es bleibt auf der Tribüne!! Und dann fällt mir eben auf, dass unter den Social Media-Marschflugkörpern wenig "Altfans" zu finden sind. Da dämmert mir... Wissen viele neue Fans gar nicht, wie das läuft? Haben wir da was versäumt? Oder wollen einige nur aus persönlicher Lust permanent Unfrieden schaffen... Oder ist das einfach die schöne neue Welt des Anzickens, bei dem die Menschen nicht mehr wissen, dass eine gesunde Rivalität auch mit gegenseitigem Respekt einher gehen kann?

Der Anteil in Bremerhaven mag, bedingt durch Erfolg und neuer Halle sogar recht hoch sein, aber das ist generell überall zu beobachten.

Nun ja, damit werden wir wohl leben müssen. Facebook, bzw. diejenigen, die einen Wesenstest eindeutig nicht bestehen würden, sorgen dafür, dass die Abkühlungsphasen zwischen den Playoffspielen nicht mehr statt finden.
.
Es wäre aber schön, wenn diese einzigartige Fankultur erhalten bleibt, die auch das Eishockey selbst besonders macht: Hart auf der Tribüne, Fair am Tresen! :D
Wir brauchen einfach mehr gute Verlierer und auch gute Gewinner...

Liebe Altfans: Bringt den Neuen was bei!
Liebe Neufans: Lasst Euch einfach mal drauf ein, das macht echt Spaß!

So, und sobald ich aus dem Krankenhaus raus bin, gucke ich mal, welche bundesweiten Fanfeste in der Sommerpause so anstehen... ;)

Liebe Grüße
Helge

Montag, 5. November 2012

Saison 2012/13, 16. Spieltag: Dresdner Eislöwen - Fischtown Pinguins + Hopping

Es gibt Teams, die liegen einem und es gibt Teams, die tun das nicht. Eins kann man sagen: Dresden scheint uns schon seit ein paar Spielzeiten nicht mehr so richtig zu liegen. Trotzdem, die Hoffnung stirbt zuletzt und diesmal war es genauso.

Eigentlich wäre Dresden ein ideales Auswärtsziel. Aber da der Urlaub knapp bemessen ist und wir keinen Urlaubstag opfern wollten, sind wir dann doch nicht gefahren. Hätten wir gewusst, wie sich die Alternativtour entwickelt, war es wohl die falsche Entscheidung.

Also ist es eigentlich kein Spielbericht, denn wir waren fast zeitgleich in Krefeld, wo es die dortigen Pinguine mit dem Sonderzug (und der Mannschaft) aus Straubing zu tun bekamen. Pointstreak per Smartphone war Pflicht und so konnten wir das Spiel halbwegs verfolgen. Das Ergebnis in Dresden dürfte mittlerweile allseits bekannt sein, insofern wenden wir uns hinüber zum

Groundhopping


Wir schreiben Samstag, den 03. November 2012 und ich bin müüüüüde. Alter, die Indians-Spiele sind für uns eigentlich Stress- und Nervkram. Ganz krass wird es, wenn auch noch Hopper-Kollegen, Straubinger, Krawallhühner und ähnliches dabei sind. Nachdem wir wohl wissend am Anfang des Spieles auf Alkoholika weitestgehend verzichtet haben, nahm das Unheil seinen Lauf. Das Ende vom Lied: Viel zu spät aufgewacht und viel zu spät losgekommen. So mussten wir das erste Mal seit langem von der 31-Minuten-Regel Gebrauch machen, die besagt, dass der Besuch einer Eishalle nur zählt, wenn man mehr als die Hälfte der Spielzeit anwesend ist.

Grefrath - Eissportzentrum

Grefrather EC – EV Duisburg (2. Liga Nord der Damen)


Ach ja, da gibt es noch eine Kleinigkeit, die erwähnt werden sollte: Der Zielort! Wir sind direkt nach Grefrath gefahren, um uns im dortigen Eisstadion ein Damenspiel der 2. Liga Nord anzuschauen. Leider musste unsere „Pommesbude“ fast auf der kompletten Strecke mit Gegenwind kämpfen, was die Durchschnittsgeschwindigkeit rapide senkte und die Ankunftszeit dummerweise nach hinten verschob. Aber egal, die Gemeinde Grefrath weist den Parkplatz an der Eishalle als Wohnmobilstellplatz aus. Also war dann da auch gleich Schluss mit Fahrerei.

Mit Hechtrolle ging es aus dem Auto rein in die Halle. Dort lief das Spiel des Grefrather EC gegen den EV Duisburg bereits und es stand 1:1. Kaum durchgeschnauft, stand es allerdings schon 2:1, denn Grefrath scheint nur auf uns gewartet zu haben, um ein weiteres Tor zu schießen. Duisburg ließ sich nicht lumpen und machte fünf Minuten später auch wieder eine Bude zum Ausgleich. Das war es denn aber auch.

Es irritierte uns schon ein wenig, dass es mit dem 2:2 nach 60 Minuten das Spiel zu Ende war. Verlängerung und/oder Penaltyschießen hätten wir uns schon gewünscht. Ebenso, wie längere Pausen. Diese waren nur kurze Unterbrechungen zum Verschnaufen und zum Eisaufbereiten, sodass natürlich klar war, warum wir relativ viel vom Spiel verpasst haben. Ebenso wie die fast gar nicht vorhandenen Strafen bis zu unserem Eintreffen (hinterher wurde es allerdings munterer), die noch für weitere Verzögerungen hätten sorgen können.

Ein weiteres Highlight war die Stadionkneipe (ok, für einen Bremerhavener ist jede Stadionkneipe ein Highlight! *g* ). Die Kneipe liegt eingebettet zwischen der Eishalle und Eislaufbahn und ist übelst groß. Theke, Imbiss… Herz, was willst du mehr? Naja, vielleicht einen anderen Übungsraum für die Blaskapelle???? Alter, da steht man da drin, trinkt sein Feierabendbierchen und plötzlich geht das Getöse der Brassband los. So groß ist die Kneipe nun doch nicht, dass sich der Schall verlieren würde. Dagegen ist Wacken ein idyllisches Meeresrauschen an den Küsten Schleswig-Holsteins.

Aber gut, mit Hörsturz und rechtschaffend müde ging es von der Eishalle aus in das 50 Meter entfernt stehende Bett. Am nächsten Morgen die Raste zu Dusch- und Frühstückzwecken aufgesucht und ab zur Rheinlandhalle in Krefeld.

Krefeld - Rheinlandhalle

Krefelder EV 81 – ESV Kaufbeuren (DNL)


Morgens halb elf in Deutschland und wir pfeifen mal gepflegt auf den Knoppers. Ein Kaffee muss her, oder besser ein Mix-Getränk aus Kakao und Kaffee. Sah irgendwie aus wie so ein Latte-Dingsda (wer jetzt denkt, ich google, wie „Macchiato“ geschrieben, irrt… *g*). Hat wach gemacht. Also gleich mal auf die Tribüne und das Spiel angucken, welches just begonnen hatte.

Krefeld tat sich etwas schwer mit den Kaufbeurern, die sie am Vortag noch mit 10:3 aus der Halle gefegt haben. Aber am Ende des Spiels hieß es dann 3:2 nach Verlängerung für die Hausherren.

Es macht wirklich Spaß, den DNL-Spielen zuzuschauen. Die Jungs sind konditionell gut drauf, die Technik stimmt und sie sind absolut schmerzbefreit. Kracht einer von denen so in die Bande, dass der Eismeister schon mal die Lagerbestände nach Ersatz durchsucht, stehen sie meist gleich wieder auf und jagen dem Puck (oder dem Gegner) hinterher. Es verwundert nicht, dass die Spieler durchaus auch in der Bundesliga zum Einsatz kommen.

Schade eigentlich, dass die DNL-Spiele, die wir bisher besucht haben, so wenig Zuschauerresonanz hervorrufen. Es waren bisher immer unterhaltende Spiele, die sich auch vom Niveau her nicht verstecken müssen. Nach den ersten besuchten Spielen hätte ich erwartet, dass dort wesentlich mehr Zuschauer zu finden sind als bei unseren eigenen Junioren in der Bundesliga Nord. Aber dem war leider nicht so… Leute: Ihr habt an den DNL-Standorten so geiles Eishockey: Hin da! ;)

Drumherum war es aber trotzdem nett: Danke an „Papa“ Staudt für die netten Gespräche, an die Rheinlandhalle für das Old-School-Feeling, die Stadionkneipe für die Rundumversorgung und die Mannschaften fürs Spiel. Welches übrigens auch Didi Hegen interessiert verfolgte… ;)

Krefeld - Königpalast

Krefeld Pinguine – Straubing Tigers (DEL)


Der König-Palast rief und wir folgten. Das war eigentlich der Hauptgrund für unseren Ausflug, denn die Straubinger waren mit dem Sonderzug in Krefeld. Da freut man sich doppelt, die altbekannten Gesichter aus Straubing und Krefeld wieder zu sehen. Also erstmal auf Fanfest, welches gerade in Vorbereitung war, und ein Bier bestellt. Das war eine weise Entscheidung, wie sich später herausstellte. Zum einen war klar, dass fünf Stunden später wieder ein Auto bewegt werden muss und bis dahin das Bier auch wieder „verarbeitet“ war, zum anderen haben wir den „kleinen“ Organisationsfehler nicht bemerkt, der sich später fatal auswirken würde. Da stellt sich wirklich die Frage: Ist ein Zapfhahn mit drei Bedienungen für 400 Straubinger wirklich ausreichend? Der Heimwerkerkönig würde jetzt ein gepflegtes „Ich glaube nicht, Tim…“ zu hören bekommen. OK, da war noch die Theke in der angrenzenden Kneipe selbst, aber auch die war (wie die Toiletten) hoffnungslos belagert. Alamo war dagegen ein Erholungsheim.

Rüber in die Rheinlandhalle, und dann rein in den KöPa. An das Bezahlkartensystem werde ich mich nie gewöhnen, an die Bierpreise auch nicht. Zugegeben, die interessierten mich auch nicht, da ich ja noch fahren musste, aber ich bin doch vom Hocker gefallen, als ich vor dem Spiel den Preis hörte: 4,70 für einen halben Liter?!? Keine Ahnung, ob es stimmt, aber ich werde mich nie wieder über unsere Bierpreise in Bremerhaven beschweren.

Beide Fankurven boten einen tollen Anblick, aber das was Eishockey ausmacht, geschah schon im torlosen ersten Drittel. Zuerst beschäftigten sich die Straubinger mit einem Wechselgesang in der eigenen Kuve. Später stimmten die Krefelder mit ein, was zu einem Wechselgesang beider Fanlager führte und mit einem gemeinsamen „Wir sind alle Eishockeyfans“ endete. *boah* Gänsehaut pur! Das hätte ich mir auch bei unserem Heimspiel gewünscht, aber da geht wohl nicht. Obwohl ich mir hätte vorstellen können, dass ein großer Teil unserer Fischköppe sicherlich eingestimmt hätte…

Na, wie dem auch sei, ab in die Pause und die Auslasskarte abgeholt. Interessanterweise gibt es da (wie auch in anderen Eishallen) keinen abgesperrten Raucherbereich, sonder nur Security, die diese Auslasskarten verteilt und wieder einsammelt.

Nach dem zweiten Drittel stand es dann 1:1 und nach einer kurzen Pause, in der man auf derangierte Straubinger traf, die schon stolz waren, dass sie einen überhaupt wieder erkannt haben, ging es ins finale Drittel. Kurz und gut: Straubing gewann mit 3:1 und eins muss ich sagen: Die Straubinger haben umwerfende Mädels dabei. Im wahrsten Sinne! Ich hab keine Ahnung, welcher Treffer es war, aber plötzlich kam eine Straubingerin in unbändiger Freude angeflogen und haute mich buchstäblich von den Socken. Aber sowas von kalt erwischt! Plötzlich saß ich dann auf der Treppe mit einem Mädel am Hals… *ähm* ja, also… Aber ich werde nicht verraten, wer das war und kann Dich beruhigen Nicki, ich hab mir nix getan… :D

Ehrlich, solch ausgelassene und spontane Freude macht wirklich Laune. Emotionen gehen eben auch ohne Pyro… ;)

Allerdings sollten in Eishallen neue Warnschilder aufgehängt werden: „Vorsicht vor herumfliegenden Pucks UND Straubingerinnen!“

Nach dem Spiel haben wir noch kurz gequatscht, den Straubinger Buskonvoi zum Bahnhof bewundert und sind dann über den Friesenspieß nach Hause. Fast an der Weser angekommen ereilte uns dann doch noch das Übel von Vollsperrungen. Naja, eine war im Endeffekt keine, sie war nur entsprechend umgeleitet. Das Dumme an der Geschichte: wir kamen nach kilometerlangem Umweg über die Dörfer VOR der vermeintlichen Sperrung wieder auf die Hauptstraße, um festzustellen, dass da nichts (mehr) gesperrt ist. Also weiter und diesmal mit weniger Hinweisen zur nächsten Vollsperrung auf der Bundesstraße. Die war dann auch wirklich da und die Umleitung führte uns gen Norden über die Dörfer. Nicht witzig, wenn die Straßen für neun Tonnen zugelassen sind und der 40-Tonner vor uns das erst sehr spät bemerkt. Naja, irgendwann hat er uns vorbeigelassen, wir überließen ihn seinem Schicksal und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir auf der Umleitungsstrecke kurz mal in Norwegen waren. Oder vielleicht auch nur Helgoland. Island aber auf keinen Fall…

Bis dahin und nun der Statistikteil von Marion:

Die Ergebnisse


Dresdner Eislöwen - Fischtown Pinguins 4:3 (2:1;2:0;0:2)

Tore für Fischtown:
03:27 Dejdar (Kopecky)
45:15 Dejdar (McPherson)
59:14 Cook (Bombis, Fatyka)

Strafen für Fischtown:
09:06 Rinke (Check gegen die Bande) 2 Minuten
31:56 Kampen (Beinstellen) 2 Minuten

2 Strafen - 4 Minuten

Kleine Kuriosität am Rande: Einerseits gab es ingesamt nur drei Strafen im gesamten Spiel (HSR war van Gameren), wobei es natürlich fies ist, dass Bremerhaven doppelt soviele Strafen hatte wie Dresden ;) Und außerdem wurde die Strafe von Kampen statt mit zwei mit 60 Minuten in die Uhr genommen. Man munkelt, dass er dort immer noch auf der Strafbank sitzt :)

Zuschauer: 2.508
davon ca. 30 Bremerhavener

Die anderen Ergebnisse:
Lausitzer Füchse - Eispiraten Crimmitschau 2:1
SC Riessersee - Starbulls Rosenheim 0:7
SERC Wild Wings - Heilbronner Falken 0:3
Landshut Cannibals - Ravensburg Towerstars 5:2
Hannover Indians - ESV Kaufbeuren 3:2

Die Tabelle


Die Siegesserie der Pinguins ist gerissen, am Tabellenplatz hat es bisher noch nichts geändert (höchstens rechnerisch). Der Punkteabstand von Platz 9 auf Platz 1 ist um drei Punkte geschrumpft, insgesamt rückt die gesamte Tabelle wieder enger zusammen.

1. SERC Wild Wings
2. Fischtown Pinguins
3. Landshut Cannibals
4. SC Bietigheim Steelers
5. Starbulls Rosenheim
6. Heilbronner Falken
7. Ravensburg Towerstars
8. Eispiraten Crimmitschau
----
9. Hannover Indians
----
10. Dresdner Eislöwen
11. Lausitzer Füchse
12. ESV Kaufbeuren
13. SC Riessersee

Vollständige Tabelle bei Pointstreak

Hier die Tabelle nach durchschnittlich erreichten Punkten pro Spiel. Die ist angesichts der schiefen Tabelle vielleicht etwas aussagekräftiger. Zuerst die Zahl der Punkte pro Spiel, dahinter die Zahl der Punkte, die am Ende der Saison erreicht werden könnte, wenn man diesen Durchschnitt als Basis nimmt. Reine Zahlenspielerei... ;)

1. SERC Wild Wings 1,87/89,60
2. Starbulls Rosenheim 1,86/89,14
SC Bietigheim Steelers 1,86/89,14
4. Fischtown Pinguins 1,80/86,40
Landshut Cannibals 1,80/86,40
6. Dresdner Eislöwen 1,70/81,60
7. Heilbronner Falken 1,60/76,80
8. Ravensburg Towerstars 1,53/73,60
----
9. Eispiraten Crimmitschau 1,31/63,00 (Rundungsdifferenz zu WSW)
----
10. Lausitzer Füchse 1,31/62,77
11. Hannover Indians 1,27/60,80
12. ESV Kaufbeuren 0,93/44,80
13. SC Riessersee 0,71/34,29

Tabellenführer:
1. SERC Wild Wings (9)
2. Heilbronner Falken (3)
Landshut Cannibals (3)
4. SC Riessersee (1)

Die Zuschauer


Riessersee hatte mit 1.739 Zuschauer ein erhebliches Plus zum sonstigen Zuschauerschnitt. Es ist davon auszugehen, dass eine große Anzahl Rosenheimer vor Ort waren.

SERC Wild Wings 2.890 (2.662/3.119)
Dresdner Eislöwen 2.509 (3.208/2.463)
Lausitzer Füchse 2.316 (1.849/2.010)
Hannover Indians 2.063 (2.501/3.015)
SC Riessersee 1.739 (1.460/1.526)
Landshut Cannibals 1.669 (1.754/2.630)

Eispiraten Crimmitschau 0 (2.824/2.072)
Ravensburg Towerstars 0 (2.602/2.447)
Fischtown Pinguins 0 (2.496/2.702)
Starbulls Rosenheim 0 (2.071/2.571)
Heilbronner Falken 0 (1.725/1.843)
ESV Kaufbeuren 0 (1.518/1.991)
Bietigheim Steelers 0 (1.447/1.543)

Die drei bestbesuchten Spiele der Saison 2012/13:
1. Eispiraten Crimmitschau - Dresdner Eislöwen 5.081 (19.10.2012)
2. Eispiraten Crimmitschau - Lausitzer Füchse 4.711 (28.09.2012)
3. Fischtown Pinguins - Hannover Indians 4.085 (02.11.2012)

Die Pinguins-Statistik


Daheim: 9 Spiele, 19 Punkte, 39:25 Tore, 202 Strafminuten, 12/40 Überzahl, 7/38 Unterzahl

Auswärts: 6 Spiele 8 Punkte, 16:18 Tore, 70 Strafminuten, 3/19 Überzahl, 4/22 Unterzahl

Gesamt: 15 Spiele, 27 Punkte, 55:43 Tore, 272 Strafminuten, 15/59 Überzahl, 11/60 Unterzahl

Powerplay: 25,42 %
Unterzahl: 81,67 %

Scorer:

Brendan Cook (14 Tore/10 Assists/24 Punkte)
Björn Bombis (8/10/18)
Mark Kosick (5/13/18)
Jan Kopecky (5/10/15)
Marian Dejdar (7/7/14)
Andrew McPherson (4/10/14)
Christopher Straube (4/5/9)
Patrik Beck (1/8/9)
Dustin Friesen (2/7/9)
Andrei Teljukin (1/6/7)
Stanislav Fatyka (2/3/5)
Ralf Rinke (2/1/3)
Steve Slaton (0/3/3)
Alex Kampen (0/2/2)
Marc Kohl (0/2/2)
Viktor Beck (0/1/1)

Strafzeiten:

Ralf Rinke (51)
Stanislav Fatyka (30)
Marian Dejdar (29)
Marc Kohl (26)
Steve Slaton (18)
Marvin Miethke (18)
Christopher Straube (16)
Brendan Cook (12)
Jan Kopecky (12)
Andrei Teljukin (10)
Björn Bombis (8)
Andrew McPherson (8)
Mark Kosick (6)
Dustin Friesen (4)
Sergej Stas (4)
Alex Kampen (4)
Patrick Beck (2)
Viktor Beck (2)
Marc Petermann (2)

Samstag, 3. November 2012

Saison 2012/13, 15. Spieltag: Fischtown Pinguins - Hannover Indians

Es wird Zeit... Zeit, endlich die Spiele der letzten 10 Tage aufzuarbeiten. Mit Eishockeytouren und der Arbeit zwischendurch ist das doch nicht immer so einfach, aber hilft nix...

Fanbeauftragtentechnisch waren wir gut eingespannt, deswegen lasse ich mal eine Spielbeschreibung aus. Wir haben eh kaum was gesehen und mit dem Ergebnis bin ich natürlich zufrieden. Mehr als zufrieden... ;)

Gucken wir mal, was lag denn so an?
Also erstmal muss ja mal erwähnt werden, dass die Indians mit der "Oceana" die Weser runtergeschippert kamen. Klasse Aktion, sogar in dreifacher Hinsicht! Es ist eine außergewöhnliche Aktion für die eigenen Fans und mal was anderes als ein Sonderzug. Auch dem Eishockey tut es insgesamt gut, wenn solche Aktionen im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Und natürlich finden wir es persönlich klasse, dass die Indians unseren Vorschlag aufgenommen haben... ;)

Die Kaperfahrer vor der Abfahrt
Foto: Matthias Bruhn
Die Bremerhavener Fans ließen sich natürlich nicht lumpen und sind mit dem Schlepper "Bremerhaven" den Indianern entgegen gefahren.Dafür einen Riesendank an die Reederei URAG, die uns unbürokratisch mal eben so einen Kraftprotz mit passendem Namen zur Verfügung gestellt hat. Ist ja auch nicht ganz ohne! Jedenfalls ging es frühzeitig der "Oceana" entgegen und mit einer Anschleichaktion haben wir das Hannovervolk überrascht, denn außer uns wusste nur der Kapitän des Indianerkanus Bescheid.

Wir Fischköppe haben uns außer Sicht gehalten und mit verdunkeltem Achterdeck wurde auftgestoppt und der Oceana mit geringem Abstand und rückwärts hinterhergefahren. Das Deck wurde hell erleuchtet und plötzlich standen da 30 REV-Fans mit Transparent und ließen Eishockeygesänge hören. Muss wohl ein Schock für die immer mehr werdenden Indianer werden, denn in Sachen Gesang war von dort mehr "Derby" zu hören als bei uns. In Sachen "Wir sind alle Eishockeyfans" schon mal 1:0 für uns... ;)

Schade natürlich, dass es schon stockduster war. Fotos sind Mangelware und auch aus Hannover haben wir leider noch nichts diesbezüglich gehört.

In der Halle ging es dann weiter mit den Überraschungen für die Indians. Nicht nur, dass unser Getränkeversorger dafür Sorge getragen hat, dass unsere Gäste ihren Lieblingsbrandy in die Cola bekamen, auch die Videocrew hat "nett-veräppelnde" Spots gebastelt. Toll fand ich die Begrüßung der gegnerischen Fans. Nachdem unser Stadionsprecher Felix diese gesondert angesprochen hat, gab es natürlich angesichts der Vergangenheit (und aktuell einiger Gesänge aus dem Gästeblock) ein paar Pfiffe, aber trotzdem haben locker mal 2.000 Fans stehend applaudiert. Ist doch mal was, oder? :)

Vom ersten Drittel habe ich sogar ein wenig mitbekommen und muss sagen, so ganz chancenlos war Hannover nicht. Von den Gesängen her war Bremerhaven wesentlich mehr pro Team und weniger gegen den Gegner eingestellt. Auf der anderen Seite war es eher genau umgekehrt. Da fragt man sich schon, ob das vehemente Abstreiten eines Derbys von Hannoveraner Seite wirklich den Tatsachen entspricht... ;)

Jedenfalls sind wir absolut stolz auf unsere Mitfans: Das war Eishockey pur, wie wir es mögen. Mal ein derber Spruch von der Tribüne, aber überwiegend das Team anfeuern und feiern. Zwischendurch ein Bierchen mit dem Gegner trinken und den Abend genießen. Jetzt kann man sich natürlich auf die eher unschönen verbalen Attacken beider Seiten stürzen und die thematisieren, aber wenn ich mal das Ganze betrachte, wäre das eine Aufwertung, die solche Dinge gar nicht verdient haben. Es gab meines Wissens keine Pyro, keine Gewalt und dem gegenüber ganz viel Spaß und einen friedlichen Eishockeyabend.

Den Rest des Abends verbrachten wir mit Quatschen und Organisieren. War schön, dass so viele Eishockeyfreunde aus ganz Deutschland das Party-Schiff der Indianer zum Anlass genommen haben, nach Bremerhaven zu kommen. War natürlich einiges zu "besprechen". :)

Witzige Sachen gab es auch! So erwischte ich einen bekannten Indianer mit einem Brötchen in der Hand. Moment, ein Brötchen? Im Block singen die "Wir kaufen unseren Fisch in Steinhude" (nun ja, nicht jeder hat so hohe Qualitätsansprüche *g*) und da steht einer mit einem Brötchen? Das muss näher erforscht werden. Als hin und nachgefragt: " *piep*, das ist doch nicht etwa...?" Ein schuldbewusstes Gesicht und mit vollem Mund kam die Antwort: "Daf ift schon mein viertes..." Mein Grinsen kann man sich vorstellen. Sein Name wurde zu seinem Schutz "ausgepiept". ;)

Aber auch toll, wie hilfsbereit unsere Fans sind. Da hatte doch jemand ein Handy mit wichtigen Daten auf dem Schiff vergessen und das war schon auf dem Rückweg nach Bremen. Nachdem wir vorgeschlagen haben, das auf einer Polizeiwache dort abzugeben, galt es, eine Mitfahrgelegenheit aufzutreiben. Schon die ersten beiden Fans aus Bremen haben ohne zu zögern zugesagt und das Taxi gespielt. So muss es sein! Danke Euch beiden, Steffi und Timo! :)

Übrigens, wie wir später erfahren haben waren die Polizisten ganz froh, das Handy wieder los zu sein. Das bimmelte wohl den ganzen Abend auf der Wache vor sich hin und ein Schusswaffengebrauch schien nicht mehr allzu fern. :D

Später haben ein paar MiB's noch einen vergessenen Gästefan in den Büschen gefunden, der wohl seinen Bus "verpasst" hat. Wäre eine kalte Nacht geworden, aber da glücklicherweise noch ein paar Privatfahrer aus Hannover anwesend waren, konnte man ihn Richtung Süden verfrachten. War aber knapp, fast hätten wir ihn im Hotel Lehe abgeliefert.

Alles in allem ein toller Abend!

Nun gut, für uns nicht... Wir haben uns "ein wenig" aufgeregt und die Enttäuschung über einige Aktionen seitens Hannover sitzt dermaßen tief, dass wir beschlossen haben, nicht am 30.12. zum Pferdeturm zu fahren. Das können wir uns im Moment überhaupt nicht vorstellen. Diesbezügliche Nachfragen sind übrigens zwecklos, wir werden das nicht weiter öffentlich thematisieren. Es hat sich über Jahre aufgebaut und seit wir Fanbeauftragte sind, sind Spiele gegen Hannover für uns eine besondere Belastung.

Aber ein Ersatzprogramm ist für uns schon gefunden, auch wenn wir natürlich mit Spielbeginn in Hannover sehr angespannt sein werden. Eigentlich wie immer, wenn die Pinguins auswärts spielen.

Das soll jetzt aber kein Aufruf sein, nicht hinzufahren. Im Gegenteil: Uns beiden wäre es am liebsten, wenn Bremerhaven in einem nie gekannten Ausmaß zum Turm fährt und dort einen Auftritt in bester Eishockeymanier hinlegt. Lasst Euch nicht provozieren, habt Spaß, seid laut, bleibt fair und feiert was das Zeug hält. Kurz: Zeigt den Indians, was es bedeutet, Eishockeyfan zu sein oder noch einfacher gesagt: Wie beim letzten Spiel... ;)

Und jetzt die Statistiken,,,


Die Ergebnisse


Der siebte Sieg in Folge. Ein ganz normales Spiel vor einer fast ausverkauften Halle. Wir wollen Wilhelmshaven zurück!!!

Fischtown Pinguins - Hannover Indians 3:0 (0:0;2:0;1:0)

Tore für Fischtown:

37:01 Kosick (Friesen, Cook) Überzahl
39:40 Teljukin (Kopecky, Dejdar)
59:14 Friesen (Kosick, Cook) Unterzahl ENG

Strafen für Fischtown:

36:27 Bombis (Beintellen) 2 Minuten
37:34 Teljukin (Behinderung) 2 Minuten
53:06 Stas (Haken) 2 Minuten
57:32 McPherson (Behinderung) 2 Minuten
58:44 Fatyka (Stock-Check) 2 Minuten

5 Strafen - 10 Minuten

Kleine Kuriosität am Rande: Für Bremerhaven verteilten sich zehn Minuten auf fünf Spieler, für Hannover waren es 22 Minuten verteilt auf drei Spieler (je vier Minuten und Jelitto zusätzlich noch 10)

Zuschauer: 4.085
davon ca. 400 Hannoveraner/ Straubinger/ Münchner/ Oberhausener/ Frankfurter...

Die anderen Ergebnisse:
Eispiraten Crimmitschau - Landshut Cannibals 6:5 nP
Heilbronner Falken - SC Riessersee 3:4
Ravensburg Towerstars - Bietigheim Steelers 2:1
Starbulls Rosenheim - Dresdner Eislöwen 4:1
ESV Kaufbeuren - Lausitzer Füchse 6:3

Die Tabelle


Die Pinguine finden sich nach sieben Siege in Folge auf Platz 2 wieder, was aber zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison noch nichts aussagt, wie die letzte Saison schmerzlich bewiesen hat. Da das Team aber einen ganz anderen Eindruck erweckt, kann man schon hoffen, dass sie es am Ende unter die ersten 8 schaffen werden. Der Punkteabstand zwischen Platz 1 und 8 beträgt derzeit sieben Punkte, zu Platz 9 sind es aber schon zwölf, elf für die Pinguins.

1. SERC Wild Wings
2. Fischtown Pinguins
3. SC Bietigheim Steelers
4. Landshut Cannibals
5. Ravensburg Towerstars
6. Starbulls Rosenheim
7. Heilbronner Falken
8. Eispiraten Crimmitschau
----
9. Hannover Indians
----
10. Dresdner Eislöwen
11. Lausitzer Füchse
12. ESV Kaufbeuren
13. SC Riessersee

Vollständige Tabelle bei Pointstreak

Hier die Tabelle nach durchschnittlich erreichten Punkten pro Spiel. Die ist angesichts der schiefen Tabelle vielleicht etwas aussagekräftiger. Zuerst die Zahl der Punkte pro Spiel, dahinter die Zahl der Punkte, die am Ende der Saison erreicht werden könnte, wenn man diesen Durchschnitt als Basis nimmt. Reine Zahlenspielerei... ;)

1. SERC Wild Wings 2,00/96,00
2. Fischtown Pinguins 1,93/92,57
3. SC Bietigheim Steelers 1,86/89,14
4. Starbulls Rosenheim 1,77/84,92
5. Landshut Cannibals 1,71/82,29
6. Ravensburg Towerstars 1,64/78,86
7. Dresdner Eislöwen 1,56/74,67
8. Heilbronner Falken 1,50/72,00
----
9. Eispiraten Crimmitschau 1,40/67,20
----
10. Lausitzer Füchse 1,17/56,00
11. Hannover Indians 1,14/54,86
12. ESV Kaufbeuren 1,00/48,00
13. SC Riessersee 0,77/36,92

Tabellenführer:
1. SERC Wild Wings (8)
2. Heilbronner Falken (3)
Landshut Cannibals (3)
4. SC Riessersee (1)

Die Zuschauer

Mit 4.085 Zuschauern hat Bremerhaven derzeit den dritten Platz bei den drei bestbesuchten Spiele der Saison ergattert. Höher rutschen können wir aber nicht mehr, da unsere Halle dafür zu klein ist.

Fischtown Pinguins 4.085 (2.496/2.702)
Ravensburg Towerstars 2.324 (2.602/2.447)
Starbulls Rosenheim 2.164 (2.071/2.571)
Eispiraten Crimmitschau 1.774 (2.824/2.072)
Heilbronner Falken 1.464 (1.725/1.843)
ESV Kaufbeuren 1.229 (1.518/1.991)

Dresdner Eislöwen 0 (3.908/2.463)
SERC Wild Wings 0 (2.624/3.119)
Hannover Indians 0 (2.575/3.015)
Landshut Cannibals 0 (1.767/2.630)
Lausitzer Füchse 0 (1.756/2.010)
Bietigheim Steelers 0 (1.447/1.543)
SC Riessersee 0 (1.413/1.526)

Die drei bestbesuchten Spiele der Saison 2012/13:
1. Eispiraten Crimmitschau - Dresdner Eislöwen 5.081 (19.10.2012)
2. Eispiraten Crimmitschau - Lausitzer Füchse 4.711 (28.09.2012)
3. Fischtown Pinguins - Hannover Indians 4.085 (02.11.2012)

Die Pinguins-Statistik


Daheim: 9 Spiele, 19 Punkte, 39:25 Tore, 202 Strafminuten, 12/40 Überzahl, 7/38 Unterzahl

Auswärts: 5 Spiele 8 Punkte, 13:14 Tore, 66 Strafminuten, 3/18 Überzahl, 3/20 Unterzahl

Gesamt: 14 Spiele, 27 Punkte, 52:39 Tore, 268 Strafminuten, 15/58 Überzahl, 10/58 Unterzahl

Powerplay: 25,86 %
Unterzahl: 82,76 %

Scorer:

Brendan Cook (13 Tore/10 Assists/23 Punkte)
Mark Kosick (5/13/18)
Björn Bombis (8/9/17)
Jan Kopecky (5/9/14)
Andrew McPherson (4/9/13)
Marian Dejdar (5/7/12)
Christopher Straube (4/5/9)
Patrik Beck (1/8/9)
Dustin Friesen (2/7/9)
Andrei Teljukin (1/6/7)
Stanislav Fatyka (2/2/4)
Ralf Rinke (2/1/3)
Steve Slaton (0/3/3)
Alex Kampen (0/2/2)
Marc Kohl (0/2/2)
Viktor Beck (0/1/1)

Strafzeiten:

Ralf Rinke (49)
Stanislav Fatyka (30)
Marian Dejdar (29)
Marc Kohl (26)
Steve Slaton (18)
Marvin Miethke (18)
Christopher Straube (16)
Brendan Cook (12)
Jan Kopecky (12)
Andrei Teljukin (10)
Björn Bombis (8)
Andrew McPherson (8)
Mark Kosick (6)
Dustin Friesen (4)
Sergej Stas (4)
Patrick Beck (2)
Alex Kampen (2)
Viktor Beck (2)
Marc Petermann (2)

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Saison 2012/13, 14. Spieltag: Fischtown Pinguins - Lausitzer Füchse

Hallo Wien? Halloween? Ach, alle in die Halle, wenn.... Ja, wenn wir unseren sechste Sieg in Folge feiern. :)

Unser Punktelieferant des 14. Spieltages hieß "Lausitzer Füchse"! Hört sich arrogant und überheblich an? Jepp, ist es auch und stimmt keineswegs mit meiner Vorahnung überein. Einerseits sind die Füchse schon immer schwer zu spielen gewesen, andererseits scheinen sich unsere Pinguine leichter mit spielmachenden Spitzenteams zu tun als mit konterstarken Kellerkindern.

Aber bevor das Spiel losging, hieß es erstmal, die Sicherheitskontrollen überwinden. Die Security hat bei diesem Spiel besonders streng kontrolliert. Aber da kann man sich wohl auch bei den Gästen bedanken, die bei ihrem letzten Auftritt hier ihrer kindlichen Freude für alles was brennt und leucht freien Lauf ließen. Leider in der Halle und nicht draußen...

Hat vielen Fans nicht gefallen, aber das sind halt die Auswirkungen von "Risikospielen". Glücklicherweise präsentierten sich die Füchse-Fans zum allergrößten Teil von ihrer besten Seite. Ein buntes blau-gelbes (oder gelb-blaues?) Fahnenmeer zu Anfang sah schon beeindruckend aus. Es wurde nicht gezündet und bis auf eine Ausnahme (die überall mal vorkommen kann) war kein Handlungsbedarf. That's Hockey! ;)

ein großes Lob auch an die Video-Crew, die eine geniale Begrüßung für die Füchse auf dem Würfel abspielte. Teils wurden die Gäste schon auf den Arm genommen, aber das immer recht nett und mit einem Augenzwinkern.

Aber los ging es und das Spiel sollte recht spannend werden.

Fox Wars, Episode I

Das erste Drittel ist schnell erzählt, die Pinguine gingen mit einem 2:0 in die Kabine. Sebastian Staudt hielt den Kasten sauber, der Fuchs Boutin musste zweimal hinter sich greifen. Aber... Ja eben, dieses "Aber". Ein Kumpel aus Weisswasser brachte es in der Pause auf den Punkt: "Toll, da rennen die Füchse gefühlt 20 Minuten aufs Pinguins-Tor und ihr kommt dreimal vor unseren Kasten und macht zwei Buden..."

Fox Wars, Episode II

Irgendwie waren die Pinguins jetzt etwas stärker, aber die Füchse eben nicht harmloser. Zur Sirene stand es 2:1. Na, das kann ja noch spannend werden.

Fox Wars, Episode III

Jetzt wurde es "lustig"... Weisswasser war immer wieder gefährlich, Bremerhaven auch, aber nicht so effektiv und vor allem: Nicht so oft. Eine tiefe Verneigung vor Staudi, der immer wieder mit tollen Paraden unser Team im Spiel gehalten hat.

In der 55. Minute brandete dann aber der Torjubel auf: irgendwie rutschte der Puck unter Boutin durch ins Tor und der Schiri entschied auf selbiges. Erstmal... Eine kurze Beratungszeit unter den Schiri-Schwestern und der Treffer wurde nicht gegeben, da das Spiel kurz vorher unterbrochen war. Es ist sicher leicht vorzustellen, dass das Heimpublikum damit nicht einverstanden war und das auch lautstark kund tat. Aber wer würde das nicht machen, egal wie berechtigt die Entscheidung auch ist. Aberkannte Tore sorgen nun halt mal für spontane Reaktionen.

Warum auch immer der Füchse Kapitän eine zehnminütige Strafe bekommen hat... irgendwie war das nicht effektiv. ;)

Weiter ging es also und zweieinhalb Minuten vor Schluss hieß es dann vier gegen vier und noch ein wenig später vier gegen fünf. Boutin machte Platz für einen weiteren Feldspieler und der Druck auf Staudt nahm von Sekunde zu Sekunde zu. Aber es gab dann noch mal eine Unterbrechnung, denn der Schiri pfiff "zu viele Spieler auf dem Eis" während sein Kollege fast schon verzweifelt auf das verwaiste Füchse-Tor zeigte. OK, dann doch nicht... Schade!

Noch ein wenig zittern und dann war hoffentlich der Sieg im.... Och nööööö, 13 Sekunden (15 lt. offiziellem Spielbericht) vor Schluss der Ausgleichstreffer. Menno...

Fox Wars, Episode IV

Verlängerung... War was? Nö! Ach doch, die Pinguine spielten zwei Minuten davon in Unterzahl, da Fatyka einen Stock schlug. Oder schlug er jetzt mit dem Stock? :D

Fox Wars, Episode V

Penaltyschießen, was sonst... Hatten wir ja schon lange nicht. ;) Das war aber kurz und schmerzlos: Cook mit dem Game-Winner und Kopecky machten gegen Boutin die Sache klar, Basti zog Tarasuk und Cooks ehemaligem Teamkollegen Kjärgaard die Zähne.

Fox Wars, Episode VI

Ja, ok, das ist jetzt ein bißchen konstruiert mit der sechsten Episode, aber was will man machen... ;)

die Nachbetrachtung fällt für mich folgendermaßen aus: Einen Punkt kurz vor Schluss verloren, aber eigentlich zwei gewonnen, denn das Spiel hätte auch ganz anders ausgehen können. Ohne Staudt wär da mal gar nix gegangen. Wieder eine tolle Teamleistung und wenn man bedenkt, dass das Team jetzt dreimal "nachsitzen" musste und alle drei gewonnen hat, ist das schon ganz ordentlich.

Außerdem sind die Pinguins mit 49 Toren das torgefährlichste Team und mit 258 Strafminuten auch nicht mehr Strafzeitenkönig. Den Titel beanspruchen jetzt die Schwenninger.


Die Schiris waren bei weitem nicht fehlerfrei, aber eins muss ich anerkennen: Sie standen zu ihren Fehlern und haben sie entsprechend korrigiert. Hut ab!

Ach ja, und die Fixxe-Fans haben unterm Strich einen angenehmen Eindruck hinterlassen.

bis dahin,
Euer Helge


...und nun wieder der wesentlich wichtigere Statistikteil vom Marion:

Die Ergebnisse


Fischtown Pinguins - Lausitzer Füchse 3:2 nP (2:0;0:1;0:1;0:0;1:0)

Tore für Fischtown:
08:51 Kosick (Cook, Bombis) Überzahl
19:24 Dejdar (McPherson, Kopecky)
Penaltyschießen: Cook (Game-Winner)

Strafen für Fischtown:
10:55 Bombis (Stockschlag) 2 Minuten
15:31 Bombis (Haken) 2 Minuten
44:51 McPherson (Behinderung) 2 Minuten
57:34 Beck (Unnötige Härte) 2 Minuten
61:44 Fatyka (Stockschlag) 2 Minuten

5 Strafen - 10 Minuten

Zuschauer: 2.156
davon ca. 50 - 80 Anhänger der Lausitzer Füchse

Die anderen Ergebnisse:

Hannover Indians - Bietigheim Steelers 0:3
Landshut Cannibals - Dresdner Eislöwen 0:2
Ravensburg Towerstars - SERC Wild Wings 0:3
Heilbronner Falken - Eispiraten Crimmitschau 4:2
ESV Kaufbeuren - SC Riessersee 1:2

Die Tabelle


Da Bietigheim genauso wie Schwenningen gewonnen hat, ist die Situation auf Platz 1 und 2 unverändert. Der Abstand von fünf Punkten ist nun jedoch um einen Platz nach unten gerutscht und liegt nun zwischen Platz 3 und 8. Bemerkenswert ist aktuell Dresden, die mit 14 Punkten aus acht Spielen bereits die Füchse aus der Lausitz (mit 11 Spielen) eingeholt haben und mit nur zwei Punkte Rückstand hinter den Indianer (mit 13 Spielen) auf Platz 10 stehen.

1. SERC Wild Wings
2. SC Bietigheim Steelers
3. Fischtown Pinguins
4. Landshut Cannibals
5. Heilbronner Falken
6. Ravensburg Towerstars
7. Starbulls Rosenheim
8. Eispiraten Crimmitschau
----
9. Hannover Indians
----
10. Dresdner Eislöwen
11. Lausitzer Füchse
12. ESV Kaufbeuren
13. SC Riessersee

Vollständige Tabelle bei Pointstreak

Hier die Tabelle nach durchschnittlich erreichten Punkten pro Spiel. Die ist angesichts der schiefen Tabelle vielleicht etwas aussagekräftiger. Zuerst die Zahl der Punkte pro Spiel, dahinter die Zahl der Punkte, die am Ende der Saison erreicht werden könnte, wenn man diesen Durchschnitt als Basis nimmt. Reine Zahlenspielerei... ;)

1. SERC Wild Wings 2,00/96,00
SC Bietigheim Steelers 2,00/96,00
3. Fischtown Pinguins 1,85/88,62
4. Landshut Cannibals 1,77/84,92
5. Dresdner Eislöwen 1,75/84,00
6. Starbulls Rosenheim 1,67/80,00
7. Heilbronner Falken 1,62/77,54
8. Ravensburg Towerstars 1,54/73,85
----
9. Eispiraten Crimmitschau 1,36/65,14
----
10. Lausitzer Füchse 1,27/61,09
11. Hannover Indians 1,23/59,08
12. ESV Kaufbeuren 0,85/40,62
13. SC Riessersee 0,58/28,00

Tabellenführer:
1. SERC Wild Wings (7)
2. Heilbronner Falken (3)
Landshut Cannibals (3)
4. SC Riessersee (1)

Die Zuschauer


Ravensburg meldete zum Derby gegen Schwenningen ausverkauftes Haus. Da die Halle aber leider nicht so groß ist, reichte dies nicht, um unter die Top-3-Spiele zu kommen. Trotz großer Halloween-Aktion blieb Hannover mit 1.916 weit unterm Schnitt, dagegen konnte Kaufbeuren aber beim Derby gegen Garmisch und wohl auch wegen des Feiertages mit fast 2.000 Zuschauern jubeln. Immerhin lag die Zahl mit 500 über dem bisherigen Schnitt.

Ravensburg Towerstars 3.300 (2.642/2.447)
Fischtown Pinguins 2.156 (2.297/2.702)
ESV Kaufbeuren 1.996 (1.560/1.991)
Hannover Indians 1.916 (2.575/3.015)
Landshut Cannibals 1.504 (1.767/2.630)
Heilbronner Falken 1.190 (1.757/1.843)

Dresdner Eislöwen 0 (3.908/2.463)
Eispiraten Crimmitschau 0 (2.975/2.072)
SERC Wild Wings 0 (2.624/3.119)
Starbulls Rosenheim 0 (2.058/2.571)
Lausitzer Füchse 0 (1.7567/2.010)
Bietigheim Steelers 0 (1.447/1.543)
SC Riessersee 0 (1.413/1.526)

Die drei bestbesuchten Spiele der Saison 2012/13:
1. Eispiraten Crimmitschau - Dresdner Eislöwen 5.081 (19.10.2012)
2. Eispiraten Crimmitschau - Lausitzer Füchse 4.711 (28.09.2012)
3. Dresdner Eislöwen - ESV Kaufbeuren 3.908 (28.10.2012)

Die Pinguins-Statistik


Daheim: 8 Spiele, 16 Punkte, 36:25 Tore, 192 Strafminuten, 11/35 Überzahl, 7/34 Unterzahl

Auswärts: 5 Spiele 8 Punkte, 13:14 Tore, 66 Strafminuten, 3/18 Überzahl, 3/20 Unterzahl

Gesamt: 13 Spiele, 24 Punkte, 49:39 Tore, 258 Strafminuten, 14/53 Überzahl, 10/54 Unterzahl

Powerplay: 26,42 %
Unterzahl: 81,48 %

Scorer:
Brendan Cook (13 Tore/8 Assists/21 Punkte)
Björn Bombis (8/9/17)
Mark Kosick (4/12/165)
Jan Kopecky (5/8/13)
Andrew McPherson (4/9/13)
Marian Dejdar (5/6/11)
Christopher Straube (4/5/9)
Patrik Beck (1/8/9)
Dustin Friesen (1/6/7)
Andrei Teljukin (0/6/6)
Stanislav Fatyka (2/2/4)
Ralf Rinke (2/1/3)
Steve Slaton (0/3/3)
Alex Kampen (0/2/2)
Marc Kohl (0/2/2)
Viktor Beck (0/1/1)

Strafzeiten:
Ralf Rinke (49)
Marian Dejdar (29)
Stanislav Fatyka (28)
Marc Kohl (26)
Steve Slaton (18)
Marvin Miethke (18)
Christopher Straube (16)
Brendan Cook (12)
Jan Kopecky (12)
Andrei Teljukin (8)
Björn Bombis (6)
Mark Kosick (6)
Andrew McPherson (6)
Dustin Friesen (4)
Patrick Beck (2)
Alex Kampen (2)
Viktor Beck (2)
Sergej Stas (2)
Marc Petermann (2)

Dienstag, 30. Oktober 2012

Saison 2012/13, 13. Spieltag: SC Riessersee - Fischtown Pinguins

Auswärts nach Garmisch? Nö, nicht wirklich... Da hatten wir keinen Bock drauf, denn in zwei Wochen sind wir ja schon wieder in München. Auch wenn wir gerne unterwegs sind ist Kilometerfressen doch mehr ein Übel als eine Leidenschaft.

Aber irgendwas war da noch mit Garmisch... Ach ja, die "leicht" gegensätzlichen Meinungen im Sommertheater zwischen den Fischtown Pinguins und dem SC Riessersee, ein 9:2 im Hinspiel gegen die Oberbayern... Naja, und viele verbale Spitzen des Ralph Bader, seines Zeichens Geschäftsführer beim SCR. Eigentlich müssten unsere osteuropäischen Spieler doch darauf brennen, in Garmisch die Punkte zu entführen. Wurden sie doch letzte Saison von Herrn Bader besonders "gewürdigt". ;)

Wie dem auch sei: Wir konnten das Spiel nur zum Schluss am Liveticker via Pointstreak verfolgen, denn wir waren fast zeitgleich beim Damenspiel REV Bremerhaven vs. Hamburg Crocodiles als Zeitnehmer eingesetzt (unsere Mädels gewannen übrigens 8:1). Das 2:0 nach zwei Dritteln machte uns schon Hoffnung, aber dann der Anschluss der Bergbewohner? Och nööö.... Jungs, macht das nicht so spannend. Aber auf "Bomber" Bombis ist Verlass, denn zwei Minuten vor dem Ende markierte er das 3:1 und damit den fünften Sieg in Folge.

Fünf Siege, das ist übrigens in dieser Saison bis dato die längste Serie, die ein Bundesligateam aufweisen kann. Allerdings kann man da auch nicht mit dem SCR mithalten, der mittlerweile eine beeindruckende Serie vom 10 Niederlagen in Folge aufweisen kann. Dementsprechend ist auch die Stimmung im Garmischer Fanlager ein wenig gereizt und die Zuschauerzahl spricht Bände: 1.150 wollten das Spiel verfolgen. Bitter... Bei aller Rivalität und auch bei gegensätzlichen Meinungen: In der Haut eines SCR-Fans möchte ich jetzt mal gerade nicht stecken.

Ach ja, da war noch was... Da der SC Riessersee auch zwei NHL-Profis im Kader hat, heisst es jetzt: Fischtown vs. NHL 4:0! :)

Kuriosum am Rande und aufgeschnappt aus dem esbgforum.de: Der SCR steht mit mageren vier Punkten am Ende der Tabelle und lässt mit Rick diPietro einen NHL-Goalie als überzähligen Ausländer auf der Bank sitzen. ;)
OK, das sollte man relativieren: Durch Ausfälle wurde der Platz dringend bei den Feldspielern benötigt und diPietro ist eh nicht so in Topform.

Bis Dahin,
Euer Helge

Und nun der Statistikteil, der dankenswerter Weise schon seit zwei Spieltagen von meiner besseren Hälfte Marion gepflegt wird:

Die Ergebnisse

SC Riessersee - Fischtown Pinguins 1:3 (0:1;0:1;1:1)

Tore für Fischtown:
08:01 Cook (Friesen, Bombis) Überzahl 2
26:53 Fatyka (McPherson, Kopecky)
57:58 Bombis (Friesen, Kosick)

Strafen für Fischtown:
19:00 Bombis (Spielverzögerung) 2 Minuten
29:41 Fatyka (Check gegen die Bande) 2 Minuten
32:19 Kohl (Stockschlag) 2 Minuten
36:24 Kohl (Spielverzögerung) 2 Minuten
47:14 Slaton (Behinderung) 2 Minuten

5 Strafen - 10 Minuten

Zuschauer: 1.150
Bremerhavener??? Vermutlich vier (zwei aus Landsberg und zwei aus Rosenheim)

Die anderen Ergebnisse:
Hannover Indians - Ravensburg Towerstars 2:3 nP
Landshut Cannibals - Heilbronner Falken 3:2
SERC Wild Wings - Starbulls Rosenheim 1:2 nO
SC Bietigheim Steelers - Eispiraten Crimmitschau 8:0
Dresdner Eislöwen - ESV Kaufbeuren 3:2 nO

Die Tabelle


Schwenningen ist noch immer auf Platz 1, hat aber an Boden verloren. Der Zwei-Punkte-Vorsprung könnte durch das überzählige Spiel schnell negiert werden. Crimmitschau ist nach einem grottenschlechten Wochenende mit 0:6 Punkten und 0:15 Toren weiter abgesackt und hält sich nun mit einem Punkt Vorsprung knapp auf Platz 7, hat aber auch ein Spiel mehr als Heilbronn. Zwischen Platz 2 und Platz 8 liegen nun fünf Punkte, trotzdem ist alles weiterhin eng bei einander. Nur Riessersee ist als einziger Club weiterhin im einstelligen Punktebereich und müßte schon eine richtige Serie starten, um endlich die rote Laterne los zu werden. Da hilft es auch nichts, dass man nach dem ersten Spieltag auf Platz 1 gestanden hat.

1. SERC Wild Wings
2. SC Bietigheim Steelers
3. Landshut Cannibals
4. Fischtown Pinguins
5. Ravensburg Towerstars
6. Starbulls Rosenheim
7. Eispiraten Crimmitschau
8. Heilbronner Falken
----
9. Hannover Indians
----
10. Lausitzer Füchse
11. Dresdner Eislöwen
12. ESV Kaufbeuren
13. SC Riessersee

Vollständige Tabelle bei Pointstreak

Hier die Tabelle nach durchschnittlich erreichten Punkten pro Spiel. Die ist angesichts der schiefen Tabelle vielleicht etwas aussagekräftiger. Zuerst die Zahl der Punkte pro Spiel, dahinter die Zahl der Punkte, die am Ende der Saison erreicht werden könnte, wenn man diesen Durchschnitt als Basis nimmt. Reine Zahlenspielerei... ;)

1. SERC Wild Wings 1,92/92,31 (Rundungsunterschied zu Platz 2)
2. Landshut Cannibals 1,92/92,00
SC Bietigheim Steelers 1,92/92,00
4. Fischtown Pinguins 1,83/88,00
5. Ravensburg Towerstars 1,67/80,00
Starbulls Rosenheim 1,67/80,00
7. Dresdner Eislöwen 1,57/75,43
8. Heilbronner Falken 1,50/72,00
----
9. Eispiraten Crimmitschau 1,46/70,15
----
10. Hannover Indians 1,33/64,00
11. Lausitzer Füchse 1,30/62,40
12. ESV Kaufbeuren 0,92/44,00
13. SC Riessersee 0,36/17,45

Tabellenführer:
1. SERC Wild Wings (6)
2. Heilbronner Falken (3)
Landshut Cannibals (3)
4. SC Riessersee (1)

Die Zuschauer


Dresden hatte nach scheinbar geglückter Sanierung der Halle endlich das erste Heimspiel und konnte damit gleich unter die Top 3 der bestbesuchten Spiele aufsteigen. Da der Gegner Kaufbeuren nicht allzu viele Gäste mitgebracht haben dürfte, kann man wohl davon ausgehen, dass die Dresdner Fans heiß darauf waren, ihre Mannschaft endlich auf eigenem Eis zu sehen.

Dresdner Eislöwen 3.908 (3.908/2.463)
SERC Wild Wings 3.046 (2.624/3.119)
Hannover Indians 2.408 (2.7061/3.015)
Landshut Cannibals 1.702 (1.811/2.630)
SC Bietigheim Steelers 1.539 (1.447/1.543)
SC Riessersee 1.150 (1.413/1.526)
Eispiraten Crimmitschau 0 (2.975/2.072)
Ravensburg Towerstars 0 (2.532/2.447)
Fischtown Pinguins 0 (2.317/2.702)
Starbulls Rosenheim 0 (2.058/2.571)
Heilbronner Falken 0 (1.839/1.843)
Lausitzer Füchse 0 (1.7567/2.010)
ESV Kaufbeuren 0 (1.487/1.991)

Die drei bestbesuchten Spiele der Saison 2012/13:
1. Eispiraten Crimmitschau - Dresdner Eislöwen 5.081 (19.10.2012)
2. Eispiraten Crimmitschau - Lausitzer Füchse 4.711 (28.09.2012)
3. Dresdner Eislöwen - ESV Kaufbeuren 3.908 (28.10.2012)

Die Pinguins-Statistik


Daheim: 7 Spiele, 14 Punkte, 33:23 Tore, 182 Strafminuten, 10/31 Überzahl, 7/30 Unterzahl

Auswärts: 5 Spiele 8 Punkte, 13:14 Tore, 66 Strafminuten, 3/18 Überzahl, 3/20 Unterzahl

Gesamt: 12 Spiele, 22 Punkte, 46:37 Tore, 248 Strafminuten, 13/49 Überzahl, 10/50 Unterzahl

Powerplay: 26,53 %
Unterzahl: 80,00 %

Scorer:

Brendan Cook (12 Tore/7 Assists/19 Punkte)
Björn Bombis (8/8/16)
Mark Kosick (3/12/15)
Jan Kopecky (5/7/12)
Andrew McPherson (4/8/12)
Marian Dejdar (4/6/10)
Christopher Straube (4/5/9)
Patrik Beck (1/8/9)
Dustin Friesen (1/6/7)
Andrei Teljukin (0/6/6)
Stanislav Fatyka (2/2/4)
Ralf Rinke (2/1/3)
Steve Slaton (0/3/3)
Alex Kampen (0/2/2)
Marc Kohl (0/2/2)
Viktor Beck (0/1/1)

Strafzeiten:

Ralf Rinke (49)
Marian Dejdar (29)
Stanislav Fatyka (26)
Marc Kohl (26)
Steve Slaton (18)
Marvin Miethke (18)
Christopher Straube (16)
Brendan Cook (12)
Jan Kopecky (12)
Andrei Teljukin (8)
Mark Kosick (6)
Andrew McPherson (4)
Dustin Friesen (4)
Björn Bombis (2)
Alex Kampen (2)
Viktor Beck (2)
Sergej Stas (2)
Marc Petermann (2)

Samstag, 27. Oktober 2012

Saison 2012/13, 12. Spieltag: Fischtown Pinguins - Landshut Cannibals

Alter... Was für ein Team, was für eine Moral. Da liegt man nach 33 Minuten gegen den amtierenden Meister mit 0:3 zurück und dann das!

Aber der Reihe nach...

Vor dem Spiel stand uns noch ein schwerer Gang bevor. Mit Kalli Polsfuß ist einer der treuesten Fans nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 64 Jahren verstorben. Er gehörte 1990 zu den Gründungsmitgliedern des ältesten Fanclubs, der Puckfreunde, und war jahrzehntelanger Dauerkarteninhaber. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass ihm ein entsprechender Nachruf gebührt. Leicht ist es aber trotzdem nicht...

Danach galt es erstmal, den Kopf wieder frei zu bekommen und sich ein wenig zu sammeln. Und natürlich die Hoffnung, dass einem das Team mit Engagement und Leidenschaft dabei hilft.

Dieser Wunsch wurde ihm Laufe des Abends mehr als erfüllt. Aber erstmal galt es, ein paar Gegentore zu verdauen. Landshut ist auch diese Saison eines der Topteams und die Erwartungen waren anfangs nicht sehr hoch. Viele waren froh, dass die Pinguins nach dem ersten Drittel nur mit 0:1 hinten lagen. Als es nach 33. Minuten 0:3 stand, musste man sich so langsam mit einer Niederlage abfinden. Aber denkste...

Andrew McPherson schoss in der 34. Minute das erste Pinguins-Tor des Abends und bis zur Pause änderte sich am Zwischenstand von 1:3 erstmal nichts.

Das letzte Drittel gehörte dann Brendan Cook. Mit zwei Toren sorgte er für den Ausgleich und gleichzeitig für die (ereignislose) Verlängerung. Die Halle stand Kopf, die Sensation war in greifbarer Nähe.

Und auch wenn schon ein unerwarteter Punkt sicher war, im Penaltyschießen wollten Team und Fans noch mehr!

Im Penaltyschießen überwanden Jan Kopecky und Andrew McPherson den gebürtigen Deggendorfer Timo Pielmeier, Brendan Cook scheiterte. Aber kein Thema, ohne ihn gäbe es gar kein Penaltyschießen. Auf der anderen Seite vergaben Cody Thornton und Bill Trew gegen Brett Jaeger.

Das Ding war im Sack, das Team hatte sich die Standing Ovations redlich verdient. So ins Spiel zurück zu kommen, war selbst in der guten Phase der letzten Saison nicht immer drin. Dementsprechend gelöst waren die Spieler auch nach dem Spiel im Foyer. Zu Recht!

Für Landshut endete die Serie von vier gewonnen Spielen in Folge, Bremerhaven baut seine Serie auf vier Siege in Folge aus.

Hinterher wurde die Getränkevorräte im "Schabernak" geplündert. Die MiB's hatten Besuch aus Esbjerg und  die Landshuter waren auch noch da. Eine schöne bunte Mischung aus Bremerhavener Fans & Friends.

Unbestätigten Meldungen zu Folge sollen einige Fans noch bis sechs Uhr morgens im "Molly Malone" und später im "Ei" beim Frühstück weiter gefeiert haben. :)

Die Ergebnisse


Fischtown Pinguins - Landshut Cannibals 4:3 n. P. (0:1;1:2;2:0:0;0:0;1:0)

Tore für Fischtown:
33:31 McPherson (Dejdar, Slaton)
49:05 Cook (Bombis, Dejdar) Überzahl
57:29 Cook (Kosick, Friesen)

Penaltyschießen: Kopecky (Game-Winner)

Strafen für Fischtown:
  9:35 Fatyka (Haken) 2 Minuten
28:06 Dejdar (Hoher Stock) 2 Minuten
31:36 Kosick (Behinderung) 2 Minuten
36:15 Dejdar (Halten) 2 Minuten
50:54 Cook (Haken) 2 Minuten

5 Strafen - 10 Minuten

Zuschauer: 2.423
davon 11 erkennbare Landshuter im Gästeblock

Die anderen Ergebnisse:
Ravensburg Towerstars - Dresdner Eislöwen 2:3
ESV Kaufbeuren - SERC Wild Wings 2:4
Starbulls Rosenheim - Lausitzer Füchse 5:3
Heilbronner Falken - Bietigheim Steelers 3:2 nP
Eispiraten Crimmitschau - Hannover Indians 0:7

Die Tabelle


Schwenningen ist weiterhin auf Platz 1, hat zwar ein Spiel mehr, dafür aber auch 4 Punkte mehr als Landshut auf Platz 2, so dass diese Platzierung auch rein rechnerisch vollkommen in Ordnung ist. Zwischen Platz 2 und Platz 8 sind nur 2 Punkte Unterschied und bis auf Crimmitschau haben alle 11 Spiele, also alles richtig eng. Da Dresden noch 5 Spiele fehlen, ist bisher nur Riessersee richtig abgeschlagen auf dem letzten Platz. 4 Punkte aus 10 Spielen ist schon dramatisch, da helfen auch zwei NHL-Spieler nicht, insbesondere, wenn der NHL-Goalie scheinbar schlechter ist als die bisherige Nr. 1.

1. SERC Wild Wings
2. Landshut Cannibals
3. SC Bietigheim Steelers
4. Fischtown Pinguins
5. Eispiraten Crimmitschau
6. Ravensburg Towerstars
7. Heilbronner Falken
8. Starbulls Rosenheim
----
9. Hannover Indians
----
10. Lausitzer Füchse
11. ESV Kaufbeuren
12. Dresdner Eislöwen
13. SC Riessersee

Vollständige Tabelle bei Pointstreak

Hier die Tabelle nach durchschnittlich erreichten Punkten pro Spiel. Die ist angesichts der schiefen Tabelle vielleicht etwas aussagekräftiger. Zuerst die Zahl der Punkte pro Spiel, dahinter die Zahl der Punkte, die am Ende der Saison erreicht werden könnte, wenn man diesen Durchschnitt als Basis nimmt. Reine Zahlenspielerei... ;)

1. SERC Wild Wings 2,00/96,00
2. Landshut Cannibals 1,82/87,27
SC Bietigheim Steelers 1,82/87,27
4. Fischtown Pinguins 1,73/82,91
5. Ravensburg Towerstars 1,64/78,55
Heilbronner Falken 1,64/78,55
Starbulls Rosenheim 1,64/78,55
8. Eispiraten Crimmitschau 1,58/76,00
----
9. Dresdner Eislöwen 1,50/72,00
----
10. Hannover Indians 1,36/65,45
11. Lausitzer Füchse 1,30/62,40
12. ESV Kaufbeuren 0,91/43,64
13. SC Riessersee 0,40/19,20


Tabellenführer:
1. SERC Wild Wings (5)
2. Heilbronner Falken (3)
    Landshut Cannibals (3)
4. SC Riessersee (1)

Die Zuschauer


Heilbronn konnte durch das Derby gegen Bietigheim den eigenen Schnitt erhöhen und kam mit dem Spiel unter die Top 3 der bestbesuchten Spiele. Auch Fischtown lag über dem bisherigen Schnitt. Alle anderen Spiele blieben trotz des Freitags zum Teil sehr deutlich darunter.

Heilbronner Falken 3.434 (1.1.839/1.843)
Fischtown Pinguins 2.423 (2.317/2.702)
Ravensburg Towerstars 2.335 (2.532/2.447)
Eispiraten Crimmitschau 2.070 (2.975/2.072)
Starbulls Rosenheim 1.728 (2.058/2.571)
ESV Kaufbeuren 1.295 (1.487/1.991)

SERC Wild Wings 0 (2.540/3.119)
Hannover Indians 0 (2.781/3.015)
Landshut Cannibals 0 (1.832/2.630)
Lausitzer Füchse 0 (1.7567/2.010)
SC Bietigheim Steelers 0 (1.429/1.543)
SC Riessersee 0 (1.466/1.526)


Die drei bestbesuchten Spiele der Saison 2012/13:
1. Eispiraten Crimmitschau - Dresdner Eislöwen 5.081 (19.10.2012)
2. Eispiraten Crimmitschau - Lausitzer Füchse 4.711 (28.09.2012)
3. Heilbronner Falken - Bietigheim Steelers 3.434 (26.10.2012)

Die Pinguins-Statistik


Daheim: 7 Spiele, 14 Punkte, 33:23 Tore, 182 Strafminuten, 10/31 Überzahl, 7/30 Unterzahl

Auswärts: 4 Spiele 5 Punkte, 10:13 Tore, 56 Strafminuten, 2/14 Überzahl, 3/15 Unterzahl

Gesamt: 11 Spiele, 19 Punkte, 43:36 Tore, 238 Strafminuten, 12/45 Überzahl, 12/45 Unterzahl

Powerplay: 26,67 %
Unterzahl: 77,78 %

Scorer:

Brendan Cook (11 Tore/7 Assists/18 Punkte)
Björn Bombis (7/7/14)
Mark Kosick (3/11/14)
Jan Kopecky (5/6/11)
Andrew McPherson (4/7/11)
Marian Dejdar (4/6/10)
Christopher Straube (4/5/9)
Patrik Beck (1/8/9)
Andrei Teljukin (0/6/6)
Dustin Friesen (1/4/5)
Ralf Rinke (2/1/3)
Stanislav Fatyka (1/2/3)
Alex Kampen (0/2/2)
Steve Slaton (0/2/2)
Marc Kohl (0/2/2)
Viktor Beck (0/1/1)

Strafzeiten:

Ralf Rinke (49)
Marian Dejdar (29)
Stanislav Fatyka (24)
Marc Kohl (22)
Marvin Miethke (18)
Christopher Straube (16)
Steve Slaton (16)
Brendan Cook (12)
Jan Kopecky (12)
Andrei Teljukin (8)
Mark Kosick (6)
Andrew McPherson (4)
Dustin Friesen (4)
Alex Kampen (2)
Viktor Beck (2)
Sergej Stas (2)
Marc Petermann (2)

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Saison 2012/13, 11. Spieltag: Fischtown Pinguins - ESV Kaufbeuren

Etwas spät mit der Nachbetrachtung, aber immerhin... ;)

Irgendwie war schon in den letzten Spielen das Gefühl da: Unsere Pinguine haben mehr Schwierigkeiten mit Teams, die etwas weiter unten in der Tabelle stehen. War anfangs auch nicht anders, denn nach 15 Minuten führte Kaufbeuren schon mit 0:2. Aber irgendwie... Ja irgendwie kam kein schlechtes Gefühl auf, denn diese Saison ist die Mannschaft wieder ein Team und hat sichtlich Spaß am Spiel und am Erfolg.

Wie gut, dass unser Sniper Brendan "Cookie" Cook kurz vor Schluss in einer doppelten Überzahl den Anschlusstreffer erzielen konnte. Überhaupt: Wir haben an diesem Wochenende ein 7:4 in Nordhorn und ein 7:2 in Heerenveen gesehen. Demnach müsste dieses Spiel 7:3 ausgehen. Nein, wir sind nicht abergläubisch, aber das Gefühl... ;)

Im zweiten Drittel glich Mark Kosick aus, aber postwendend und anderthalb Minuten später die erneute Führung für Kaufbeuren zum 2:3. So langsam könnte aber mal Schluss sein mit den Gästetoren. Da allerdings Kosick scheinbar an diesem Abend eine "ausgleichende Art" hatte, war 44 Sekunden später die Partie wieder offen. Stanislav Fatyka sorgte mit seinem ersten Saisontor zum 4:3 dann erstmal für die Führung der Pinguine. und dann war das zweite Drittel auch schon wieder vorbei.

Und es war tatsächlich Schluss mit Kaufbeurer Toren. Der immer besser in Fahrt kommende Andrew McPherson traf zum 5:3 gegen seinen Ex-Club und Jan Kopecky zementierte den zum Schluss dann doch verdienten 6:3-Heimsieg. Aber wie oben erwähnt: Ein Tor hätte für unseren Tipp noch gefehlt. ;)

Was uns sonst noch so aufgefallen ist:

Eine kleine Schrecksekunde, als Jäger den Puck auf die Maske bekam und nicht sofort weiterspielte. Wäre dumm gelaufen, wenn er im ersten Spiel nach überstandener Gehirnerschütterung wieder raus müsste. Glücklicherweise konnte er weiter spielen.

Am Rande fiel dasnn noch auf, dass Marc Petermann es gar nicht schätzt, wenn man seinen eigenen Goalie angeht. Nach einem Schlag auf Jaegers Hand hatte er doch etwas Diskkusionsbedarf mit seinem gelbrotem Gegenüber.

Die Ergebnisse


Fischtown Pinguins - ESV Kaufbeuren 6:3 (1:2;3:1;2:0)


Tore für Fischtown:
19:30 Cook (Kosick, Dejdar) Überzahl 2
31:29 Kosick (McPherson, Kopecky)
33:43 Kosick (Cook, Teljukin)
37:17 Fatyka (Kopecky, P. Beck)
46:48 McPherson (Kopecky, V. Beck)
50:48 Kopecky (McPherson, P. Beck)


Strafen für Fischtown:
2:32 Slaton (Halten) 2 Minuten
4:57 Kohl (Ellbogen-Check) 2 Minuten
28:23 McPherson (Haken) 2 Minuten
29:44 Kohl (Unkorrekter Körperangriff) 2 Minuten
59:06 Slaton (Halten) 2 Minuten


5 Strafen - 10 Minuten


Zuschauer: 2.231
Davon 0 sichtbare Gästefans


Die anderen Ergebnisse:
Ravensburg Towerstars - Heilbronner Falken 4:0
Fischtown Pinguins - ESV Kaufbeuren 6:3
Starbulls Rosenheim - Eispiraten Crimmitschau 1:5
Lausitzer Füchse - Bietigheim Steelers 4:3 nP
SERC Wild Wings - Hannover Indians 5:4 nP


Die Tabelle 


Die Plätze 1 bis 8 wurden gut durchgemischt. Schwenningen ist wieder auf Platz 1, hat aber ein Spiel mehr als Landshut und Bietigheim, die nur 2 Punkte dahinter liegen. Fischtown hat trotz des spielfreien Freitags nun Platz 6 auch rein rechnerisch (siehe unten) erklommen. Die unteren Ränge sind jedoch unverändert.

1. SERC Wild Wings
2. Landshut Cannibals
3. SC Bietigheim Steelers
4. Eispiraten Crimmitschau
5. Ravensburg Towerstars
6. Fischtown Pinguins
7. Heilbronner Falken
8. Starbulls Rosenheim
----
9. Lausitzer Füchse
----
10. Hannover Indians
11. ESV Kaufbeuren
12. Dresdner Eislöwen
13. SC Riessersee

Vollständige Tabelle bei Pointstreak

Hier die Tabelle nach durchschnittlich erreichten Punkten pro Spiel. Die ist angesichts der schiefen Tabelle vielleicht etwas aussagekräftiger. Zuerst die Zahl der Punkte pro Spiel, dahinter die Zahl der Punkte, die am Ende der Saison erreicht werden könnte, wenn man diesen Durchschnitt als Basis nimmt. Reine Zahlenspielerei... ;)

1. SERC Wild Wings 1,91/91,64
2. Landshut Cannibals 1,90/91,20
SC Bietigheim Steelers 1,90/91,20
4. Ravensburg Towerstars 1,80/86,40
5. Eispiraten Crimmitschau 1,73/82,91
6. Fischtown Pinguins 1,70/81,60
7. Heilbronner Falken 1,60/76,80
8. Starbulls Rosenheim 1,50/72,00
----
9. Lausitzer Füchse 1,44/69,33
----
10. Hannover Indians 1,20/57,60
Dresdner Eislöwen 1,20/57,60
12. ESV Kaufbeuren 1,00/48,00
13. SC Riessersee 0,40/19,20


Tabellenführer:
1. SERC Wild Wings (4)
2. Heilbronner Falken (3)
Landshut Cannibals (3)
4. SC Riessersee (1)


Die Zuschauer 


Ravensburg hat erstmalig eine genaue Zuschauerzahl gemeldet, ein neues Ticketsystem macht´s möglich. Ansonsten sind alle Heimspiele unterhalb des bisherigen Durchschnitts geblieben, wobei dies jedoch für Sonntagsspiele ohne Derbys auch schon fast normal ist.

Aus Bremerhavener Sicht war noch bemerkenswert, dass beim Spiel gegen Kaufbeuren kein einziger Auswärtsfan auf der Tribüne war. Es sind ja nur selten viele vor Ort, aber das zu Beginn des Spieles niemand auf der Gästetribüne stand, war trotzdem ein neuer Anblick. Später standen dort einige Bremerhavener, dass lockerte das Bild dann wieder etwas auf. ;)

Ravensburg Towerstars 2.461 (2.572/2.447)
SERC Wild Wings 2.186 (2.540/3.119)
Fischtown Pinguins 2.231 (2.300/2.702)
Starbulls Rosenheim 1.972 (2.113/2.571)
Lausitzer Füchse 1.712 (1.7567/2.010)

Eispiraten Crimmitschau 0 (3.125/2.072)
Hannover Indians 0 (2.781/3.015)
Landshut Cannibals 0 (1.832/2.630)
ESV Kaufbeuren 0 (1.525/1.991)
Heilbronner Falken 0 (1.573/1.843)
SC Bietigheim Steelers 0 (1.429/1.543)
SC Riessersee 0 (1.466/1.526)

Die drei bestbesuchten Spiele der Saison 2012/13
1. Eispiraten Crimmitschau - Dresdner Eislöwen 5.081 (19.10.2012)
2. Eispiraten Crimmitschau - Lausitzer Füchse 4.711 (28.09.2012)
3. Hannover Indians - Heilbronner Falken 3.152 (21.09.2012)

Die Pinguins-Statistik


Daheim: 6 Spiele, 12 Punkte, 29:20 Tore, 172 Strafminuten, 9/27 Überzahl, 6/25 Unterzahl

Auswärts: 4 Spiele 5 Punkte, 10:13 Tore, 56 Strafminuten, 2/14 Überzahl, 3/15 Unterzahl

Gesamt: 10 Spiele, 17 Punkte, 39:33 Tore, 228 Strafminuten, 11/41 Überzahl, 9/40 Unterzahl

Powerplay: 26,83 %
Unterzahl: 77,50 %

Scorer:

Brendan Cook (9 Tore/7 Assists/16 Punkte)
Björn Bombis (7/6/13)
Mark Kosick (3/9/13)
Jan Kopecky (4/6/10)
Andrew McPherson (3/7/10)
Christopher Straube (4/5/9)
Patrik Beck (1/8/9)
Marian Dejdar (4/4/8)
Andrei Teljukin (0/6/6)
Dustin Friesen (1/3/4)
Ralf Rinke (2/1/3)
Stanislav Fatyka (1/2/3)
Alex Kampen (0/2/2)
Steve Slaton (0/2/2)
Marc Kohl (0/2/2)
Viktor Beck (0/1/1)

Strafzeiten:

Ralf Rinke (49)
Marian Dejdar (25)
Stanislav Fatyka (22)
Marc Kohl (22)
Marvin Miethke (18)
Christopher Straube (16)
Steve Slaton (16)
Jan Kopecky (12)
Brendan Cook (10)
Andrei Teljukin (8)
Mark Kosick (4)
Dustin Friesen (4)
Andrew McPherson (4)
Alex Kampen (2)
Viktor Beck (2)
Sergej Stas (2)
Marc Petermann (2)

Sonntag, 21. Oktober 2012

Saison 2012/13, 10 Spieltag

Jau, war klar... gegen die "Spielfrei Phantoms" gab es wieder keine Punkte. Und dann wusste mal wieder niemand, wo das Spiel statt findet. ;)

Interessant war der Spieltag auf jeden Fall. Die deutliche Niederlage von Rosenheim in Bietigheim hat doch etwas überrascht. Auch die Heimniederlage der Kaufbeurer gegen Ravensburg ist bemerkenswert. Und nicht zu vergessen: Der neue Zuschauerrekord 2012/13 in Crimmitschau, die als erstes Team der Bundesliga die 5.000er-Marke knackten.

Für uns ging es aber mangels Heimspielalternative auf die Piste zum...

Groundhopping

Es stand noch etwas in den Sternen, ob wir überhaupt losfahren. Aber dann hat das Eishockeyfieber die Grippereste besiegt. Also ab nach Nordhorn.

Auf dem Plan stand die Oberliga-Partie der Nordhorner Ritter (mit unseren Fischköppen Daniel Hollmann und Semjon Bär) gegen die Rautenträger des Hamburger SV. Wir hatten ja schon das Vergnügen, den HSV beim Heimsieg gegen Rostock zu sehen und irgendwie waren sie für uns leicht favorisiert. Aber Pustekuchen, das Spiel war zu Beginn offen, Nordhorn erarbeitete sich aber im Laufe des Spiels einen deutlichen Vorteil. Mag sein, dass die Hamburger etwas zu lange im Stau gestanden haben, aber das Endergebnis von 7:4 war mehr als deutlich. Nordhorn war einfach spritziger und bissiger. Eigentlich hätte das Ergebnis noch deutlicher ausfallen können, denn die Hamburger spielten die letzten drei Minuten ohne Goalie. Die vielfachen Schüsse aufs leere Tor brachten aber kein zählbares Ergebnis.

Egal, das hat richtig Spaß gemacht: Ein munteres Spielchen, die Zweitreihenspieler Bär (Tor) und Hollmann (Assist) haben gepunktet und die Stimmung in Nordhorn war die beste, die wir bisher bei Oberligaspielen beobachten konnten. Aber dass das nur 837 Zuschauer gewesen sein sollen, verwundert mich schon sehr. Die Fans müssen sich sehr geschickt in der Halle verteilt haben. ;)

Wie man aber den Bierpreis dort halten kann, ist mir ein Rätsel. Muss wohl der Umsatz sein. Wo bekommt man denn schon 0,3 Liter für 1,80 Euro???? Wahnsinn!

Hinterher dann noch kurz mit unseren Exilanten geschnackt, die Nordhorner Innenstadt aufgesucht und glücklich ins Bett. Toller Tag, nette Leute, viel Spaß. Nordhorn ist ab sofort unsere Lieblingsmannschaft in der Oberliga Nord. :)

Der nächste Morgen war eigentlich schon der nächste Mittag. Aber erstmal keinen Stress machen: Lange geschlafen, Kaffee gekocht ab auf die Bahn und Richtung Heerenveen. Dort spielten die Ugly Faces Heerenveen gegen die Saints aus Nijmegen. Viel Erwartungen hatten wir nicht, handelte es sich doch um die zweite Division, Gruppe B des niederländischen Eishockeys, also die dritte Liga. Natürlich gab es da eine Menge Fehler aber unterm Strich war das wesentlich besser als erwartet. Jedenfalls sahen die 20 Zuschauer ein munteres Spielchen und einen 7:2-Sieg der Ugly Faces (geiler Name, oder?).

Da das Spiel schon um 16:30 begann, konnten wir sogar gleich wieder nach Hause fahren. Die 240 km von Heerenveen waren schnell abgespult und die Vorbereitung aufs Heimspiel der Pinguine gegen Kaufbeuren kann beginnen...

 


Die Ergebnisse

Heilbronner Falken - Lausitzer Füchse 4:2
SC Riessersee - SERC Wild Wings 2:3 SO
Eispiraten Crimmitschau - Dresdner Eislöwen 4:5
SC Bietigheim Steelers - Starbulls Rosenheim 8:2
ESV Kaufbeuren - Ravensburg Towerstars 1:7


Die Tabelle


Nicht viel Neues: Landshut an der Spitze, der SCR mit der neunten Niederlage in Folge (aber wenigstens einen Punkt geholt) am Ende. interessant aber, dass die derzeit stärkste Mannschaft die Bietigheim Steelers sind. Mit glatten zwei Punkten pro Spiel könnten sie sich Tabellenführer nennen, wenn die prozentuale Ausbeute maßgebend wäre.

1. Landshut Cannibals
2. SERC Wild Wings
3. SC Bietigheim Steelers
4. Heilbronner Falken
5. Eispiraten Crimmitschau
6. Ravensburg Towerstars
7. Starbulls Rosenheim
8. Fischtown Pinguins
----
9. Lausitzer Füchse
----
10. Hannover Indians
11. ESV Kaufbeuren
12. Dresdner Eislöwen
13. SC Riessersee

Vollständige Tabelle bei Pointstreak

Hier die Tabelle nach durchschnittlich erreichten Punkten pro Spiel. Die ist angesichts der schiefen Tabelle vielleicht etwas aussagekräftiger. Zuerst die Zahl der Punkte pro Spiel, dahinter die Zahl der Punkte, die am Ende der Saison erreicht werden könnte, wenn man diesen Durchschnitt als Basis nimmt. Reine Zahlenspielerei... ;)

1. SC Bietigheim Steelers 2,00/96,00
2. Landshut Cannibals 1,90/91,20
    SERC Wild Wings 1,90/91,20
4. Heilbronner Falken 1,78/85,33
5. Ravensburg Towerstars 1,67/80,00
    Starbulls Rosenheim 1,67/80
7. Eispiraten Crimmitschau 1,60/76,80
8. Fischtown Pinguins 1,56/74,67
----
9. Lausitzer Füchse 1,38/66,00
----
10. Hannover Indians 1,22/58,67
11. Dresdner Eislöwen 1,20/57,60
12. ESV Kaufbeuren 1,11/53,33
13. SC Riessersee 0,40/19,20

Tabellenführer:

1. Heilbronner Falken (3)
    SERC Wild Wings (3)
    Landshut Cannibals (3)
4. SC Riessersee (1)


Die Zuschauer


Wie gut, dass die Bundesliga Crimmitschau hat. Nicht nur, dass sie mit deutlichem Abstand die beiden  bestbesuchten Spiele aufweisen, diesen Spieltag haben sie sage und schreibe 44 Prozent der Bundesligazuschauer gestellt. Das ist sicher den beiden NHL-Spielern und dem Derby gegen die noch heimatlosen Dresdnern geschuldet, aber immerhin...

Es ist auch interessant, dass in der Gesamtzuschauertabelle erst auf Platz 6 ein bayrischer Verein auftaucht. Davor stehen ein Ostclub, zwei aus dem Norden und zwei aus Baden-Württemberg. Bringen Derbies vielleicht doch nicht soviel? Ein paar gab es ja schon...

Eispiraten Crimmitschau 5.081 (3.125/2.072)
ESV Kaufbeuren 1.916 (1.525/1.991)
Heilbronner Falken 1.678 (1.573/1.843)
SC Bietigheim Steelers 1.400 (1.429/1.543)
SC Riessersee 1.272 (1.466/1.526)

Hannover Indians 0 (2.781/3.015)
SERC Wild Wings 0 (2.628/3.119)
Ravensburg Towerstars 0 (2.600/2.447)
Fischtown Pinguins 0 (2.314/2.702)
Starbulls Rosenheim 0 (2.142/2.571)
Landshut Cannibals 0 (1.832/2.630)
Lausitzer Füchse 0 (1.767/2.010)

Die drei bestbesuchten Spiele der Saison 2012/13
1. Eispiraten Crimmitschau - Dresdner Eislöwen 5.081 (19.10.2012)
2. Eispiraten Crimmitschau - Lausitzer Füchse 4.711 (28.09.2012)
3. Hannover Indians - Heilbronner Falken 3.152 (21.09.2012)

Die Pinguins-Statistik


Daheim: 5 Spiele, 9 Punkte, 23:17 Tore, 162 Strafminuten, 8/22 Überzahl, 5/21 Unterzahl

Auswärts: 4 Spiele 5 Punkte, 10:13 Tore, 56 Strafminuten, 2/14 Überzahl, 3/15 Unterzahl

Gesamt: 9 Spiele, 14 Punkte, 33:30 Tore, 218 Strafminuten, 10/36 Überzahl, 8/36 Unterzahl

Powerplay: 27,78 %
Unterzahl: 77,78 %

Scorer:

Brendan Cook (8 Tore/6 Assists/14 Punkte)
Björn Bombis (7/6/13)
Mark Kosick (1/9/10)
Christopher Straube (4/5/9)
Marian Dejdar (4/3/7)
Andrew McPherson (2/5/7)
Patrik Beck (1/6/7)
Jan Kopecky (3/3/6)
Andrei Teljukin (0/5/5)
Dustin Friesen (1/3/4)
Ralf Rinke (2/1/3)
Alex Kampen (0/2/2)
Steve Slaton (0/2/2)
Marc Kohl (0/2/2)
Stanislav Fatyka (0/2/2)

Strafzeiten:

Ralf Rinke (49)
Marian Dejdar (25)
Stanislav Fatyka (22)
Marc Kohl (18)
Marvin Miethke (18)
Christopher Straube (16)
Jan Kopecky (12)
Steve Slaton (12)
Brendan Cook (10)
Andrei Teljukin (8)
Mark Kosick (4)
Dustin Friesen (4)
Andrew McPherson (2)
Alex Kampen (2)
Viktor Beck (2)
Sergej Stas (2)
Marc Petermann (2)