Hey,

Schaut öfter mal rein, denn wir überarbeiten gelegentlich auch unsere Rückstände und die werden chronologisch eingefügt. Sie stehen also nicht unbedingt immer oben...

Sonntag, 4. April 2010

Atlanta Thrashers @Pittsburgh Penguins

Es wird mal wieder Zeit, was über die Penguins zu schreiben... OK, regelmäßig werde ich auch das nicht machen. 82 Hauptrundenspiele sind einfach zu viel. Aber da es dem Saisonende zu geht, steigt natürlich auch die Spannung, denn nicht nur die Division kann noch gewonnen werden, auch eine bessere Platzierung in der Conference ist logischerweise noch möglich. Hier gibt es einen Zweikampf zwischen New Jersey und Pittsburgh, denn beide haben aktuell 78 Spiele und 97 Punkte auf ihrem Konto.

Letzte Nacht waren also die Thrashers zu Gast in Pittsburgh und wollten ihre Chancen auf die Playoffs wahren. Die Thrashers sind auch mit schöner regelmäßig in Führung gegangen, die Pens konnten nur ausgleichen. Der wichtigste Ausgleich war wohl der von „Gonch“ 74 Sekunden vor Schluss. Mit dem 3-3 rettete man sich in die Overtime, in der Neuzugang Leopold den Siegtreffer markierte.

Besonders freut mich, das Rückkehrer Sergej Gonchar (krank) und Evgeni Malkin (verletzt) zu den Topspielern gewählt wurden. Leopold wurde mit seinem Siegtreffer zum 3rd Star.

Es balgen sich übrigens zwei weitere Teams der Atlantic Division, hier aber um den Einzug in die Playoffs. Die Flyers und die Rangers stehen mit jeweils 78 Spielen und 82 Punkten auf Platz 8 und 9 der Eastern Conference. Das ist zugegebenermaßen spannender als der Zweikampf zwischen den Devils und den Penguins.


Alles zum Spiel

Samstag, 3. April 2010

Oberliga Playoff-Halbfinale Spiel 1: EHC Dortmund – EC Peiting

Oberliga Playoff-Halbfinale Spiel 1: EHC Dortmund – EC Peiting

Tja, das war eine schwierige Entscheidung. Nachdem der Klassenerhalt der Pinguine sicher war, musste man sich überlegen, wo man live Eishockey sehen kann. Entweder das Playdownspiel der Hannover Indians gegen die Wölfe Freiburg oder das 1. Halbfinalspiel der Oberligisten Dortmund und Peiting. Wir haben uns letztlich für Dortmund entschieden: Zum einen ein neuer Ground und -da wir bis zum 9. April wahrscheinlich noch zweimal in Hannover landen werden- zum anderen ein wenig Abwechslung. Es fiel im Nachhinein etwas schwer, da sich doch noch zwei Wagenbesatzungen unserer Freunde gefunden haben, die Hannover fuhren, aber die Neugier siegte.

Also ging es am Gründonnerstag nach frühem Feierabend auf die Autobahn. Da wir viel zu großzügig geplant haben, waren wir anderthalb Stunden zu früh da. Die Zeit ließ sich in einem gutbürgerlichen Lokal überbrücken. Komisch war es schon, vor dem Spiel statt mit Bier und Currywurst mit Kaffee aus geblümten Tassen und Kuchen die Zeit zu verbringen. Man fühlt sich plötzlich so alt... ;-)

Anderthalb Stunden vor dem Spiel waren wir dann wieder am Eissportzentrum Westfalenhallen. Vorgewarnt waren wir schon, aber wenn man dann doch fünf Euro (!!!) Parkgebühren zahlen muss, ist „Abzocke“ noch einer der harmlosesten Begriffe, die einem einfallen. Der Eintritt von neun Euro fürs Spiel ist akzeptabel, die Parkgebühren definitiv nicht. Beim Zustand der Halle (dazu später mehr), der Tatsache, dass die Hallenbetreiber sich die Verlängerung der Saison durch die Playoffs teuer bezahlen lassen (lt. Pressemitteilung des EHC eine „über fünfstellige Summe“), und dem „Nobelparkplatz“ kommt der Eindruck auf, das man Eishockey in den Westfallenhallen gar nicht haben möchte.

Nun gut, die Kassen und Tore waren nicht geöffnet, also sind wir um die Halle gegangen, um die Gegend zu erkunden. Vorm Eingang der „Elchschänke“ haben wir uns dann mit Dortmunder Fans fest gequatscht, hat Spaß gemacht und die Zeit verflog im Nu. Ab zur Kasse und rein... Prompt der nächste Schock: Das ist ja gar keine Halle, eher eine überdachte Freifläche. Zwei Seiten über Eck waren total offen und die Gedanken an meine -für eine Outdoorveranstaltung- recht dünnen Klamotten ließen Böses ahnen. Hätte ich mich bloß vorher informiert. :-(

Nachdem wir Schock zwei überwunden haben, steuerten wir erstmal den Getränkestand und den Fanshop an. Letzterer bot eine tolle Auswahl: Nicht nur alles mögliche der Dortmunder Elche war dort zu haben, auch Devotionalien anderer Teams konnte man erwerben. Gut, Schwenningen und Hamburg Freezers stehen nicht ganz oben auf unserer Liste, aber eins war deutlich dort zu merken: Die Kölner Haie sind absolut unbeliebt, wie etliche Schals mit der Aufschrift „110 % Anti-Köln“ klar machten.

Mit Pin, Schal und Getränken versorgt machten wir uns erstmal auf Platzsuche. Die brüchigen Stehplatztribünen waren dann Schock Nr. 3. Beton in einem solchen Zustand habe ich zuletzt bei einer Bunkerbesichtigung gesehen. Egal, man konnte halbwegs stehen und auf den Beginn des Spiels warten. Der verzögerte sich leider, da die Hallenbeleuchtung ausgemacht wurde und es etliche Minuten dauerte, bis alle Lampen wieder brannten. Das Ausmachen hätte man sich schenken können.

So konnte man wenigstens noch einen Blick auf die Spieler werfen, die wir besonders „beobachten“ wollten: Stephan Kreuzmann, Alexander Janzen (beide Dortmund) und den Goalie Stefan Horneber (Peiting). Besonders Stephan Kreuzmann hat sich zu einem echten Leader entwickelt. Als Kapitän war er sehr präsent und für seine Mannschaft da. Auch lange nicht mehr so unauffällig wie vor zwei Jahren in Bremerhaven.

Ach ja, und dann ging das Spiel los. Auf den ersten Blick waren zwei gleichstarke Mannschaften auf dem Eis. Auf den zweiten eigentlich auch. Allerdings klingelte es schon in der 4. Minute im Peitinger Kasten. Ein relativ harmloser Fernschuss ließ Horneber unglücklich aussehen. Kommentar meiner Holden: „Das war ein typischer Horni...“ In der 10. Minuten erhöhte Alexander Janzen in Überzahl auf 2:0. Freut mich für den Burschen, der wie Kreuzmann scheinbar einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Sein Einsatz in der zweiten Reihe, den Specialteams und seine defensive wie offensive Präsenz haben mir gut gefallen. Ich denke, in der 2. Liga könnte er durchaus eine gute Rolle in der dritten oder vierten Reihe spielen.

Peiting schoss übrigens durch Eichberger das Anschlusstor in der 18 Minute, und so ging es mit 2:1 in die Pause. Schiedsrichter Stefan Franz machte bis dahin keinen soliden, aber halbwegs akzeptablen Eindruck. Wenn ein Spieler direkt vor seinen Augen etliche Male nach den Schlittschuhen eines Gegners prügelt, sollte man doch einschreiten. Der Puck war für den „Missetäter“ jedenfalls nicht zu erreichen.

Ab ins zweite Drittel und in der 24. Minute der Ausgleich: Wieder Eichberger und drin... 2:2 Toren fielen in diesem Drittel keine mehr. Aber ein übler Bandencheck gegen einen Dortmunder blieb ungeahndet. Also Behandlungspause, aber keine Strafe. Komisch: Schiri Franz hat genauso in den Playdowns von Bremerhaven gegen Freiburg reagiert, als Sören Sturm sich einen Nasenbeinbruch zuzog. Ich hätte da einen Vorschlag, welchen Schwerpunkt er bei seinem nächsten Lehrgang wählen sollte... :-(

Die Fans waren übrigens beeindruckend und der harte Kern sehr präsent. Auch nach dem Ausgleichstor wurde situationsabhängige Stimmung, Dauergesang und Fahnensupport geboten. Die Nähe zu Borussia Dortmund war unverkennbar, mag auch am BVB-Banner in der Halle gelegen habe... Natürlich waren ein paar harte Sprüche dabei. Sogenannte Gutmenschen würden das Wort „niveaulos“ in den Mund nehmen, aber die kennen auch keine Emotionen, sondern interessieren sich manchmal mehr für die angebotenen Alkoholika. ;-)

Im dritten Drittel ging es dann richtig ab. Vor Kälte übelst zitternd konnte ich in der 50. Minute die erneute Führung der Dortmunder bejubeln. Mir war so schweinekalt, dass ich eigentlich keine Verlängerung wollte und so war mir der Spielstand ganz recht. Tja, und dann kam der unrühmliche Auftritt des Herrn Franz: In der 56. Minute lag plötzlich ein Peitinger regungslos in der neutralen Zone. Das Spiel und die Schiris waren schon lange im Peitinger Verteidigungsdrittel. Plötzlich der Pfiff zur Unterbrechung, Betreuer aufs Eis und langwierige Beratungen durch die Schiris. Als Ergebnis erhielt Kreuzmann eine 5+SPD, nur war schon durch die extrem langen Diskussionen klar, dass keiner der Schiris etwas eindeutiges gesehen hat. Im Zweifel also gegen den Angeklagten und auch erst, nachdem sich ein Peitinger Spieler eingemischt hat. Unabhängig davon, dass die Entscheidung vielleicht doch korrekt war (scheinbar hat keiner etwas gesehen), bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Der „Verletzte“ war kurz nach der Strafverkündung jedenfalls wieder auf den Beinen und linste im Verlauf des weiteren Spiels immer mal durch die Kabinentür.

Wie dem auch sei, die Bayern nutzten die fünfminütige Überzahl und glichen zum 3:3 aus. Overtime! Und mir war mehr als schweinekalt... :-(

Witizg: zu Beginn der Overtime (oder war es schon zum 3. Drittel?) lag das obligatorische Gummihuhn beim Eröffnungsbully am Bullypunkt. In der 63. Minute erzielten die Dortmunder dann das 4:3, aber da der Stick des Schützen höher als die Oberkante des Gehäuses war, zählte dieser Treffer nicht. Wieder was gelernt... Ach ja, und Horni war da schon lange geschlagen, leider. Es tut mir ein wenig Leid um den jungen Goalie. Zwei Minuten später nutzen die Peitinger einen Konter und erzielten den Gamewinner.

Das war es also. Ein bitterkalter Abend ging zu Ende und unterm Strich hat eine diskussionswürdige Entscheidung des Schiris das Spiel entschieden. Aber den Dortmunder Fans kann man eine wirklich sehr gute Leistung bescheinigen. Sie haben in jeder Phase ihre Mannschaft unterstützt und nicht aufgegeben. Dass hinterher ein paar Feuerzeuge aufs Eis geflogen, kann ich sogar verstehen. Naja, ist Geschichte. Meine fette Erkältung leider noch nicht...

Statistik

1-0 Jörg Wartenberg (M. Nemirovsky) 3:36
2-0 Alexander Janzen (R. Martens) 10:30, Überzahl
2-1 Manfred Eichberger (G. Borberg) 17:56

2-2 Manfred Eichberger (H. Schöpf, K. Müller) 23:47

3-2 Ryan Martens (D. Hördler, M. Neumann) 49:36
3-3 Martin Schweiger (M. Fröhlich) 58:30, Überzahl

3-4 Martin Schweiger (M. Eichberger, F. Weyrich) 64:22

Strafen
Dortmund: 37 Minuten
Peiting: 28 Minuten

Zuschauer: 639

Schiedsrichter: Stefan Franz
1.Linienschiedsrichter: Norbert Böhmländer
2.Linienschiedsrichter: Waldemar Schmidt

Montag, 8. Februar 2010

42. Spieltag: Fischtown Pinguins - Lausitzer Füchse

Oh mein Gott, was für ein Müll... Nicht wenige Pinguins-Fans haben gehofft, dass endlich mal drei Punkte gegen die Lausitzer Füchse geholt werden. Und dann diese Pleite... Fünf Buden kassiert, keine geschossen und dann auch triumphierende Spieler wie Tepper und Steingroß, die in ihrer Zeit in Bremerhaven nicht gerade zu den besten Akteuren gehörten. Harte Kost!

Wie ging es eigentlich los? Gut gelaunt traf man in der Halle ein. Im Vorfeld wurde eine Partie der Norddeutschen Eisfußball Liga (NEFL) absolviert, in der der Fanclub MiB den Eiskickers mit 1:0 unterlag. Dann ging auch bald das Spiel los... Die Gäste aus Weisswasser präsentierten sich robuster und zielstrebiger, aber das muss ja nichts heißen. Erstmal nicht...

Als 7. Ausländer musste für mich überraschenderweise Alexandre Parent auf die Tribüne, um seinen Platz für Patrick Hucko freizumachen. Ich hätte ja eher mit Pierre-Luc O'Brien gerechnet, aber gut... Letzterer hatte dann auch gleich eine dicke Chance für die Füchse eröffnet, als er als erster dieses Spiels in der achten Minute auf die Strafbank musste. Eine Minute später klingelte es hinter Edgars Lusins. Sebastian Klenner hatte für die Füchse zum 1:0 eingenetzt. Dieser Stand sollte sogar recht lange Bestand haben. Die Gäste waren immer gefährlich, aber in den ersten 15 Minuten des zweiten Drittels konnten auch die Pinguine Druck erzeugen, waren aber irgendwie immer zu umständlich.

Ach ja, in der 30. Minute fing sich oben erwähnter Klenner eine Strafe wegen Beinstellens ein. Kurz darauf gab es Tumult auf der Strafbank mit dem Spieler, dem Zeitnehmer und den Ordnern. Ich möchte ja zu gerne wissen, was da los war... ;-)

Ach ja, das Spiel war auch noch da... :-(
In der 38. und 39. Minute zogen die Füchse auf 3:0 davon. Na super... Ich hatte ehrlich gesagt nicht das Gefühl, dass das Ding noch gedreht werden kann. Trotzem wurde von einigen Unentwegten weiter supportet.

Es waren aber immer die üblichen Verdächtigen im weiten Rund. Auf der Westtribüne war da was Rotes (inkl. gelegentlichem Fahnensupport) und ein paar andere... Auf der Nordtribüne konnte man da bis 1-2-3 zählen... ;-)
Und die geschätzten 30 Weisswasseraner wurden im Spielverlauf leider (aus Bremerhavener Sicht) auch immer präsenter.


Das Spiel war ja ebenfalls leider immer noch nicht zu Ende. War aber nicht mehr viel, außer... In der 49. Minute gab es dann die Höchststrafe: Die Pinguine fingen sich ein Tor bei eigener Überzahl. 12. Minute das 5:0 und dann war es das auch. Gott war ich froh, dass es vorbei war.

Postiv aufgefallen ist mir, dass die Mannschaft nach kurzen Rufen wenigstens nochmal zurück kam. Man hat ihn schon angesehen, dass es ihnen nicht gefallen hat. Das war aber nur ein schwacher Trost für die geschundene Fanseele. So haben wir die feiernden Füchsefans alleine gelassen und sind noch auf einen Absacker ins Rüssel...

Statistik

0-1 Sebastian Klenner (Marvin Tepper, Sven Valenti) 8:27, Überzahl

0-2 Mike Sullivan (Danny Albrecht, Christopher Straube) 37:13
0-3 Mike Sullivan (Danny Albrecht, Christopher Straube) 18:57, Überzahl

0-4 Jens Heyer (Mike Sullivan) 8:29, Unterzahl
0-5 Markus Lehnigk (Thomas Götz, Arturs Kruminsch) 11:36

Strafen
Bremerhaven: 6 Minuten
Weisswasser: 6 Minuten

Zuschauer: 1.503

Schiedsrichter: Zsolt Heffler
1.Linienschiedsrichter: Patrick Meier
2.Linienschiedsrichter: Lars Richter

Sonntag, 7. Februar 2010

41. Spieltag: Schwenninger Wild Wings - Fischtown Pinguins

OK, es ging also zu einem der Favoriten...

Eigentlich ist das kein Grund, von Bremerhavener Seite aus optimistisch zu sein. Aber irgendwie waren die Spiele gegen die Schwäne immer eine knappe Angelegenheit. Kurz und gut, es ist 5:2 für den SERC ausgegangen. Aber es war keine so eindeutige Angelegenheit, wenn man den verschiedensten Quellen glaubt. Der Schwenninger Trainer sprach von einem "Arbeitssieg" und tatsächlich: Die Pinguine konnten das Spiel bis zur 53. offen hallten. Dann fiel das 3:2, ein Emptynetter und ein "statistisches" Tor machten den Erfolg komplett.

In diversen Foren haben sich die Schwenninger Fans über Schiri Aumüller ausgelassen, der wohl nicht immer auf der Höhe des Geschehens war.

Es freut mich übrigens, das Jan Guryca eine solide Partie gespielt hat. Edgars Lusins hat pausiert, da wir mit der Neverpflichtung Patrick Hucko einen siebten Ausländer im Team haben und Jan auch mal wieder Praxis sammeln muss. Schließlich ist er ja auch unser "Auswärtsgoalie". ;-)

Was mir sonst noch so aufgefallen ist:

-Die Ex-Pinguine Forster und Pinizotto haben ordentlich Punkte gemacht
-Unser Powerplay war besser *g* (Pinguine 1-5, Wings 0-7)

Statistik


1-0 Ryan Gaucher (Daniel Hacker, Jason Guerriero) 11:00

1-1 Jonas Lanier (Marius Garten) 21:40
2-1 Matthias Forster (Florian Zeller, Jason Pinizzotto) 26:37
2-2 Sergej Janzen (Alexandre Parent, Jonas Lanier) 34:44 (Überzahl)

3-2 Florian Zeller (Matthias Forster, Dominik Quinlan) 52:03
4-2 Brock Hooton (Jason Guerriero, Daniel Hacker) 59:34 Empty Net
5-2 Jason Pinizzotto (Matthias Forster, Florian Zeller) 59:54

Strafen

Schwenningen: 16 Minuten
Bremerhaven 20 Minuten

Zuschauer: 2.222

Schiedsrichter: Andreas Aumüller
1.Linienschiedsrichter: Andreas Flad
2.Linienschiedsrichter: Michael Sauer

Montag, 1. Februar 2010

40. Spieltag: Wölfe Freiburg - Fischtown Pinguins

Auf ging es zur Zweitagestour des Fanclubs MiB nach Freiburg. Der Auftakt hätte besser sein können, denn die rotbefrackte Truppe konnte zusammen mit weiteren reiselustigen Fans gleich nach dem Heimspiel gegen Landshut den Bus gen Süden besteigen. Dummerweise haben die Kannibalen aus Niederbayern mit einem 2:5 die Punkte von der Küste entführt. Und dann hat das Schlusslicht Freiburg, gegen die zweimal knapp gewonnen und einmal deutlich verloren wurde, auch noch beim Spitzenreiter München gewonnen. Siegessicherheit bei Fans sah zu diesem Zeitpunkt anders aus.

Viel schlimmer aber war der Umstand, einige unserer Freunde zurücklassen zu müssen. Klar wusste jeder, dass die Jungs aus verschiedensten Gründen gar nicht mitkonnten, aber wenn der Abschied erstmal gekommen ist… Kurz und gut, mit Mühe wurde der Reflex unterbunden, die Daheimgebliebenen einfach in den Koffer zu packen. Dafür wurden wir unter Schneeballdauerfeuer gebührend verabschiedet.

Knapp über 30 Auswärtsfahrer machten sich also kurz vor Mitternacht auf den fast 800 km langen weg nach Südbaden. Die ersten entglitten schon auf dem Autobahnzubringer in das Reich der Träume, während andere noch bis in die frühen Morgenstunden den einen oder anderen Schlachtruf anstimmten. Beim Durchqueren des Sauerlandes in der Nähe Iserlohns wurde es übrigens noch einmal etwas lauter… Der Fanszenekundige kann sich vielleicht vorstellen, warum. ;-)

Am Morgen waren Freiburg und das Hotel dann endlich erreicht. Die Fahrt verlief ohne Zwischenfälle –auch wenn vielleicht ein, zwei der Fernreisenden die Bockwürste nicht vertragen haben- aber mit vielen Pausen, da die Bustoilette nicht zur Verfügung stand. Wieso kann das Wasser eigentlich einfrieren… Werden Busse sonst nicht im Winter benutzt? Egal, müde und geschafft wurde eingecheckt. Der größte Teil der Truppe betrieb anschließend aktive Augenpflege.

Nach ein paar Stunden Schlaf ging es dann für die meisten weiter, die Kneipenszene erkunden. Ob Gasthofbrauerei, Irish Pub oder einfach nur eine normale Szenekneipe. Eigentlich waren überall Bremerhavener zu finden. Ob man sich nun nach einigen Bierchen über mögliche Zeitreise unterhielt (was keiner wollte, da man doch die Niederlage gegen Landshut ein zweites Mal erleben würde), Livemusik hörte oder einfach einen Zug durch die Gemeinde machte, jeder hatte wohl seinen Spaß. Obwohl: Die Freiburger sind schon etwas süddeutsch unterkühlt. Zwei feierfreudige Fischköppe wurden sechs- oder siebenmal gebeten, sich eine neue Lokalität zu suchen, und das nicht, weil es Stress gab. Das tat aber der guten Laune keinen Abbruch, der Samstag war wirklich gelungen.

Nach einem entspannten Frühstück im Hotel wurde das leichte Gepäck schon einmal im Bus untergebracht und ab ging es für die gesamte Truppe in die bereits bekannte Gasthausbrauerei. Die Stimmung war ausgelassen, die Truppe fröhlich. Zwar wurden wir wieder gebeten, „etwas weniger Gas zu geben“, aber diesmal nur halbherzig. Kein Wunder, die Brassband am Vorabend hat um Längen mehr Lärm gemacht. Gut gestärkt und gut gelaunt ging es am Nachmittag dann zur Franz-Siegel-Halle. Vor dem Spiel wurde noch kurz die Stadionkneipe geentert, bis die Halle für die Zuschauer geöffnet wurde.

Zum Spielbeginn wurde erstmal richtig Gas gegeben. Der Support konnte sich sehen lassen und sogar leicht erkrankte Mitreisende haben alles gegeben. Erleichtert wurde die Geschichte durch die recht frühe Führung der Pinguine. Markus Schmidt und Juhamatti Yli-Junnila sorgten für die 2:0-Führung zur ersten Drittelpause. Natürlich hatte man die Aufholjagden der ersten beiden Partien im Hinterkopf, aber hier war mehr drin, das spürte man. Ronny Glaser im Gehäuse der Freiburger wirkte nicht besonders sicher und die Wölfe waren optisch immer einen Schritt zu langsam. Kein Wunder also, dass nicht einmal zwei Minuten nach Wiederanpfiff Marcel Ohmann auf 3:0 erhöhte. Als Andre Mücke im Powerplay eine Sekunde vor dem zweiten Pausenpfiff auf 4:0 erhöhte, ging das Anfeuern langsam in Feiern über. Es gab übrigens nur zwei Powerplays für die Pinguine. So konnte man mit 50 % Erfolgsquote die Gesamtstatistik der Seestädter ein klein wenig verbessern. Im letzten Drittel setzte Chris Leinweber noch einen drauf und erhöhte auf 5:0. Jetzt war der Drops gelutscht. Den Freiburgern gelang es noch, in der 53. und 56. Minute auf 5:2 heranzukommen, aber irgendwie war da schon zu erkennen, dass es nicht viel mehr Tore für die Wölfe werden. Die Party im Gästeblock war in vollem Gange. Dabei wurde man sogar von einigen Freiburgern unterstützt, die angesichts der frustrierenden Saison lieber den Gegner unterstützen, um ein wenig feiern zu können.

Nachdem sich die Mannschaft auf dem Eis noch bei den mitgereisten Fans bedankte, wurde man quasi per Handschlag von den Ordnern verabschiedet. Standen beim letzten Gastspiel in Freiburg noch zwei einsame MiB’ler vor dem Mannschaftsbus, mussten sich die Spieler diesmal durch einen größeren Mob „kämpfen“. Nur schade, dass der Trainer nicht mehr ansingen wollte… ;-)

Irgendwann ging es dann ab in den Bus und wieder Richtung Norden. Die Rückfahrt verlief um Längen ruhiger. Die Anstrengungen der letzten zwei Tage haben bei vielen Spuren hinterlassen. Trotzdem wurde schon überlegt, wo man denn nächstes Jahr hinfahren könnte. Am nächsten Morgen fand ein lustiger und entspannter Kurztrip an unserer Fischdose ein Ende und viele sehnten sich müde aber zufrieden nach ihrer heimischen Matratze.

Statistik

0-1 Markus Schmidt (Marius Garten, Pierre-Lux O'Brien) 7:27
0-2 Juhamatti Yli-Junnila (Dimitri Litesov, Chris Leinweber) 13:37

0-3 Marcel Ohmann (Peter Baumgartner, Christopher Stanley) 21:54
0-4 André Mücke (Chris Leinweber, Christopher Stanley) 39:59, Überzahl

0-5 Chris Leinweber (Pierre Luc O'Brien, Thomas Brandl) 46:51
1-5 Preston Mizzi (Jeff Corey, Patrik Vozar) 52:15
2-5 Sergei Stas (ohne Assist) 55:08

Strafen
Freiburg: 4 Minuten
Bremerhaven: 10 Minuten

Zuschauer: 1.277

Schiedsrichter: Michael-Andre Fröschle
1.Linienschiedsrichter: Ralph Bidoul
2.Linienschiedsrichter: Thomas Meister

Samstag, 19. Dezember 2009

27. Spieltag: Bietigheim Steelers - Fischtown Pinguins

Nun ja, zwei schwere Spiele stehen an diesem Wochenende an. Bevor es Sonntag daheim gegen den Tabellenersten EHC München geht, mussten die Pinguine gestern beim Dritten und amtierenden Meister ran. Ganz ehrlich: Mit Punkten war eigentlich nicht zu rechnen. Aber einen haben die Fischköppe schon ergattert. Den Steelers gelang erst in der Overtime und in Überzahl der Siegtreffer zum 1:0. Damit haben die Jungs von der Küste schon neun Spiele in Folge gepunktet!

Mangels Radioübertragung (ich war unterwegs) bleiben mir allerdings nur ein paar Berichte von den Homepages. Kurz und gut: Die Steelers hatten Schwierigkeiten und die Pinguins waren nicht chancenlos. Auf Bremerhavener Seite fehlte Leinweber wegen Krankheit und Slaton sowie Schwarzkugler machten für die Kölner FöLi-Spieler Sturm und Ohmann Platz. Und: Jan Guryca stand im Tor und hat eine gute Partie gespielt, wenn man sich das Ergebnis so betrachtet. Schade nur, dass unser Topscorer Stanley am Sonntag gegn München fehlt. Er erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen eines Bandenchecks.

Statistik

1-0 Dominik Hammer (Doug Andress, Andreas Geipel) 61:26, Überzahl

Strafen

Bietigheim: 6 Minuten
Bremerhaven: 29 Minuten

Zuschauer: 1.273 (nicht gerade meisterlich)

Schiedsrichter: Stascha Ninkov
1.Linienschiedsrichter: Maik Ansorg
2.Linienschiedsrichter: Andreas Flad

Montag, 14. Dezember 2009

26. Spieltag: Fischtown Pinguins - SC Riessersee

Gewonnen! OK, soviel habe ich gar nicht mitbekommen. Das lag allerdings nicht am übermäßigen Genuß alkoholischer Getränke sondern eher am Versuch, mit wechselnden Standorten in der Halle für optische Unterstützung des Teams zu sorgen. Das wurde aber nicht überall gut angenommen, wie ich leider feststellen musste. Ein "großes Lob" an den Ordner, der um die Gesundheit der zuschauer besorgt war und der mich gleich wegschickte, nachdem einigen durch den Windzug einer Fahne kalt wurde. Dumm nur, dass das im Scherz gemeint war. Nun gut, dann habe ich den "Fluchtweg" geräumt. Jetzt wird selbiger nur noch von einem Mülleimer blockiert... *g*

Es gab aber auch viele, die die Aktion positiv aufgenommen habe. Danke dafür!

Zum Spiel selbst ist gar nicht soviel zu sagen. Wenig Tore, gute Goalies und unser Eddy war sogar im Penaltyschießen eine sichere Bank. Da hatte ich vorher so meine Zweifel, die er aber souverän ausgeräumt hat. Sogar die Rolle hat er gemacht, ich bin begeistert!!! Ach ja... Eddy hat im ersten Abschnitt einige Meter vor dem Tor einem gegnerischen Stürmer die Scheibe abgenommen. Hat echt Unterhaltungswert, der Teufelskerl! :-)

Statistik

1-0 Marius Garten (Bruce Becker, Michael Schwarzkugler) 7:15

1-1 Marcus Sommerfeld (Andrew McPherson, Garett Bembridge) 27:31

Penalty-Schießen:

2-1 Marian Dejdar

Marian Dejdar und Christopher Stanley treffen für Bremerhaven, Tim Regan und Andrew PcPherson scheitern an Edgars Lusins.

Strafen
Bremerhaven: 4 Minuten
Riessersee: 10 Minuten

Zuschauer: 1.490

Schiedsrichter: Levente Györgyicze
1.Linienschiedsrichter: Torben Halfer
2.Linienschiedsrichter: Norbert Kubica

Sonntag, 1. November 2009

Pittsburgh Penguins Oktober 2009

Bei den vielen Spielen in der NHL mache ich nur noch meine persönlich Monatszusammenfassungen. Muss sich hier ja auch erstmal einspielen.

Was soll ich sagen, am 23.10. gab es noch einen Auswärtsieg und dann ging es "etwas" bergab. Meine persönliche Meinung: Man merkt, wenn "Gonch" fehlt. Aber die Pens verkaufen sich diese Saison außerordentlich gut.

Alle Ergebnisse bis Ende Oktober:

23.10. Florida Panthers @ Pittsburgh Penguins 2-3 OT

24.10. New Jersey Devils @ Pittsburgh Penguins 4-1 *ouch*

28.10. Montreal Canadiens @ Pittsburgh Penguins 1-6 *yeah*

30.10. Pittsburgh Penguins @ Columbus Blue Jackets 4-3 OT

31.10. Minnesota Wild @ Pittsburgh Penguins 2-1 *grmpf*

Infos: www.nhl.com

Samstag, 24. Oktober 2009

13. Spieltag: Fischtown Pinguins - Landshut Cannibals

"Sechs-Spiele-in-zehn-Tagen-Tour" Part I

Lasst Euch nicht vom Erstellungsdatum täuschen. Das ist nur zur chronologischen Reihenfolgen so nah ans Spiel gelegt. Tatsächlich schreibe ich dies hier um Wochen später.

Wie soll ich sagen: War wohl nicht so das Pralle. Landshut hat clever gespielt, Bremerhaven hat das Tor nicht getroffen. Nach 9 Minuten stand es 1:0 durch einen Shorthander für Landshut und dann passierte im Prinzip gar nicht mehr viel. Die Stimmung war in meiner umnebelten Erinnerung auch nicht das Gelbe vom Ei und eigentlich hatte ich mich schon mit einer 1:0-Niederlage abgefunden. Jonas Lanier machte dem Ganzen dann ein Strich durch die Rechnung und markierte in der 51. Minute tatsächlich noch den Ausgleich. So ging es glatt noch in der Verlängerung. Hoppla... Das Thema war aber nach drei Minuten auch erledigt. Moborg macht für die Cannibals das Ding klar und die Pinguins haben wenigstens einen Punkt ergattert.

Ach ja, und das Talent Kühnhackl hat keinen Punkt gemacht... :-)))

Erstaunlicherweise war mein "Lieblingsstreifenhörnchen" Lenhart der Hauptschiedsrichter. Nein falsch, dass er das war hat mich nicht erstaunt. Dass es sowenig Strafen hagelte, das hat mich erstaunt. Er hat das Spiel in meinen Augen ungewöhnlich unauffällig geleitet. Muss man ja auch mal (positiv!) erwähnen.

Während des Spiels war ich teilweise auch mit den Gedanken woanders. Entweder am Bierstand oder im Geiste schon auf der Autobahn Richtung Freiburg. Meine Holde und ich haben uns eine Woche Urlaub gegönnt und verbringen diesen beim Eishockey. In den nächsten Tagen stehen die Auswärtsspiele der Pinguins in Freiburg und Schwenningen an. Dazu wollen wir den Tower Stars beim Pokalspiel einen Beusch abstatten und den Straubingern die Daumen in Nürnberg drücken. Wenn alles klappt, sind wir zum nächsten Heimspiel wieder zurück.

Ich ahnte es aber schon während des Spiels: Die Abfahrt wird sich wohl aufgrund des Genusses von diversen Hopfenkaltschalen "etwas" verzögern. Einen Start in aller Frühe können wir uns wohl getrost knicken.

Statistik

0-1 Ty Morris(Josef Menauer, Kamil Toupal) 8:04, Unterzahl

1-1 Jonas Lanier (Christopher Stanley, André Mücke) 50:53

1-2 Andreas Moborg (Günter Oswald, Maximilian Forster) 62:30

Strafen
Bremerhaven: 6 Minuten
Landshut: 12 Minuten

Zuschauer: 1.340 (könnte auch besser sein...)

Schiedsrichter: Carsten Lenhart
1.Linienschiedsrichter: Seedo Janssen
2.Linienschiedsrichter: Eugen Schmidt

Mittwoch, 21. Oktober 2009

St. Louis Blues @ Pittsburgh Penguins

Der Spaß geht weiter, gestern wurden die St. Louis Blues mit 5:1 nach Hause geschickt. Genial! Pittsburgh ist nun nach sechs Siegen in Folge punktstärkstes der Team der NHL, da die Rangers ihr letztes Spiel verloren haben. OK, die Saison ist noch lang. Aber der vielzitierte Hangover nach dem Gewinn des Stanley-Cups scheint nicht einzutreten.


NHL.com - Recap

NHL.com - Boxscore

PS: Für diejenigen, die sich noch nicht so mit der NHL beschäftigt haben: Im "Boxscore-Link" kann man sich die Tore noch einmal ansehen!

Dienstag, 20. Oktober 2009

12. Spieltag: Heilbronner Falken - Fischtown Pinguins

Auswärtspiel ist Radiozeit! Heute treten die Pinguins bei der Heilbronner Falken an und an dieser Stelle einen tiefen Dank ans Team von Radio WeserTV auf 90,7. Was würde man ohne die Übertragungen wohl machen: Stumpfsinnig auf einen Liveticker starren anstatt eine Sendung wie früher am Samstagnachmittag zu hören, wo die Fußballbundesligaspiele noch nicht live im TV zu sehen waren.

Also ab ins Spiel und mit einem schlechten Gefühl. Bremerhaven ist mit einem Rumpfkader angereist: Kein FöLi, kein Lusins, kein Janzen. Auweia, auch wenn die Falken nicht die Übermannschaft ist, sind drei Punkte heute nicht allzu einfach einzufahren. Mit 15 Spielern und zwei Goalies wird es in jedem Fall anstrengend.

Los geht es und nach 6 Minuten hämmert Kozhevnikov den Puck ins Netz der Falken. Überzahl ausgenutzt, geht doch! Eine Unterzahl überstehen die Pinguine schadlos doch in der 15. Minute stochert Axel Hackert irgendwie aus unmöglichen Winkel an Guryca vorbei. Das war es dann mit der Führung, ab in die Pause.

Das zweite Drittel hat es in sich: Stanley trifft fur die Pinguine, Urquhart für die Falken, Lanier wieder für die Pinguins. Na, das kann ja noch spannend werden. Bremerhaven führt, Heilbronn gleicht aus... Dieses Hinundher-Spielchen kommt mir irgendwie bekannt vor. Könnte wohl noch ewig so weitergehen, wenn nicht in der 15. Minuten Litesov vom Heilbronner Walsh mit einem Kniecheck außer Gefecht gesetzt wird (später stellt sich heraus: Oberschenkelprellung *puh*) und Bremerhaven fünf Minuten Überzahl spielt. Nach zweieinhalb Minuten überwindet Dejdar den Falkengoalie und es steht 4:2. Unglaublich, sollten es doch drei Punkte werden?

Im Schlussdrittel verkürzte Filobok für Heilbronn in der 9. Minuten auf 4:3. Klar, dass es jetzt nochmal eng wird und mal ehrlich: Ein zwei-Tore-Vorsprung ist im Eishockey nicht wirklich viel. Wenn dann noch der Pinguin Chris Leinweber 5+Spieldauer wegen hohen Stockes aufgebrummt bekommt, wird es viel mehr als eng. Wobei es scheinbar Diskussionsbedarf bei dieser Strafe gibt, denn es könnte wohl auch Bruce Becker gewesen sein. Die anschließende Überzahl nutzte Heilbronn dann auch prompt für den Ausgleich. Overtime... Mist! Ürigens auch schön zu hören, dass dort "Hey-Rufe" ebenfalls vorkommen, auch wenn es nur eine sehr magere Kulisse von 984 Zuschauern war.

in der Verlängerung durfte Vitalij Janke erstmals in diesem Spiel die Strafbank ausprobieren. Eine 4:3-Überzahl bietet natürlich viel Raum und Heilbronn gab auch mächtig Gas, war aber wohl mangels Geschick (was der ausbleibende Torerfolg bestätigte) nicht in der Lage, die Entscheidung zu erzwingen. Im anschließenden Penaltyschießen scheiterten die Heilbronner Calce und Urquhart, für Bremerhaven verwandelten Dejdar und Stanley sicher. Als 5:4 nach Verlängerung und immerhin noch zwei Punkte im Gepäck. Mit 8 Punkten aus den letzten drei Spielen kann man durchaus zufrieden sein und wenn man die Rahmenbedingungen bedenkt, ist der "verlorene" Punkt heute gut zu verschmerzen.

Statistik

0-1 Mihail Kozhevnikov (André Mücke, Vitalij Janke) 6:20, Überzahl
1-1 Axel Hackert (ohne Assist) 14:38

1-2 Christopher Stanley (Jonas Lanier, Mihail Kozhevnikov) 23:39
2-2 Cory Urquhart (Luigi Calce, Paul-John Fenton) 28:07
2-3 Jonas Lanier (Christopher Stanley, André) Mücke) 29:15
2-4 Marian Dejdar (Mihail Kozhevnikov, Marius Garten) 36:43, Überzahl


3-4 Jörg Filobok (Axel Hackert) 48:10
4-4 Matthias Plachta (Cory Urquhart, Paul-John Fenton) 55:25, Überzahl

Penaltyschießen
Siegtor: Marian Dejdar


Strafen
Heilbronn: 33 Minuten
Bremerhaven: 37 Minuten

Zuschauer: 984

Schiedsrichter: Lars Brüggemann
1.Linienschiedsrichter: Mathias Komorek
2.Linienschiedsrichter: Dariusz Tondera

Sonntag, 18. Oktober 2009

Tampa Bay Lightning @ Pittsburgh Penguins

Und weiter geht's... Die Pens empfingen am 17.10. in der heimischen Mellon Arena Tampa Bay. Souverän schickten sie das Team aus Florida mit 4:1 nach Hause. Mein besonders Highlight waren natürlich ein Tor und eine Vorlage von Gonchar. Schön auch zu sehen, dass Pittsburgh defensiv gut aufgestellt ist. Ob sie diese Form über die Saison halten können?

Allerdings haben die Rangers auch gewonnen, nix ist es also mit Division- und Conferenceführung. Beide Teams machen derzeit Punkte am Fließband und haben derzeit die meisten Punkte in der NHL eingefahren. Aber noch stehen 74 Spiele aus...

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11. Spieltag: Fischtown Pinguins - Dresdner Eislöwen

Unglaublich, solange hatte ich noch nie mit einer Grippe zu tun, schon wieder ein Spiel verpasst. Ganz allmählich drehe ich durch. :-( Naja, meine Holde geht hin, einen Abnehmer für die Dauerkarte habe ich auch und so bleiben mir die Liveticker.

Dresden kommt für mich als Favorit an die Küste. Sie haben sich eine solide Mannschaft zusammengekauft, auch wenn man das Budget vielleicht etwas überstrapaziert hatte. Wäre schön, wenn die Teams sich an ihren finanziellen Möglichkeiten orientieren, dann wäre die Liga glaubwürdiger.

 Bremerhaven muss auf Alexandre Parent wegen Trauerfall und den Verteidiger Sören Sturm verzichten, der für Köln im Einsatz ist. Dafür kommen drei Förderlizenzler von den Hannover Scorpions: Marvin Krüger, Sachar Blank und David Wolf. Im Tor steht Edgars Lusins, den ich mir liebendgerne wieder angeguckt hätte. Das ist ein richtiges Highlight!

Los geht es: Dresden scheint recht hart einsteigen zu wollen, da gibt es wohl den einen oder anderen Check. Sergej Janzen scheint wohl etwas genervt zu sein, jedenfalls geht er in der elften Minuten wegen unnötiger Härte zusammen mit dem Dresdner Patrick Jarett in die Kühlbox. Eine halbe Minute später folgt David Wolf und Bremerhaven ist erstmals in Unterzahl. Ob es jetzt klingelt?  Joh, tut es.. Allerdings im Dresdner Gehäuse: Christopher Stanley verwandelt eiskalt einen Konter nach Vorlage von Slaton und Mücke. Außer ein paar weiteren Strafen passiert dann auch nichts mehr im 1. Drittel. Obwohl ich, da ich nicht in der Halle war, mit mehr Druck der Eislöwen gerechnet habe.

Im 2. Drittel markierten wieder nur die Pinguine die Tore: Erst mal wieder Unterzahl und erneut durch Stanley. Unglaublich!  Nach diesem Schema sollte immer ein Bremerhavener draußen sitzen. ;-) Neun Minuten später erzielt David Wolf das 3:0 in einer 5-5-Situation und es geht ab in die zweite Drittelpause.

Das letzte Drittel hat es dann in sich. "Amoklaufende" Dresdner treffen einen überforderten Schiri Kühnel. Die Folge: Vier Disziplinarstrafen, eine Matchstrafe und ein giftiges Klima. Tore fielen keine mehr, aber ein Schock ereilte die Pinguine, denn in der 44. Minuten blieb Edgars Lusins auf dem Eis liegen und wurde anschließend vom Eis getragen. Eine tragische Situation besonders für den Goalie, der sich aktuell im Tryout befand. Aber auch seine Rolle als sicherer Rückhalt für das Team machte daraus schon eine kleine Katastrophe. Hoffen wir für Eddy, dass es keine langwierige Verletzung wird. Erste Meldungen scheinen jedenfalls Hoffnung zu machen. Gute Besserung an dieser Stelle!

Jan Guryca nahm für die letzten Minuten seinen Platz zwischen den Pfosten ein, aber außer den oben erwähnten Strafen passierte nicht mehr viel. Drei gaaanz wichtige Punkte wurden eingefahren und der Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle wurde wieder hergestellt. Ach ja, und Bremerhaven ist nicht mehr das fairste Team der Liga. ;-)

Pressekonferenz auf 1000mikes.com

Pinguins-Geschäftsführer Busch auf 1000mikes.com

Boxscore bei Pointstreak (zur Strafzeitübersicht)

[Video folgt später]

Statistik

1-0 Christopher Stanley (Steve Slaton, André Mücke) 11:21, Unterzahl

2-0 Christopher Stanley (Steve Slaton, Edgars Lusins) 25:56, Unterzahl
3-0 David Wolf (Marian Dejdar) 34:48


Strafen
Bremerhaven: 51 Minuten
Dresden: 52 Minuten

Zuschauer: 1.603

Schiedsrichter: Matthias Kühnel
1.Linienschiedsrichter: Torben Halfer
2.Linienschiedsrichter: Norbert Kubica

Pittsburgh Penguins @ Carolina Hurricanes

Perfekt: Am 14.10. gewannen die Pens bei den Carolina Hurricanes mit 3:2 nach Penaltyschießen. Damit haben sie bisher alle Auswärtsspiele gewonnen. Dumm nur, dass die Rangers ebenfalls so erfolgreich sind, und die Divison anführen. Aber das kann sich ja noch ändern... ;-)

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Samstag, 17. Oktober 2009

Pokalspiel Hannover Indians - Fischtown Pinguins

Heute mal zeitbedingt in Kurzform: Die Pinguins traten am vergangenen Dienstag im kurzfristig anberaumten Pokal bei den Hannover Indians an. Beide Mannschaften nahmen das Spiel wohl nicht so ernst, was mich allerdings auch nicht stört. In der Liga sind Siege wesentlich wichtiger. Allerdings waren die Indians noch weniger bei der Sache. Die Pinguine gewannen erneut am Pferdeturm mit 6:1.

Statistik

0-1 Marian Dejdar (Sachar Blank, Peter Baumgartner) 29:10, Überzahl
0-2 David Wolf (Pierre-Luc O Brien, Sören Sturm) 11:23

0-3 Marian Dejdar (Vitalij Janke, Pierre-Luc O Brien) 40:45
0-4 Marian Dejdar (Chris Leinweber, Pierre-Luc O Brien) 43:09, Überzahl
0-5 Dimitri Litesov (Marvin Krüger, David Wolf) 46:07
0-6 Jonas Lanier (André Mücke) 47:46
1-6 Preston Mizzi (Daniel Del Monte, Josh Olson) 56:10

Strafen
Hannover: 41 Minuten
Bremerhaven: 35 Minuten

Zuschauer: 1.448

Schiedsrichter: Jan Korb
1.Linienschiedsrichter: Torben Halfer
2.Linienschiedsrichter: Norbert Kubica